{"id":789461,"date":"2026-02-11T15:06:19","date_gmt":"2026-02-11T15:06:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/789461\/"},"modified":"2026-02-11T15:06:19","modified_gmt":"2026-02-11T15:06:19","slug":"mit-luftballons-um-die-welt-eine-kunterbunte-neue-ausstellung-in-muenchen-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/789461\/","title":{"rendered":"Mit Luftballons um die Welt: Eine kunterbunte neue Ausstellung in M\u00fcnchen &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vw426e\">Der Eingang in die Ballonwelt f\u00fchrt durch einen kurzen Tunnel aus unz\u00e4hligen kleinen Luftballons, die durch rote und violettfarbene Beleuchtung die Galaxie darstellen soll. Ein Globus am Ende des Tunnels dreht sich langsam um die eigene Achse und gibt den Blick frei auf vier Durchg\u00e4nge in einer blauen Wand \u2013 nat\u00fcrlich aus Ballons.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">In der alten Paketposthalle in Neuhausen-Nymphenburg, die tempor\u00e4r als Eventlocation unter dem Namen \u201ePineapple Park\u201c genutzt wird, haben 19 internationale K\u00fcnstler und K\u00fcnstlerinnen eine Welt aus mehr als 500 000 Luftballons erschaffen. Die Ausstellung, die auch zum Mitmachen einl\u00e4dt, ist von 14. Februar bis 12. April zu besichtigen. Auf 3500 Quadratmetern sind Skulpturen von Wahrzeichen, exotischen Tieren und kulturellen Symbolen von f\u00fcnf Kontinenten entstanden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Welche Erinnerungen bleiben? Mit dieser Frage hat sich der niederl\u00e4ndische Ballonk\u00fcnstler Guido Verhoef besch\u00e4ftigt, als er ein Thema f\u00fcr die Konzeption seiner \u201eLuftballonwelten\u201c-Ausstellung gesucht hat.\u00a0\u201eIch wollte die ganze Welt an einen Ort bringen, weil das sind Erinnerungen f\u00fcrs Leben\u201c, sagt Verhoef bei der Vorbesichtigung der Ausstellung. Sie \u00f6ffnet nach New York, Br\u00fcssel, Wien und Budapest nun zum ersten Mal in Deutschland.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/9e5437d6-8db2-4118-9bd1-80bddc3b8df9.jpg\"   alt=\"Der Ballonk\u00fcnstler Guido Verhoef k\u00fcmmert sich als Art Director um die Leitung der zweimonatigen Ausstellung.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Der Ballonk\u00fcnstler Guido Verhoef k\u00fcmmert sich als Art Director um die Leitung der zweimonatigen Ausstellung. (Foto: Florian Peljak)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das gesamte Areal gibt einem ein wenig das Gef\u00fchl, in einem farbenfrohen, aufgeblasenen Labyrinth gefangen zu sein. Doch der zu Beginn ausgestellte Reisepass gibt Orientierung. Neben dem Lageplan und der M\u00f6glichkeit, in jedem Kontinent einen Stempel zu sammeln, weist der Pass die Besucher und Besucherinnen auch als geb\u00fcrtige \u201eBalloonians\u201c aus.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Erster Durchgang links und dann gleich noch einmal links: Lateinamerika. Ein Tempel der Maya und knallpinke Flamingos stechen eindeutig aus der schieren Menge gr\u00fcner Luftballons hervor, die die artenreiche Natur Lateinamerikas repr\u00e4sentieren sollen.\u00a0 Einige Installationen, wie der gelbe Tempel, sind begehbar, und bereits da wird klar: Hier lassen sich richtig gute Selfies machen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/3f93c0a7-66f0-4880-ad06-ba6b8f41d524.jpg\"   alt=\"Die Flamingos stechen dank ihrer Farbe besonders ins Auge.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Die Flamingos stechen dank ihrer Farbe besonders ins Auge. (Foto: Florian Peljak)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Einmal rechts: Nordamerika. Ein American Diner mit klassischen Milchshakes, die Lieblingsskulptur des K\u00fcnstlers Verhoef, ein rosaroter Oldtimer-Schlitten mit Lenkrad und Radio und die Freiheitsstatue stechen in diesem Raum sofort ins Auge. An dem grauen Wahrzeichen New Yorks arbeitet der Niederl\u00e4nder Wim Vogel \u2013 bereits den dritten Tag, aber mit vier helfenden H\u00e4nden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eIch arbeite viel mit Link-O-Loons, diese Ballons haben ein verl\u00e4ngertes Ende und lassen sich an dieser Stelle gut miteinander verkn\u00fcpfen. Die Ballons dieser Statue sind nicht aneinander geklebt\u201c, so Vogel. Ballonk\u00fcnstler wie er zeigen solche Tricks und Deko-Tipps auch auf Social Media und erreichen mit ihren TikToks und Reels mehrere Millionen Aufrufe. Viele von ihnen nutzen die Plattformen gleichzeitig f\u00fcr Werbung, da sie zus\u00e4tzlich zu den Ratschl\u00e4gen Ballon-DIY-Sets verkaufen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/a94e7f1e-9690-4edf-9937-bd70b89e3f36.jpg\"   alt=\"In den amerikanischen Schlitten k\u00f6nnen sich Besucher und Besucherinnen sogar setzen.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>In den amerikanischen Schlitten k\u00f6nnen sich Besucher und Besucherinnen sogar setzen. (Foto: Florian Peljak)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Zweimal links abbiegen: Europa. Neben einer Windm\u00fchle, dem schiefen Turm von Pisa, der an eine \u00fcbergro\u00dfe Hochzeitstorte erinnert, und weiteren Wahrzeichen Europas arbeiten ein paar K\u00fcnstler noch an einem neuen Teil der Ausstellung. Die vier Zylinder des BMW-Hochhauses, die noch am Boden liegen, lassen erahnen, wie das M\u00fcnchner Wahrzeichen bei der Er\u00f6ffnung am 14. Februar aussehen soll. Durch den Eiffelturm, in einem anderen Eck des Raumes, f\u00fchrt eine kurze Passage in die Workshop- und Play-Area. Hier k\u00f6nnen Klein und Gro\u00df selbst mit Luftballons kreativ werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/be1a7f04-bb5f-43ce-803c-90bc69cf3a5b.jpg\"   alt=\"K\u00fcnstler und K\u00fcnstlerinnen beim Aufbau des BMW-Vierzylinders.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>K\u00fcnstler und K\u00fcnstlerinnen beim Aufbau des BMW-Vierzylinders. (Foto: Florian Peljak)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Wieder zweimal links: Australien. Der rot-wei\u00dfe VW-Bulli z\u00e4hlt hier zu den Highlights. Heidi Duffner aus Ingolstadt ist dabei, ihn aufzubauen. \u201eAn der ganzen Sache gef\u00e4llt mir die wertsch\u00e4tzende Community. Und ich finde es cool, dass diese Ballons Naturprodukte sind, aus Naturkautschuk\u201c, erz\u00e4hlt sie. Daher seien die Ballone aber auch empfindlicher als Plastik und der ein oder andere zerplatze beim Arbeiten schon kurz nach dem Aufblasen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">In der Regel halten sie aber die zweimonatige Ausstellungsdauer durch. Apropos Aufblasen: Das geschieht nicht durch menschliche Lungen\u00fcberanstrengungen, sondern durch kleine elektrische Ballonpumpen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/36837b6b-52bd-48d5-8e35-a054b1aef8ba.jpg\"   alt=\"Ballonk\u00fcnstler Guido Verhoef\u00a0 posiert mit einem Nilpferd im Afrika-Teil.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Ballonk\u00fcnstler Guido Verhoef\u00a0 posiert mit einem Nilpferd im Afrika-Teil. (Foto: Florian Peljak)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dem Uhrzeigersinn folgend links, und die Besucher und Besucherinnen landen auf dem letzten Kontinent der aufwendigen und beeindruckenden Ballonwelt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Eine Pyramide mit Pharao, eine Sphinx und ein Nilpferd samt kleinem wei\u00dfen Vogel repr\u00e4sentieren hier, neben weiteren Skulpturen, Afrika. Die K\u00fcnstler und K\u00fcnstlerinnen haben eindeutig ein Auge f\u00fcrs Detail. Egal, ob Lid und Iris des Nilpferds, Euter der Kuh oder R\u00fcckspiegel des Autos, es wurde an viele\u00a0Einzelheiten gedacht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/46372a73-532e-4d2b-9259-f52f82b23521.jpg\"   alt=\"Der letzte Feinschliff an einer Ballon-Kuh, bevor die \u201eLuftballonwelten\u201c ihre T\u00fcren am 14. Februar \u00f6ffnen.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Der letzte Feinschliff an einer Ballon-Kuh, bevor die \u201eLuftballonwelten\u201c ihre T\u00fcren am 14. Februar \u00f6ffnen. (Foto: Florian Peljak)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Kunstwerke, die Verhoef und seine K\u00fcnstlerkollegen und -kolleginnen\u00a0geschaffen haben, bleiben nicht f\u00fcr die Ewigkeit. Am letzten Tag der Ausstellung k\u00f6nnen Besucher und Besucherinnen\u00a0die Ballone mit Nadeln platzen lassen. Die in zehn Tagen aufgebaute Welt wird wieder zu Luft. Was bleibt, ist die Erinnerung.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Luftballonwelten, 14. Februar bis 12. April, Pineapple Park <\/strong><strong><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcnchen<\/a><\/strong><strong>, t\u00e4glich von 10 bis 19 Uhr, Infos unter <\/strong><strong><a href=\"https:\/\/www.luftballonwelten.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">www.luftballonwelten.com<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Eingang in die Ballonwelt f\u00fchrt durch einen kurzen Tunnel aus unz\u00e4hligen kleinen Luftballons, die durch rote und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":789462,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1827],"tags":[2396,772,29,16745,30,2392,1268,149],"class_list":["post-789461","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-muenchen","tag-ausstellung-muenchen","tag-bayern","tag-deutschland","tag-freizeit-in-muenchen","tag-germany","tag-kultur-in-muenchen","tag-muenchen","tag-sueddeutsche-zeitung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116052622674755591","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/789461","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=789461"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/789461\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/789462"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=789461"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=789461"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=789461"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}