{"id":78884,"date":"2025-05-02T16:08:22","date_gmt":"2025-05-02T16:08:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/78884\/"},"modified":"2025-05-02T16:08:22","modified_gmt":"2025-05-02T16:08:22","slug":"deutschland-hat-eine-grosse-chance","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/78884\/","title":{"rendered":"Deutschland hat eine gro\u00dfe Chance"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">Wie sollten wir stattdessen mit der US-Aministration umgehen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Wir m\u00fcssen reden. &#8222;Engage, engage, engage&#8220;: Das ist mein Motto f\u00fcr unser &#8222;Munich Leaders Meeting&#8220;, zu dem wir vom 5. bis 7. Mai in Washington, D.C. \u00fcber 100 transatlantische Entscheidungstr\u00e4ger zusammenbringen. Wir wollen amerikanische und europ\u00e4ische Entscheidungstr\u00e4ger zusammenbringen, damit diese Entfremdungsprozesse in den transatlantischen Beziehungen gebremst werden. Ich mache mir keine Illusionen dar\u00fcber, dass wir sehr schwierige Diskussionen f\u00fchren werden m\u00fcssen. Aber mit dem Zeitpunkt dieser Tagung \u2013 immer im Fr\u00fchjahr nach den US-Pr\u00e4sidentschaftswahlen \u2013 haben wir seit 2009 jedes Mal gute Erfahrungen gemacht. Denn nach 100 Tagen hat sich eine Regierung in au\u00dfenpolitische Positionen eingearbeitet.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">Diese Gespr\u00e4chsangebote hat die US-Administration in den vergangenen Monaten oft abgelehnt. Macht Ihnen das keine Sorgen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Doch. Aber genau deswegen wollen wir dazu beitragen, dass in den kommenden Monaten die Konflikte weniger werden und hoffentlich wieder etwas Ruhe eintritt. Es braucht dringend Vertrauensaufbau und bestenfalls danach wieder gemeinsamere transatlantische Linien. Die ben\u00f6tigen wir nicht nur handelspolitisch, sondern auch sicherheits- und technologiepolitisch, etwa beim Thema KI, und auch mit Blick auf den Umgang mit <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/china\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">China<\/a>, <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/russland\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> und anderen M\u00e4chten wie dem Iran. Solange wir \u2013 Deutschland und Europa \u2013 am Ball bleiben, ist es am Ende nicht unsere Schuld, wenn es nicht zur \u00dcberwindung des transatlantischen Zerw\u00fcrfnisses kommt. Wir d\u00fcrfen niemals die Ersten sein, die vom Verhandlungstisch aufstehen. Das ist wichtig.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">Demnach sehen Sie schon die Gefahr, dass sich die Beziehungen zu den USA durch Trump noch weiter verschlechtern k\u00f6nnten?<\/strong><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Nur dann, wenn wir den transatlantischen Beziehungen nicht ausreichend Aufmerksamkeit schenken. Deutschland und Europa m\u00fcssen also engagiert bleiben.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">Macht Ihnen die k\u00fcnftige Bundesregierung in dieser Frage Hoffnung?<\/strong><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Deutschland hat eine gro\u00dfe Chance. Friedrich Merz und Donald Trump tragen im pers\u00f6nlichen Verh\u00e4ltnis keine Last mit sich herum. Deshalb kann ein Besuch des k\u00fcnftigen Kanzlers in den USA rasch zu einer Verst\u00e4ndigung und zu einer besseren Arbeitsatmosph\u00e4re f\u00fchren. Merz k\u00f6nnte es wie Macron gelingen, ein Vertrauensverh\u00e4ltnis aufzubauen \u2013 und das w\u00e4re wichtig: Denn f\u00fcr Trump z\u00e4hlt kaum etwas so stark wie pers\u00f6nliche Sympathie. Wenn Merz hier erfolgreich ist, w\u00e4re das mit Blick auf die Zukunft ein wichtiges Zeichen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch, Herr Ischinger.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie sollten wir stattdessen mit der US-Aministration umgehen? 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