{"id":789445,"date":"2026-02-11T14:58:15","date_gmt":"2026-02-11T14:58:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/789445\/"},"modified":"2026-02-11T14:58:15","modified_gmt":"2026-02-11T14:58:15","slug":"was-duesseldorf-an-karneval-von-koeln-abschauen-koennte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/789445\/","title":{"rendered":"Was D\u00fcsseldorf an Karneval von K\u00f6ln abschauen k\u00f6nnte"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">100 Tonnen M\u00fcll \u2013 so viel sammelt die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/awista\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Awista<\/a> im Schnitt an jedem <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/rosenmontag\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rosenmontag<\/a> in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00fcsseldorf<\/a> ein. Gemessen an der Gesamtstatistik der st\u00e4dtischen Abfallbilanz 2024 mag das marginal erscheinen. Doch wer am Sessions-H\u00f6hepunkt durch die Innenstadt l\u00e4uft, bekommt bildhaft vor Augen gef\u00fchrt, was diese Zahl f\u00fcr ein massives M\u00fcllaufkommen bedeutet. Besonders dann, wenn Konfetti-Schnipsel, Verpackungsreste, leere Bierdosen und Klopfer-Deckel noch eine Weile zwischen der Graf-Adolf-Stra\u00dfe und dem Hofgarten liegen bleiben \u2013 trotz des Einsatzes der 33 Awista-Mitarbeiter am jecksten Tag des Jahres.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Hauptverursacher dieser M\u00fcllberge sind die Feiernden. Allerdings kann auch die Stadt einige \u201eLeitplanken\u201c setzen, um das M\u00fcllaufkommen zumindest zu reduzieren. Das Glas-Verbot in der Altstadt \u2013 einst erdacht, um vor allem die Gesundheit der Jecken nach zahlreicher Schnittverletzung zu sch\u00fctzen \u2013 ist eine solche Ma\u00dfnahme. Und auch der Einsatz von Mehrweggeschirr trug in den vergangenen Jahren bei Gro\u00dfveranstaltungen effektiv zur Ressourcenschonung und Stadtsauberkeit bei. Wie die Stadt mitteilt, wird dies auch in diesem Jahr wieder mit einem einheitlichen Mehrwegpoolsystem mit Pfand umgesetzt, bei dem Becher, Teller und Schalen an den St\u00e4nden auf der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/koenigsallee\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">K\u00f6nigsallee<\/a> und in der Altstadt zur\u00fcckgegeben werden k\u00f6nnen, sofern diese dort auch ausgegeben werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein wichtiger Schritt \u2013 schlie\u00dflich hat sich D\u00fcsseldorf das Ziel gesetzt, eine Stadt ohne Verschwendung werden zu wollen. Das bedeutet, die M\u00fcllmenge der Bewohner durch innovative Ideen gr\u00f6\u00dftm\u00f6glich zu reduzieren und der Verschwendung von Ressourcen entgegenzuwirken. Daf\u00fcr wurde im vergangenen Jahr auch ein 100-Seiten-starkes \u201eZero-Waste-Konzept\u201c vom Ausschuss f\u00fcr \u00f6ffentliche Einrichtungen verabschiedet, das die Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Japantag, Rheinkirmes und Weihnachtsmarkt beinhaltet. \u201eKarneval\u201c findet sich darunter allerdings nicht \u2013 und neue Ideen sind auch nicht in Aussicht. \u201eDerzeit gibt es keine neue Ma\u00dfnahme aus dem Zero-Waste-Konzept, die bei den diesj\u00e4hrigen Gro\u00dfveranstaltungen erstmals angewendet werden sollen\u201c, teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Organisator der karnevalistischen Aktivit\u00e4ten ist das CC \u2013 und das besch\u00e4ftige sich bereits seit einigen Jahren mit dem Thema, wie M\u00fcll an Rosenmontag st\u00e4rker vermieden werden k\u00f6nne, sagt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Uwe Willer. Das gelte vor allem auch f\u00fcr Kamelle, damit dabei nicht so viel Umverpackung n\u00f6tig sei. \u201eWir sprechen mit den Vereinen dar\u00fcber, wie sie das f\u00fcr ihre Wagen und Fu\u00dfgruppen reduzieren k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Anregungen k\u00f6nnten sich die D\u00fcsseldorfer Jecken dabei ausgerechnet aus einer anderen Karnevalshochburg entlang des Rheins holen. So gibt es in K\u00f6ln seit vergangenem Jahr einen \u201eKamellekreisel\u201c, organisiert von der KG \u201eGr\u00fcne Rheinfunken\u201c, dem nach eigenen Angaben ersten \u201e\u00f6kologischen und sozialen Karnevalsverein K\u00f6lns\u201c. Die Idee dahinter: gesammeltes oder \u00fcbrig gebliebenes Wurfmaterial einzusammeln und bei k\u00fcnftigen Z\u00fcgen erneut zu werfen. Dazu gibt es in diesem Jahr mehrere Sammelstellen in der Stadt, an denen Besucher und Vereine ihre gesammelte Kamelle im Nachgang der Z\u00fcge wieder abgeben k\u00f6nnen. Bedingung ist, dass diese noch verpackt und sauber ist. Denn dass auch noch Monate sp\u00e4ter Bonbons und Schokolade \u00fcberbleiben k\u00f6nnen, die nicht so beliebt sind, kennt jeder Zugbesucher.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Etwas \u00c4hnliches gibt es in D\u00fcsseldorf auch mit dem in diesem Jahr allerdings abgesagten Kost\u00fcmflohmarkt im Henkel-Saal oder dem Akki-Fundus, aus dem Kost\u00fcme geliehen werden k\u00f6nnen. Die Kamelle-L\u00f6sung wollen sich die D\u00fcsseldorfer Jecken zumindest einmal n\u00e4her anschauen, so CC-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Uwe Willer. \u201eBisher gibt es sowas in D\u00fcsseldorf nicht, aber das ist eine gute Idee.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"100 Tonnen M\u00fcll \u2013 so viel sammelt die Awista im Schnitt an jedem Rosenmontag in D\u00fcsseldorf ein. 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