{"id":788248,"date":"2026-02-11T03:47:11","date_gmt":"2026-02-11T03:47:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/788248\/"},"modified":"2026-02-11T03:47:11","modified_gmt":"2026-02-11T03:47:11","slug":"eu-beschliesst-schaerfere-regeln-gegen-mobile-banking-betrug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/788248\/","title":{"rendered":"EU beschlie\u00dft sch\u00e4rfere Regeln gegen Mobile-Banking-Betrug"},"content":{"rendered":"<p>Die EU versch\u00e4rft mit PSD3 und PSR die Haftung f\u00fcr Finanzinstitute bei Betrug und f\u00fchrt einen verpflichtenden IBAN-Namensabgleich ein. Die neuen Vorgaben sollen ab 2027 gelten.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union bringt mit <strong>PSD3<\/strong> und <strong>PSR<\/strong> ein umfassendes Gesetzespaket auf den Weg. Es soll Verbraucher im digitalen Zahlungsverkehr besser sch\u00fctzen. Konkret reagiert Br\u00fcssel auf den starken Anstieg raffinierter Betrugsmaschen wie Identit\u00e4tsdiebstahl und <strong>\u201eSpoofing\u201c<\/strong>.<\/p>\n<p>Die neuen Regeln bauen auf der bisherigen PSD2-Richtlinie auf. Nach der finalen politischen Einigung werden die Gesetzestexte in der ersten H\u00e4lfte 2026 erwartet. Nach einer \u00dcbergangsfrist von 18 bis 21 Monaten k\u00f6nnten die strengeren Vorgaben ab 2027 oder Anfang 2028 gelten.<\/p>\n<p>H\u00e4rtere Haftung f\u00fcr Banken bei Trickbetrug<\/p>\n<p>Ein Kernpunkt ist die versch\u00e4rfte Haftung der Finanzinstitute. K\u00fcnftig sollen Banken und Zahlungsdienstleister auch f\u00fcr autorisierte Zahlungen haften, wenn Kunden Opfer von <strong>\u201eImpersonation Fraud\u201c<\/strong> werden. Dabei geben sich Kriminelle als Bankmitarbeiter aus, um \u00dcberweisungen zu erschleichen.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Social-Engineering und CEO-Fraud f\u00fchren immer h\u00e4ufiger zu autorisierten \u00dcberweisungen \u2014 viele Unternehmen und Privatkunden erkennen die Angriffe zu sp\u00e4t. Das kostenlose Anti-Phishing-Paket erkl\u00e4rt in 4 klaren Schritten, wie Sie Betrugsversuche erkennen, interne Abl\u00e4ufe gegen CEO-Fraud h\u00e4rten und Mitarbeiter praktisch schulen. Der Report enth\u00e4lt konkrete Checklisten, Fallbeispiele aktueller Phishing-Angriffe und leicht umsetzbare Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr Desktop und Smartphone. <strong><a href=\"https:\/\/www.datenschutz-praemien.de\/allgemein\/anti-phishing-paket\/?af=KOOP_MFW_DSN_DNV_YES_ANTI-PHISHING-PAKET_X-CWAHN-BGPID_750252\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt Anti-Phishing-Paket herunterladen<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Meldet der betrogene Kunde den Vorfall bei der Polizei und hat nicht grob fahrl\u00e4ssig gehandelt, muss der Dienstleister den vollen Betrag erstatten. Das stellt eine deutliche St\u00e4rkung der Verbraucherrechte dar.<\/p>\n<p>Pflicht-Check: Stimmt der Name zur Kontonummer?<\/p>\n<p>Eine weitere zentrale Neuerung ist der verpflichtende <strong>IBAN-Namensabgleich<\/strong> (\u201eVerification of Payee\u201c). Er soll \u201eAuthorized Push Payment\u201c-Betrug verhindern. Vor einer \u00dcberweisung muss der Anbieter pr\u00fcfen, ob der Empf\u00e4ngername zur Kontonummer passt.<\/p>\n<ul>\n<li>Bei Abweichung muss der Kunde gewarnt oder die Transaktion blockiert werden.<\/li>\n<li>Vers\u00e4umt ein Anbieter diesen Service und es kommt zum Betrug, haftet er f\u00fcr den Schaden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Ma\u00dfnahme soll fehlgeleitete Transaktionen drastisch reduzieren und das Vertrauen in digitale \u00dcberweisungen st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Gemeinsamer Kampf: Mehr Datenaustausch und Plattformen in der Pflicht<\/p>\n<p>Das Gesetzespaket schafft einen klaren Rahmen f\u00fcr den Austausch betrugsrelevanter Informationen zwischen Zahlungsdienstleistern. So sollen Betrugsmuster schneller erkannt werden, ohne die DSGVO zu verletzen.<\/p>\n<p>Erstmals werden auch gro\u00dfe <strong>Online-Plattformen und Suchmaschinen<\/strong> in die Pflicht genommen. Sie k\u00f6nnen haftbar gemacht werden, wenn sie \u00fcber betr\u00fcgerische Inhalte informiert wurden, diese aber nicht l\u00f6schen. Sehr gro\u00dfe Plattformen m\u00fcssen zudem pr\u00fcfen, ob Werbetreibende f\u00fcr Finanzdienstleistungen die n\u00f6tigen Lizenzen besitzen.<\/p>\n<p>Evolution der Sicherheit: Antwort auf Social Engineering<\/p>\n<p>PSD3 und PSR sind eine gezielte Weiterentwicklung. W\u00e4hrend PSD2 den Markt \u00f6ffnete, reagiert die neue Regulierung auf die Lehren der letzten Jahre. Der massive Anstieg von <strong>Phishing<\/strong> und <strong>Spoofing<\/strong> hat gezeigt, dass die bisherigen Regeln nicht ausreichen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Banken und FinTechs bedeuten die Vorschriften Investitionen in IT und Echtzeit-Verifizierungssysteme. Langfristig k\u00f6nnten sie jedoch von geringeren Betrugsverlusten und mehr Kundenvertrauen profitieren.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>PS: Phishing und Spoofing sind nicht nur ein Problem f\u00fcr Kunden \u2014 auch Zahlungsdienstleister, Banken und Plattformen stehen im Fadenkreuz. Dieses kostenlose Anti-Phishing-Paket zeigt IT-Verantwortlichen und Compliance-Teams, welche organisatorischen und technischen Ma\u00dfnahmen sofort Wirkung zeigen. Enthalten sind praxiserprobte Vorlagen f\u00fcr Mitarbeiterschulungen, Checklisten f\u00fcr Erkennungs-Checks, Anleitungen zur Meldung verd\u00e4chtiger Inhalte und ein Notfall-Plan f\u00fcr den Betrugsfall. <strong><a href=\"https:\/\/www.datenschutz-praemien.de\/allgemein\/anti-phishing-paket\/?af=KOOP_MFW_DSN_DNV_YES_ANTI-PHISHING-PAKET_X-CWAHN-BGPID_750252\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenloses Anti-Phishing-Paket anfordern<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die EU versch\u00e4rft mit PSD3 und PSR die Haftung f\u00fcr Finanzinstitute bei Betrug und f\u00fchrt einen verpflichtenden IBAN-Namensabgleich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":788249,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,1483,548,663,158,3934,3935,177860,61508,13,177861,177858,14,15,115145,177859,4286,12,36246],"class_list":["post-788248","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-betrug","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-finanzinstitute","tag-haftung","tag-headlines","tag-iban-namensabgleich","tag-mobile-banking-betrug","tag-nachrichten","tag-news","tag-psd3","tag-psr","tag-regeln","tag-schlagzeilen","tag-vorgaben"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116049952702917597","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/788248","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=788248"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/788248\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/788249"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=788248"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=788248"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=788248"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}