{"id":78721,"date":"2025-05-02T14:43:12","date_gmt":"2025-05-02T14:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/78721\/"},"modified":"2025-05-02T14:43:12","modified_gmt":"2025-05-02T14:43:12","slug":"frankreich-plan-b-wie-bardella-jetzt-zieht-der-ziehsohn-an-le-pen-vorbei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/78721\/","title":{"rendered":"Frankreich: Plan B wie Bardella \u2013 jetzt zieht der Ziehsohn an Le Pen vorbei"},"content":{"rendered":"<p>Noch hat Marine Le Pen den Traum von der franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidentschaft nicht aufgegeben. Dabei sind ihre Chancen, die Verurteilung der Unw\u00e4hlbarkeit noch aufheben zu k\u00f6nnen, sehr gering. Ihr Ziehsohn, Jordan Bardella, scheint derweil nicht nur bereit zu sein \u2013 sondern hat auch noch R\u00fcckenwind.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Es gibt kein Foto von diesem Moment, keinen Fotografen, der die Szene eingefangen h\u00e4tte. Aber irgendjemand muss es den Journalisten gesteckt haben. Am 1. Mai, bevor Marine Le Pen am Nachmittag die B\u00fchne des \u00fcberf\u00fcllten Kongresszentrums in Narbonne f\u00fcr eine Kundgebung mit mehreren tausend Anh\u00e4ngern betrat, soll sie sich in einer kleinen Kapelle von Perpignan zu F\u00fc\u00dfen einer Statue der Heiligen Johanna von Orl\u00e9ans niedergekniet und gebetet haben.<\/p>\n<p>Vielleicht hat sie Jeanne d\u2019Arc um Hilfe gebeten, genau wie ihr Vater, damals, bei einem seiner letzten fernsehtauglichen Auftritte vor zehn Jahren. Im knallroten M\u00e4ntelchen hatte sich Jean-Marie Le Pen vor der Statue der Heiligen Johanna am Pariser Louvre aufgebaut, seinen Kopf in den Nacken gelegt, zur vergoldeten Jungfrau auf dem Pferder\u00fccken sitzend aufgeblickt und gebr\u00fcllt: \u201eJeanne, rette uns!\u201c <\/p>\n<p>Der alte Le Pen hatte damals \u00c4rger mit der Justiz. Da lag es nahe, die Nationalheilige um Hilfe zu bitten, denn er hatte es im Front National (FN) zur Tradition gemacht, am 1. Mai einen Blumenkranz am Fu\u00df der Statue abzulegen und die Heldin zu w\u00fcrdigen, die Frankreich gegen fremde M\u00e4chte verteidigt hatte. Der FN hatte sich ein Symbol erfolgreich einverleibt. <\/p>\n<p>Nachdem Marine Le Pen den Vater aus der Partei ausgeschlossen hatte, war der 1. Mai ein Tag, an dem man sich aus dem Weg zu gehen versuchte. Die Tochter legte die Blumen ab, nachdem der Vater seinen Auftritt hatte. Der FN wurde umbenannt, mit der Tradition bald gebrochen.<\/p>\n<p>Zehn Jahre sp\u00e4ter braucht Le Pen wieder Hilfe von der Vorsehung, Rettung von oben. Auf dem Rednerpult, an dem sich die Stars des Rassemblement National (RN) an diesem Donnerstagnachmittag im s\u00fcdfranz\u00f6sischen Narbonne abl\u00f6sen, steht der Schriftzug \u201eBis zum Sieg!\u201c Es ist der neue Slogan des RN. <\/p>\n<p>Offiziell hat Le Pen noch nicht aufgegeben<\/p>\n<p>Gemeint ist der Wahlsieg bei den Pr\u00e4sidentschaftswahlen 2027. Er schien noch nie so greifbar nah wie in den ersten Monaten des Jahres. Zum ersten Mal hatten Meinungsumfragen Le Pen auch bei der zweiten Wahlrunde, der alles entscheidenden Stichwahl, als Siegerin gesehen. Egal, ob ihr Gegner Gabriel Attal oder \u00c9douard Philippe hei\u00dfen w\u00fcrde, beides ehemalige Premierminister von Emmanuel Macron, den diese gerne beerben w\u00fcrden. Der Rechtspopulistin wurden 51 bis 53 Prozent vorausgesagt. Das w\u00e4re ein knapper Sieg, aber es bliebe ein Sieg.<\/p>\n<p>Vor einem Monat aber fiel das Urteil, das die politische Landschaft Frankreichs mit der Gewalt eines Erdbebens umpfl\u00fcgte. Es war der Tag, an dem Le Pens Hoffnungen der letzten Jahre zerplatzten. Unw\u00e4hlbarkeit. Das Verbot, innerhalb der n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre f\u00fcr ein politisches Amt kandidieren zu d\u00fcrfen. Aus der Traum der Pr\u00e4sidentschaft. Vorbei die Hoffnung, die erste Frau an der Spitze Frankreichs zu sein, die erste rechtsidentit\u00e4re Pr\u00e4sidentin. <\/p>\n<p>Offiziell hat Le Pen noch nicht aufgeben. Sie weigert sich, das Szenario bis zum Ende durchzuspielen und einen alternativen Schlachtplan vorzulegen. Noch hat sie einen winzigen Hoffnungsschimmer. Sie hat <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255880250\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255880250&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berufung gegen das Urteil<\/a> eingelegt. Ende M\u00e4rz war sie wegen der Veruntreuung von mehr als vier Millionen Euro zu zwei Jahren Haft mit elektronischer Fu\u00dffessel, einer Geldstrafe von 100.000 Euro und f\u00fcnf Jahren Entzug des passiven Wahlrechts mit sofortiger Vollstreckung verurteilt worden.<\/p>\n<p>Weil dieses Urteil fraglos ein Politikum ist, muss Le Pen nicht jahrelang auf ihr Berufungsverfahren warten. Es ist ihr f\u00fcr Sommer 2026 versprochen worden. Gerade noch rechtzeitig, zehn Monate vor den Wahlen. Le Pen pocht auf ihre Unschuld. Die Beweislage ist aber so eindeutig, dass die Chancen auf einen Freispruch gering scheinen. W\u00fcrde das Gericht allerdings den Verlust des passiven Wahlrechts zur\u00fccknehmen oder die sofortige Wirkung aussetzen, k\u00f6nnte sie bei den Wahlen antreten.<\/p>\n<p>In der Partei herrscht seither ein Grabenkrieg. Auch die Anh\u00e4nger sind zerrissen. W\u00e4re es nicht besser, Le Pen w\u00fcrde den Stab schon jetzt ihrem Ziehsohn <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/jordan-bardella\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/themen\/jordan-bardella\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jordan Bardella<\/a> \u00fcbergeben? W\u00e4re es nicht im Sinne der Partei und eines Sieges, den erst 29-J\u00e4hrigen so fr\u00fch wie m\u00f6glich auf diesen Wahlkampf vorzubereiten? <\/p>\n<p>Bardella hatte eine knappe Woche vor der Kundgebung in Narbonne<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.leparisien.fr\/politique\/jordan-bardella-si-elle-est-empechee-je-serai-le-candidat-de-marine-le-pen-pour-2027-26-04-2025-NRBRMBWVBNAZNL6JR7JQWHZQQM.php\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.leparisien.fr\/politique\/jordan-bardella-si-elle-est-empechee-je-serai-le-candidat-de-marine-le-pen-pour-2027-26-04-2025-NRBRMBWVBNAZNL6JR7JQWHZQQM.php&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\"> mit einem Interview in der Zeitung \u201eLe Parisien\u201c<\/a> Aufsehen ausgel\u00f6st, als er sagte, dass er selbstverst\u00e4ndlich der Ersatzmann sei, der \u201ePlan B wie Bardella\u201c, wie es seine Unterst\u00fctzer nennen. \u201eWenn sie verhindert wird, werde ich Marine Le Pens Kandidat sein\u201c, titelte das Blatt. So klar hatte das bislang niemand gesagt. Auch er nicht. Im glatten Gesicht Bardellas sehen inzwischen viele das Profil eines Brutus, eines Verr\u00e4ters.<\/p>\n<p>Bardella, das frische Gesicht des Rechtspopulismus<\/p>\n<p>Es ging in Narbonne deshalb auch darum, die Temperatur zu f\u00fchlen. Jede Geste wurde interpretiert, jedes Wort auf die Goldwaage gelegt, alle Anh\u00e4nger wurden befragt. Die jungen Leute im RN sehen kein Problem darin, Bardella als Kandidaten aufzustellen. Die \u00e4lteren Anh\u00e4nger sagen hinter vorgehaltener Hand, dass es vielleicht besser w\u00e4re f\u00fcr die Partei, den Namen Le Pen ein f\u00fcr alle Mal hinter sich zu lassen. <\/p>\n<p>In Umfragen schneiden beide gleich ab. Doch seit der Urteilsverk\u00fcndung hat Bardella zugelegt. Inzwischen hat der RN-Chef sogar den ersten Platz des Beliebtheitsbarometers des Meinungsforschungsinstituts Odoxa erobert, das f\u00fcnf Jahre lang vom liberalen Politiker und Kandidat f\u00fcr 2027, Edouard Philippe angef\u00fchrt wurde, seines Zeichens ehemaliger Premierminister unter Pr\u00e4sident Macron. <\/p>\n<p>Bardella ist das frische Gesicht des Rechtspopulismus, jung, fotogen, ein Star auf TikTok und vor allem ein Mann ohne Altlasten. Am Donnerstag hat er gezeigt, dass er die patriotischen Gef\u00fchle der RN-W\u00e4hler bedienen kann. \u201eWir sind nicht irgendwer, wir sind nicht irgendein Volk, wir sind das Volk Frankreichs\u201c, rief Bardella. Ein Volk, das Kathedralen baue, Revolutionen beginne, Reiche st\u00fcrze und Freiheiten erk\u00e4mpfe. <\/p>\n<p>Er verglich seinen \u201eunersch\u00fctterlichen Glauben an die Zukunft\u201c mit Jeanne d\u2018Arcs \u201eunverw\u00fcstlichem Glauben an Frankreich\u201c. Der Ton war so pathetisch, dass es auch die letzte Rede vor dem Urnengang 2027 h\u00e4tte sein k\u00f6nnen. \u201eWenn wir unserem Volk seinen Stolz zur\u00fcckgeben wollen, unserer franz\u00f6sischen Jugend eine Zukunft und unserem Land seine Gr\u00f6\u00dfe\u201c, rief Bardella, \u201edann ist es Zeit, aufzustehen, Zeit, sich zu erheben\u201c. Er klang wie ein Hoffnungstr\u00e4ger, nicht un\u00e4hnlich dem Macron von 2016.<\/p>\n<p>Le Pen hingegen, die vor ihrem Z\u00f6gling redete und deutlich k\u00fcrzer, trat als Opfer auf. Statt patriotische Gef\u00fchle und die Furcht vor dem Identit\u00e4tsverlust zu bedienen, sprach sie soziale Abstiegs\u00e4ngste an. Aber sie stimmte auch das populistische Lied davon an, dass man dem RN die Wahlen gestohlen habe. \u201eSie haben Euch bei den Parlamentswahlen von 2024 die Wahl gestohlen. Heute wollen sie Euch die Wahl von 2027 stehlen\u201c, rief sie. <\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255840070\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255840070&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Anspielungen auf das fatale Urteil vom M\u00e4rz<\/a> und die Wahlb\u00fcndnisse, aufgrund derer ein Sieg des RN bei den Neuwahlen im vergangenen Sommer verhindert worden war. Ihre Rede war ungew\u00f6hnlich pers\u00f6nlich, in Teilen melancholisch, als habe sie schon Abschied genommen. \u201eManchmal empfinde ich die Last als schwer\u201c, gestand sie. Ein Jahr lang muss sie sie noch tragen. Zeit genug, sich an den Gedanken zu gew\u00f6hnen, dass sie den Weg f\u00fcr ihren Ziehsohn wahrscheinlich wird freimachen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/martina-meister\/%20\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/autor\/martina-meister\/%20&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Martina Meister <\/b><\/a><b>berichtet im Auftrag von WELT seit 2015 als freie Korrespondentin in Paris \u00fcber die franz\u00f6sische Politik. <\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Noch hat Marine Le Pen den Traum von der franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidentschaft nicht aufgegeben. 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