{"id":789525,"date":"2026-02-11T15:43:10","date_gmt":"2026-02-11T15:43:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/789525\/"},"modified":"2026-02-11T15:43:10","modified_gmt":"2026-02-11T15:43:10","slug":"konjunkturumfrage-erste-anzeichen-von-zuversicht-im-muensterland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/789525\/","title":{"rendered":"Konjunkturumfrage: erste Anzeichen von Zuversicht im M\u00fcnsterland"},"content":{"rendered":"\n<p>M\u00fcnster \u2013 Starke regionale Unterschiede kennzeichnen die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Nord Westfalen, die die IHK in M\u00fcnster vorgestellt hat. Danach zeigt die Wirtschaft im M\u00fcnsterland erste Anzeichen von mehr Zuversicht, w\u00e4hrend sich die Stimmung bei den Unternehmen in der Emscher-Lippe-Region weiter verschlechtert. \u201eDie beiden Teilregionen unseres IHK-Bezirks driften gerade kr\u00e4ftig auseinander\u201c, stellt IHK-Pr\u00e4sident Lars Baumg\u00fcrtel fest.<\/p>\n<p>Der IHK-Konjunkturklimaindikator, der die gegenw\u00e4rtige Gesch\u00e4ftslage der Unternehmen und ihre Gesch\u00e4ftserwartungen in einem Wert ausdr\u00fcckt, zeigt die Entwicklung: Im M\u00fcnsterland liegt er nach einem weiteren Anstieg seit der Umfrage vom Herbst 2025 nun bei 109 Punkten, in der Emscher-Lippe-Region nach einem erneuten R\u00fcckgang bei 77 Punkten. \u201eLicht und Schatten liegen in unserem IHK-Bezirk dicht beieinander\u201c, so Baumg\u00fcrtel. Vor allem aufgrund der \u00fcberdurchschnittlichen Bedeutung der energieintensiven Industrie und einer h\u00f6heren Exportabh\u00e4ngigkeit bekomme die Emscher-Lippe-Region die internationalen Wettbewerbsnachteile besonders zu sp\u00fcren, betonte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter der Zinq GmbH (Gelsenkirchen). Das zeige sich auch an den Auslandsums\u00e4tzen des vergangenen Jahres (Januar bis Oktober). W\u00e4hrend sie in der Emscher-Lippe-Region um 7,8 Prozent zur\u00fcckgingen, stiegen sie im M\u00fcnsterland sogar um 2,5 Prozent.\u00a0<\/p>\n<p> Investitionsschw\u00e4che noch nicht \u00fcberwunden <\/p>\n<p>Dass die Investitionsschw\u00e4che in der regionalen Wirtschaft noch nicht \u00fcberwunden ist, skizzierte IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Fritz Jaeckel anhand der Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage. Zwar will \u00fcber ein Viertel der Betriebe die Ausgaben f\u00fcr Investitionen erh\u00f6hen (26,9 Prozent). Gleichzeitig planen aber etwas mehr Unternehmen, ihre Investitionen zu reduzieren (28,2 Prozent). \u201eRund zwei Drittel aller Betriebe investieren lediglich in Ersatzbeschaffungen\u201c, betonte Jaeckel. Und in der Industrie nutze gut die H\u00e4lfte der Betriebe die Investitionen f\u00fcr Rationalisierungsma\u00dfnahmen, was aus Sicht des Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrers den hohen Anpassungsdruck unterstreicht.\u00a0<\/p>\n<p>Die Umfrageergebnisse passen f\u00fcr Jaeckel zu den aktuellen Zahlen aus der Bundesstatistik. Danach sind die Investitionen f\u00fcr Maschinen und Ger\u00e4te im vergangenen Jahr um 3,3 Prozent zur\u00fcckgegangen. \u201eDas war der vierte R\u00fcckgang in Folge\u201c, betonte er. Dabei seien es doch \u201egerade neue Maschinen und Anlagen, die dar\u00fcber entscheiden, ob ein Industriestandort seine Produktivit\u00e4t verbessern kann\u201c.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnster \u2013 Starke regionale Unterschiede kennzeichnen die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Nord Westfalen, die die IHK&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":789526,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1843],"tags":[3364,29,178192,30,11154,64715,102874,8970,1209],"class_list":["post-789525","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-muenster","tag-de","tag-deutschland","tag-dr-fritz-jaeckel","tag-germany","tag-ihk-nord-westfalen","tag-konjunkturumfrage","tag-lars-baumguertel","tag-muenster","tag-nordrhein-westfalen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116052768236364863","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/789525","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=789525"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/789525\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/789526"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=789525"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=789525"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=789525"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}