{"id":79021,"date":"2025-05-02T17:19:15","date_gmt":"2025-05-02T17:19:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/79021\/"},"modified":"2025-05-02T17:19:15","modified_gmt":"2025-05-02T17:19:15","slug":"lage-in-der-ukraine-ein-neuer-grossangriff-zeichnet-sich-nicht-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/79021\/","title":{"rendered":"Lage in der Ukraine: Ein neuer Gro\u00dfangriff zeichnet sich nicht ab"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">177 Quadratkilometer ukrainischen Territoriums hat <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russland<\/a> im April besetzen k\u00f6nnen \u2013 0,03 Prozent des ukrainischen Staatsgebiets, knapp sechs Quadratkilometer pro Tag. Das sind zwar mehr als die 4,3 Quadratkilometer pro Tag im M\u00e4rz, aber dennoch scheinen die Zahlen zu best\u00e4tigen, was sich bereits zum Ende des Winters abzeichnete: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/ukraine-lage-russland-offensive-front-verhandlungen-woche\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Donbass-Offensive ist beendet<\/a>, aussichtsreiche Durchbr\u00fcche sind selbst am Horizont nicht zu erkennen. <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die inzwischen fast t\u00e4glichen Aufforderungen der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/krieg-in-ukraine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> an Russland, einer sofortigen Waffenruhe zuzustimmen, haben ihre Ursache zwar auch im Druck der neuen US-Regierung, Zeichen der Friedensbereitschaft zu senden. Doch als Russland im Herbst und Winter <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-11\/ukraine-lage-donezk-front-russland-vormarsch-mobilmachung-woche\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">jede Woche fast so weit vorstie\u00df wie jetzt pro Monat<\/a>, h\u00e4tten derartige Statements Verzweiflung ausgestrahlt. Nun aber scheint die Regierung in Kyjiw auf Grundlage der fast stabilisierten Frontlinie zu hoffen, Wladimir Putin k\u00f6nnte sich inzwischen wom\u00f6glich nicht mehr viel von einer langfristigen Fortsetzung des Krieges versprechen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die bisherige Weigerung des russischen Pr\u00e4sidenten, darauf einzugehen, zeigt: Ganz so weit ist es derzeit wohl noch nicht. Gerade falls die USA, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/us-aussenminister-marco-rubio-druck-ukraine-russland-verhandlungen\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wie angedroht, tats\u00e4chlich aus den Gespr\u00e4chen mit Russland aussteigen<\/a> \u2013 man wolle k\u00fcnftig nicht mehr &#8222;auf Zuruf um die Welt fliegen, um Treffen zu vermitteln&#8220;, <a href=\"https:\/\/www.state.gov\/briefings\/department-press-briefing-may-1-2025\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">teilte am Donnerstag das US-Au\u00dfenministerium mit<\/a> \u2013, w\u00e4re die Ukraine schlecht beraten, nicht mit weiteren russischen Angriffen zu rechnen. Und was den Schauplatz einer denkbaren neuen russischen Offensive betrifft, hat <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/wladimir-putin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Putin<\/a> gleich mehrere M\u00f6glichkeiten.\u00a0\n<\/p>\n<p>   Gebiete mit schweren K\u00e4mpfen, letzte 24h  Russische BefestigungsanlagenRussische Kontrolle Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn vor\u00a0KriegsbeginnZur\u00fcckerobert Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn Zus\u00e4tzl. erobertQuelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Einen bedeutenden Teil ihrer April-Vorst\u00f6\u00dfe erzielte die russische Armee s\u00fcdlich von Pokrowsk. Allein in der letzten Woche des vergangenen Monats ereigneten sich dort nach Angaben des ukrainischen Generalstabs mehr als ein Drittel aller russischen Bodenangriffe entlang der fast 1.200 Kilometer langen Frontlinie. Anders als im Winter, als Russland versuchte, die strategisch wichtige Stadt frontal anzugreifen, verlagerten sich die K\u00e4mpfe zuletzt jedoch in Gebiete deutlich s\u00fcdlich von Pokrowsk. <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das russisch kontrollierte Gebiet erweiterte sich dabei nicht in Richtung der Stadt, also nach Norden, sondern nach Westen, nur noch wenige Kilometer entfernt von der Grenze zur Region Dnipropetrowsk. Am Dienstag begann die dortige Regionalregierung damit, sieben frontnahe D\u00f6rfer zu evakuieren. F\u00fcr Russland w\u00e4re ein \u00dcberschreiten der Grenze zwischen den Regionen weniger milit\u00e4risch als vielmehr symbolisch von Bedeutung: Dnipropetrowsk wurde seit Kriegsbeginn von keinem russischen Soldaten betreten. <\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags den US-Sonderletter &#8222;Was jetzt, America?&#8220; sowie das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dieses Szenario war lange absehbar. Bereits im vergangenen Herbst <a href=\"https:\/\/t.me\/MaksymZhorin\/5424\" class=\"\" target=\"_blank\">warnten ukrainische Offiziere<\/a> \u00f6ffentlichkeitswirksam in gro\u00dfen Telegramkan\u00e4len davor, Dnipropetrowsk als kampfferne Zone zu betrachten, und riefen dazu auf, auch dort Verteidigungsanlagen zu errichten. Wie Satellitenbilder zeigen, folgte die Milit\u00e4rf\u00fchrung dem Rat (wenngleich sie die Verteidigung von Pokrowsk priorisierte). <a href=\"https:\/\/x.com\/clement_molin\/status\/1915417981300904309\" class=\"\" target=\"_blank\">So entstanden neue Sch\u00fctzengr\u00e4ben nahe Nowopawliwka<\/a>, einer Siedlung in Dnipropetrowsk, in deren Richtung Russland im April der gr\u00f6\u00dfte Vormarsch in diesem Frontabschnitt gelang. Die Ortschaft liegt an einem Fluss, der wenige Kilometer hinter der Regionalgrenze verl\u00e4uft und eine wichtige Rolle bei der Verteidigung gegen russische Angriffe spielen k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>   Gebiete mit schweren K\u00e4mpfen, letzte 24h  Russische BefestigungsanlagenRussische Kontrolle Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn vor\u00a0KriegsbeginnZur\u00fcckerobert Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn Zus\u00e4tzl. erobertQuelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Gef\u00e4hrlicher als die Situation nahe Dnipropetrowsk scheint f\u00fcr die Ukraine die Lage in einem Gebiet etwa 60 Kilometer weiter \u00f6stlich zu sein \u2013 am Frontabschnitt um die Stadt Torezk, auf den ebenfalls ein bedeutender Teil der russischen Zugewinne im April entf\u00e4llt. Im Februar hatte Russland vorschnell die Einnahme der Stadt verk\u00fcndet, sp\u00e4ter dr\u00e4ngten ukrainische Truppen die Angreifer leicht zur\u00fcck. Doch ein Gro\u00dfteil von Torezk ist besetzt, und westlich der Stadt drang Russland entlang einer Autobahn mehrere Kilometer weit vor.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/deepstatemap.live\/en\/#12\/48.5017063\/37.8087616\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Torezk ist dabei die S\u00fcdspitze eines gedachten Dreiecks von Frontst\u00e4dten<\/a>. Dessen Eckpunkt im Nordosten bildet die seit einem Jahr umk\u00e4mpfte und inzwischen ebenfalls gr\u00f6\u00dftenteils besetzte Stadt Tschassiw Jar. Die nordwestliche Spitze des Dreiecks d\u00fcrfte das mutma\u00dflich eigentliche Ziel der russischen Angriffe in dieser Region darstellen: Kostjantyniwka. Die Stadt ist f\u00fcr die ukrainische Truppenlogistik im \u00f6stlichen Donezk \u00e4hnlich wichtig wie Pokrowsk im westlichen Teil der Region. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-04\/ukraine-lage-russland-vormarsch-tschassiw-jar-flugabwehr-woche\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schon der Sturm auf Tschassiw Jar im vergangenen Fr\u00fchjahr<\/a> galt der Vorbereitung eines Angriffs auf Kostjantyniwka.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein m\u00f6glicher Grund: N\u00f6rdlich der Stadt liegt <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/17\/donbass-ukraine-krieg-russland-armee-einwohner\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der Ballungsraum Kramatorsk-Slowjansk<\/a>. Es sind die letzten gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte in Donezk, die noch unter ukrainischer Kontrolle sind. Falls sich Putin nicht die Bl\u00f6\u00dfe geben will, das erkl\u00e4rte Minimalziel des Krieges \u2013 die vollst\u00e4ndige Eroberung des Donbass \u2013 zu verfehlen, muss seine Armee beide St\u00e4dte einnehmen. <a href=\"https:\/\/t.me\/zvizdecmanhustu\/2721\" class=\"\" target=\"_blank\">So geht etwa auch<\/a> der ukrainische Milit\u00e4rbeobachter und Ex-Offizier Konstantin Maschowez, der regelm\u00e4\u00dfig detaillierte Lageberichte verfasst, davon aus, dass zwischen Torezk und Tschassiw Jar im Sommer der Hauptschauplatz der russischen Angriffe zu erwarten sei \u2013 wom\u00f6glich gar auf Kosten von Angriffen im Abschnitt s\u00fcdlich von Pokrowsk.\n<\/p>\n<p>   Gebiete mit schweren K\u00e4mpfen, letzte 24h  Russische BefestigungsanlagenRussische Kontrolle Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn vor\u00a0KriegsbeginnZur\u00fcckerobert Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn Zus\u00e4tzl. erobertQuelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Besonders unangenehm f\u00fcr die F\u00fchrung in Kyjiw d\u00fcrfte ein m\u00f6glicher russischer Angriff an einem weit entfernten Frontabschnitt sein: ein Vorsto\u00df in die nord\u00f6stliche Grenzregion Sumy. Dort waren russische Soldaten am ersten Tag des Krieges einmarschiert, wenige Wochen sp\u00e4ter mussten sie sich zur\u00fcckziehen. Es war letztlich die Ukraine, die bei ihrem Einmarsch in die russische Region Kursk, an die Sumy grenzt, die nord\u00f6stliche russisch-ukrainische Grenze wieder zur Kampfzone machte.\u00a0 <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Aus Kursk hat Russland die ukrainischen Truppen inzwischen wieder weitgehend vertrieben. Stattdessen laufen seit Wochen K\u00e4mpfe in der N\u00e4he mehrerer Grenzd\u00f6rfer auf ukrainischem Gebiet. <a href=\"https:\/\/deepstatemap.live\/en\/#12\/51.1628754\/35.0592613\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Einige von ihnen sind nach ukrainischen Angaben<\/a> mittlerweile, wenn nicht unter russischer Kontrolle, dann zumindest inmitten der Kampfzone zwischen den Fronten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">W\u00e4hrend der monatelangen Pr\u00e4senz der Ukraine in Kursk baute Russland zudem in der Region einen Verband von Zehntausenden Soldaten auf. Dieser k\u00f6nnte aufgel\u00f6st und in andere Frontabschnitte verlegt werden \u2013 oder aber dauerhaften Druck auf Sumy aus\u00fcben und ukrainische Truppen dort binden. Die Front w\u00e4re damit dauerhaft noch l\u00e4nger und f\u00fcr ukrainische Einheiten noch schwieriger zu verteidigen.\u00a0 <\/p>\n<p>   Gebiete mit schweren K\u00e4mpfen, letzte 24h  Russische BefestigungsanlagenRussische Kontrolle Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn vor\u00a0KriegsbeginnZur\u00fcckerobert Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn Zus\u00e4tzl. erobertQuelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Au\u00dferdem k\u00f6nnen Offensivversuche an anderen Abschnitten nicht ausgeschlossen werden. \u00dcber einen Gro\u00dfangriff in Saporischschja wird seit Monaten spekuliert. An der Grenze zwischen Charkiw und Luhansk meldet das ukrainische Milit\u00e4r ebenfalls anhaltend schwere russische Angriffe, <a href=\"https:\/\/euromaidanpress.com\/2025\/05\/02\/russians-intensify-attacks-across-kharkiv-frontline-the-military-says\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">deren Intensit\u00e4t in den vergangenen Tagen zugenommen haben soll<\/a>. Allerdings erfordern die kleinen russischen Br\u00fcckenk\u00f6pfe westlich des Oskil-Flusses dauerhafte Nachschublieferungen, was im Drohnenkrieg besonders gef\u00e4hrlich ist und beispielsweise f\u00fcr die Ukraine in Kursk zu vielen Verlusten f\u00fchrte.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Doch kommt es \u00fcberhaupt zu einer neuen russischen Offensive? Das Kapital, das Putin aus dem fast anderthalbj\u00e4hrigen Donbass-Feldzug geschlagen hat, ist angesichts der eigenen Verluste nicht besonders hoch. Auch die demonstrativen Versuche Russlands, seine Territorialforderungen politisch durch Verhandlungen und nicht milit\u00e4risch durchzusetzen, scheinen daf\u00fcr zu sprechen, dass Putin bei dem Adressaten dieser Versuche \u2013 <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/donald-trump\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> \u2013 mehr Flexibilit\u00e4t vermutet als bei ukrainischen Verteidigungsanlagen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Und sollten diese Versuche misslingen, so k\u00f6nnte Putin statt einer neuen Offensive einfach auf anhaltenden Druck entlang der gesamten Front setzen; auf einen Abnutzungskrieg ohne Bindung an bestimmte Schwerpunkte. Die gr\u00f6\u00dfte Schwachstelle der Ukraine ist derzeit ohnehin nicht ein bestimmter Frontabschnitt, sondern es sind die deutlich niedrigeren Rekrutierungszahlen als in Russland. Dort wirbt Putin weiterhin etwa 30.000 Soldaten pro Monat an.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Kriegsm\u00fcdigkeit l\u00e4sst sich die F\u00fchrung in Moskau daher zumindest \u00f6ffentlich nicht anmerken. Weiterhin fordert sie als Bedingung f\u00fcr ein Ende des Krieges die vollst\u00e4ndige Kontrolle \u00fcber die 2022 annektierten Regionen. Am Mittwoch sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow, die urspr\u00fcnglichen Kriegsziele w\u00fcrden unver\u00e4ndert verfolgt. Und weiter: &#8222;Es ist unsere Pflicht, siegreich zu sein.&#8220; <\/p>\n<p>                            Ein Grad-Raketenwerfer feuert Anfang April nahe Pokrowsk auf russische Stellungen.                \u00a9\u00a0Anatolii Stepanov\/\u200bReuters<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" class=\"zg-counticle__picture\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/square__180x180__desktop.jpeg\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>                        \u00a9\u00a0Andre Alves\/\u200bAnadolu\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p class=\"zg-counticle__text\">\n        <strong class=\"zg-counticle__number-wrapper\"><br \/>\n            1164 Tage        <\/strong><\/p>\n<p>                    <strong class=\"zg-counticle__title\"><br \/>\n                seit Beginn der russischen Invasion<br \/>\n            <\/strong><\/p>\n<p>        Das Zitat: Eine sp\u00e4te Best\u00e4tigung        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im vergangenen Herbst best\u00e4tigten die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/usa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a> und S\u00fcdkorea die <strong>Entsendung nordkoreanischer Soldaten nach Russland,<\/strong> vor der zuvor ukrainische Geheimdienste gewarnt hatten. Kurz darauf nahmen die Truppen Kim Jong Uns an den <strong>K\u00e4mpfen in der russischen Grenzregion Kursk<\/strong> teil, wo die Ukraine zuvor einmarschiert war. Russland hielt sich in den Angaben dazu bedeckt, <strong>russische Propagandisten leugneten das monatelang.\u00a0<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am vergangenen Samstag durften Letztere miterleben, wie ihre Behauptungen, es gebe keine nordkoreanischen Truppen in Kursk, von h\u00f6chster Stelle widerrufen wurden: von <strong>Walerij Gerassimow, dem russischen Milit\u00e4rchef,<\/strong> in einem Lagebericht an Wladimir Putin.\n<\/p>\n<blockquote class=\"quote__text\"><p>Soldaten und Offiziere der Koreanischen Volksarmee haben beim Kampfeinsatz Schulter an Schulter mit russischen Soldaten eine hohe Professionalit\u00e4t gezeigt sowie Standhaftigkeit, Mut und Heldentum bewiesen.<\/p><\/blockquote>\n<p>    <a class=\"quote__link\" href=\"https:\/\/www.rbc.ru\/politics\/26\/04\/2025\/680cb8c89a7947eeae186981\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russischer Generalstabschef Walerij Gerassimow<\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Gerassimow erinnerte dabei an das im vergangenen Jahr geschlossene <strong>Milit\u00e4rabkommen zwischen Russland und Nordkorea.<\/strong> Der Einsatz der Nordkoreaner sei in dessen Rahmen erfolgt. Das l\u00e4sst Raum f\u00fcr die begr\u00fcndete Annahme, dass auch <strong>Kampfeins\u00e4tze unmittelbar auf ukrainischem Gebiet m\u00f6glich <\/strong>sind: Die besetzten ukrainischen Gebiete sind nach russischer Verfassung ebenso russisch wie Kursk. Dagegen spricht allerdings: Anders als in den vier &#8222;neuen Regionen&#8220; <strong>galt Kursk nicht als &#8222;Zone der milit\u00e4rischen Spezialoperation&#8220;.<\/strong> Die russische Gegenoffensive in der Grenzregion hatte Putin stattdessen als Antiterroroperation einstufen lassen.\n<\/p>\n<p>                            Wladimir Putin h\u00f6rt sich in seiner Residenz bei Moskau einen Lagebericht des russischen Generalstabschefs Walerij Gerassimow an.                \u00a9\u00a0Sputnik\/\u200bAlexander Kazakov\/\u200bPool\/\u200bReuters<\/p>\n<p>        Die wichtigsten Meldungen: Ressourcendeal, Pressefreiheit, get\u00f6tete Journalistin        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Ressourcenabkommen: <\/strong>Nach monatelangen Verhandlungen haben die USA und die Ukraine das im vergangenen Herbst von Wolodymyr Selenskyj vorgeschlagene und sp\u00e4ter von Donald Trump eingeforderte <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/ukraine-und-usa-unterzeichnen-rohstoffabkommen\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ressourcenabkommen geschlossen<\/a>. Gegen\u00fcber dem Ursprungsentwurf der US-Regierung f\u00e4llt der am Mittwoch unterzeichnete Deal deutlich milder aus: <strong>Weder werden bisherige Hilfspakete der USA zu Krediten umdeklariert,<\/strong> noch muss die Ukraine Eink\u00fcnfte aus bereits vergebenen Sch\u00fcrflizenzen mit den USA teilen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch bezieht sich das Abkommen nicht, wie die USA zun\u00e4chst forderten, auf ukrainische Energie- und Infrastrukturanlagen. <strong>Ein gemeinsamer Fonds soll zudem von beiden L\u00e4ndern zugleich verwaltet werden.<\/strong> Der Deal ist aufgrund der<strong> erwarteten geringen Einnahmen<\/strong> wirtschaftlich von nachrangiger Bedeutung, ist aber ein wichtiges <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-05\/ukraine-usa-ressourcen-abkommen-krieg-russland\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zeichen der <strong>politischen Wiederann\u00e4herung<\/strong> zwischen den Regierungen in Washington und Kyjiw<\/a>.\u00a0 <\/p>\n<p>                            Eisenerzmine in der zentralukrainischen Region Kirowohrad                \u00a9\u00a0Thomas Peter\/\u200bReuters<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Pressefreiheit:<\/strong> Die Organisation<strong> Reporter ohne Grenzen<\/strong> (RSF) hat ihre j\u00e4hrliche <a href=\"https:\/\/www.reporter-ohne-grenzen.de\/rangliste\/rangliste-2025-ueberblick\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rangliste der Pressefreiheit<\/a> aktualisiert. Die Ukraine hat sich darin gegen\u00fcber vergangenem Jahr<strong> um einen Rang auf Platz 62 verschlechtert <\/strong>\u2013 die Lage der Pressefreiheit wird dort damit weiterhin als problematisch, die <strong>mittlere von f\u00fcnf RSF-Wertungen,<\/strong> gewertet. Ein Grund: das Wegfallen von F\u00f6rderungen unabh\u00e4ngiger Medien infolge des Zahlungsstopps der weitgehend geschlossenen Entwicklungsbeh\u00f6rde USAID. <strong>Recherchen unabh\u00e4ngiger Medien w\u00fcrden dadurch gef\u00e4hrdet,<\/strong> da viele von ihnen auf die Finanzierung angewiesen waren. <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mit Rang 62 liegt die Ukraine in etwa auf demselben Niveau wie beispielsweise S\u00fcdkorea und Brasilien, und <strong>vor einigen EU-Mitgliedern<\/strong> wie Bulgarien, Zypern, Griechenland und Ungarn. <strong>Russland<\/strong> verschlechterte sich in der RSF-Wertung gegen\u00fcber dem vergangenen Jahr <strong>um neun Pl\u00e4tze auf Rang 171 von insgesamt 180.<\/strong> RSF wertet die Lage der Pressefreiheit dort somit das vierte Jahr in Folge als &#8222;sehr ernst&#8220;. Auch hier wird die <strong>Bedrohung unabh\u00e4ngiger Exilmedien<\/strong> als ein Grund daf\u00fcr angegeben. In der h\u00f6chsten der f\u00fcnf Kategorien, &#8222;gut&#8220;, bewegen sich in der diesj\u00e4hrigen Liste nur sieben L\u00e4nder, alle von ihnen in Europa.\n<\/p>\n<p>                            Ukrainischer Regierungschef Denys Schmyhal bei einer Pressekonferenz in Kyjiw am 4. M\u00e4rz                \u00a9\u00a0Alina Smutko\/\u200bReuters<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Get\u00f6tete Journalistin:<\/strong> Tausende Ukrainerinnen und Ukrainer in russisch besetztem Gebiet sind seit Kriegsbeginn in Folterkammern der Besatzer verschwunden. Um das System dahinter aufzukl\u00e4ren, reiste die <strong>ukrainische Journalistin Viktoriia Roshchyna<\/strong> mehrmals in die besetzten Gebiete, wo sie im Juli 2023 verschwand. Im <strong>Oktober 2024 <\/strong>erfuhr ihre Familie vom russischen Verteidigungsministerium, dass sie<strong> in russischer Haft gestorben<\/strong> ist.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im Februar wurden die<strong> Leichen von 757 Menschen<\/strong> an die Ukraine \u00fcbergeben. Erst in dieser Woche wurde nach DNA-Analysen sicher festgestellt, dass auch <strong>Roshchynas Leiche unter ihnen war. <\/strong>Untersuchungen der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft wiesen <strong>zahlreiche fehlende Organe<\/strong> nach, darunter Teile des Gehirns und der Aug\u00e4pfel. Auch weist die Leiche demnach Folterspuren auf, wie Bluterg\u00fcsse am Kopf und Verbrennungen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/18\/viktoriia-roshchyna-journalistin-ukraine-russland-tod\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eine Recherche der ZEIT in Kooperation mit weiteren Medien zu dem System russischer Foltergef\u00e4ngnisse in besetzten Gebieten der Ukraine k\u00f6nnen Sie hier lesen<\/a>.\n<\/p>\n<p>        Waffenlieferungen und Milit\u00e4rhilfen: Hinweis auf US-Lieferungen und versp\u00e4tete Panzer        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Export statt Hilfspaket:<\/strong> Die USA liefern auch unter Donald Trump weiter Waffen an die Ukraine \u2013 allerdings nur Material, das von der Vorg\u00e4ngerregierung zugesichert wurde. <strong>Zu neuen Waffenlieferungen kam es bisher nicht.<\/strong> Auch ukrainische Angebote, Waffen zu kaufen, lehnte Trump bislang ab. Letzteres jedoch k\u00f6nnte sich mit dem Unterzeichnen des Mineralienabkommens, das Trump eingefordert hatte, ge\u00e4ndert haben: Wie aus <a href=\"https:\/\/www.congress.gov\/senate-communication\/119th-congress\/executive-communication\/859?q=%7B%22search%22%3A%22Ukraine%22%7D&amp;s=4&amp;r=1\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00f6ffentlichen Angaben des US-Kongresses<\/a> ersichtlich ist, will die US-Regierung <strong>Lieferungen milit\u00e4rischen Materials an die Ukraine im Wert von mehr als 50 Millionen Dollar<\/strong> bewilligen. Konkrete Waffentypen sind nicht genannt. Anders als bei bisherigen Lieferungen soll es sich hierbei um eine <strong>Exportlizenz<\/strong> handeln \u2013 also einen Verkauf. <a href=\"https:\/\/www.kyivpost.com\/post\/51800\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zuvor berichtete die Kyiv Post<\/a> unter Berufung auf Diplomatenkreise, dass sich die USA f\u00fcr solche Verk\u00e4ufe \u00f6ffnen wollten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Australische Panzer:<\/strong> Im vergangenen Herbst sagte Australien der Ukraine zu, <strong>49 US-amerikanische M1-Abrams-Kampfpanzer<\/strong> zu liefern. Es w\u00e4re damit die gr\u00f6\u00dfte Einzellieferung westlicher Kampfpanzer seit Kriegsbeginn. Doch ein halbes Jahr sp\u00e4ter sollen die Panzer laut Berichten australischer Medien <strong>nach wie vor in Australien lagern.<\/strong> Als m\u00f6glicher Grund gilt demnach die Bef\u00fcrchtung, die \u00e4lteren Panzer seien <strong>nicht ausreichend gegen Drohnen gesch\u00fctzt<\/strong> und w\u00fcrden wom\u00f6glich nur eingeschr\u00e4nkt eingesetzt werden k\u00f6nnen. Zuvor soll Australien <a href=\"https:\/\/www.abc.net.au\/news\/2025-03-23\/uncertainty-for-australian-donated-abrams-tanks\/105085026\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dem Sender ABC zufolge<\/a> <strong>Widerstand des Herstellerlandes,<\/strong> der USA, bef\u00fcrchtet haben, nachdem Trump <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-03\/trump-setzt-militaerhilfen-fuer-ukraine-laut-medien-voruebergehend-aus\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kurzzeitig Waffenlieferungen an die Ukraine gestoppt hatte<\/a>. Wie der Sender <a href=\"https:\/\/www.abc.net.au\/news\/2025-04-28\/aging-tanks-donated-to-ukraine-are-yet-to-leave-australia\/105226280\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">unter Verweis auf das australische Verteidigungsministerium berichtet<\/a>, wird die Lieferung aber <strong>weiterhin f\u00fcr dieses Jahr anvisiert.<\/strong>\n<\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" class=\"podcast-player__image\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/square__54b2ca__140x140.png\" width=\"140\" height=\"140\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    Warum denken Sie das? &#8211; Zwei Menschen, zwei Meinungen \u2013 und der Versuch, einander zu verstehen:<br \/>\n                &#8222;Ich glaube nicht, dass mehr Waffen Frieden schaffen&#8220;<\/p>\n<p>        Ihr Browser unterst\u00fctzt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https:\/\/zeitonline.simplecastaudio.com\/8ca65ff1-b7fa-41c1-acf3-95bec6f2cfb6\/episodes\/e8eb7916-29f5-4c47-9ed8-85ba2a5e34d4\/audio\/128\/default.mp3?awCollectionId=8ca65ff1-b7fa-41c1-acf3-95bec6f2cfb6&amp;awEpisodeId=e8eb7916-29f5-4c47-9ed8-85ba2a5e34d4    <\/p>\n<p>        1 Std. 31 Min.<\/p>\n<p>        -1:30:47<\/p>\n<p>            0.5x<br \/>\n            0.75x<br \/>\n            1.0x<br \/>\n            1.25x<br \/>\n            1.5x<br \/>\n            2.0x<\/p>\n<p>        Unterm Radar: Ein ungew\u00f6hnlicher F-16-Transport        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Niederlande und D\u00e4nemark haben seit vergangenem Sp\u00e4tsommer F-16-Jets an die Ukraine geliefert, erwartet werden noch Lieferungen aus Belgien und Norwegen. Doch <strong>die USA,<\/strong> Herstellerland und mit Abstand gr\u00f6\u00dfter Betreiber der F-16, sagten der Ukraine<strong> keine Lieferungen <\/strong>des Kampfjets zu. Umso ungew\u00f6hnlicher war ein Transportflug, der sich <a href=\"https:\/\/de.flightaware.com\/live\/flight\/ADB7011\/history\/20250426\/1930Z\/KPSM\/EPRZ\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Flugdaten zufolge<\/a> am vergangenen Wochenende ereignete: Eine <strong>Transportmaschine des ukrainischen Typs Antonow-124 <\/strong>landete am Sonntag im <strong>polnischen Flughafen Rzesz\u00f3w-Jasionka,<\/strong> dem wichtigsten Umschlagplatz f\u00fcr westliche Waffenlieferungen an die Ukraine. An Bord:<strong> augenscheinlich auseinandergebaute F-16-Jets. <\/strong><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bekannt wurde der Flug mehrere Tage sp\u00e4ter, als sich in sozialen Netzwerken Fotos des Transportflugzeugs auf dem <strong>Davis-Monthan-Luftwaffenst\u00fctzpunkt<\/strong> im US-Staat Arizona verbreiteten. Dort lagern ausgemusterte Flugzeuge des US-Milit\u00e4rs. Die Fotos zeigten F-16-Teile, wie sie in den Transportjet geladen werden. <\/p>\n<p>                An dieser Stelle ist ein externer Inhalt eingebunden<\/p>\n<p>Zum Anschauen ben\u00f6tigen wir Ihre Zustimmung<\/p>\n<p>\n                Weiter\n            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Doch um die erste Lieferung kampff\u00e4higer F-16-Jets aus den USA handelte es sich dabei nicht. <a href=\"https:\/\/www.twz.com\/air\/f-16s-pulled-from-u-s-boneyard-are-being-delivered-to-ukraine-for-spare-parts\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wie das Portal The War Zone von einem Sprecher der US-Luftwaffe erfuhr<\/a>, beinhaltete die Lieferung <strong>flugunf\u00e4hige Jets, denen wichtige Komponenten fehlten. <\/strong>Demnach sollen sie als <strong>Ersatzteile f\u00fcr die ukrainischen F-16-Jets<\/strong> dienen, die derzeit im Einsatz sind. Von den fast 100 F-16-Flugzeugen, die europ\u00e4ische L\u00e4nder der Ukraine zugesagt hatten, soll ebenfalls eine nicht genau bekannte Anzahl flugunf\u00e4hig sein und f\u00fcr Ersatzteile bereitstehen.\n<\/p>\n<p>        Der Ausblick: Feuerpause und Milit\u00e4rparade        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am <strong>kommenden Donnerstag <\/strong>soll eine dreit\u00e4gige <strong>Feuerpause<\/strong> beginnen, die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/russland-ukraine-krieg-waffenruhe-gedenken-zweiter-weltkrieg\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Putin am vergangenen Montag angek\u00fcndigt hat<\/a>. Aufforderungen der Ukraine und der USA, mit der Regierung in Kyjiw eine l\u00e4ngere Waffenruhe zu vereinbaren, fruchteten bislang nicht. Nachdem bereits eine<strong> 30-st\u00fcndige Feuerpause \u00fcber Ostern<\/strong> die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/ukraine-feuerpause-waffenruhe-wladimir-putin-experten\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Intensit\u00e4t der K\u00e4mpfe nur geringf\u00fcgig gesenkt<\/a> hatte, erwartet die Ukraine nun ein \u00e4hnliches Szenario f\u00fcr kommende Woche. Zudem f\u00e4llt die Feuerpause wohl kaum zuf\u00e4llig auf <strong>den 9. Mai<\/strong> \u2013 den Tag, an dem Putin angesichts des 80. Jahrestags des Sowjetsieges \u00fcber Nazideutschland eine <strong>Milit\u00e4rparade in Moskau <\/strong>abhalten l\u00e4sst.\u00a0\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Die Parade wird die vierte seit Kriegsbeginn sein.<\/strong> Die Ukraine warf Russland vor, die Feuerpause nur aus Angst vor ukrainischen Luftangriffen verk\u00fcndet zu haben: <strong>Russland mache sich &#8222;zurecht Sorgen&#8220;<\/strong>, dass die Feierlichkeiten &#8222;unter Fragezeichen&#8220; st\u00fcnden, <a href=\"https:\/\/x.com\/ZelenskyyUa\/status\/1917309522000974148\" class=\"\" target=\"_blank\">sagte etwa Wolodymyr Selenskyj<\/a>. Tats\u00e4chlich gab es bei den Paraden der vergangenen Jahre<strong> keine ukrainischen Angriffe.<\/strong>\u00a0\n<\/p>\n<p>                            Probelauf f\u00fcr die Milit\u00e4rparade zum 9. Mai in Moskau                \u00a9\u00a0Evgenia Novozhenina\/\u200bReuters<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Fokus von Beobachtern d\u00fcrfte am kommenden Freitag daher vor allem auf Putins Auftritt in Moskau liegen. 2022 hatte er die Parade genutzt, um den Angriff auf die Ukraine <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2022-05\/09\/putin-wuerdigt-militaereinsatz-in-der-ukraine\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">als Pr\u00e4ventivschlag darzustellen<\/a>; 2023, um <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2023-05\/wladimir-putin-militaerparde-moskau-russland-ukraine-krieg\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">den Westen eines &#8222;echten Krieges&#8220; gegen sein Land zu beschuldigen<\/a> \u2013 und im vergangenen Jahr nutzte Putin den Auftritt <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-05\/russland-wladimir-putin-moskau-militaerparade-ukraine-krieg\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">f\u00fcr atomare Drohungen<\/a>. In diesem Jahr k\u00f6nnte Russlands Staatschef, der 2022 noch allein auf der B\u00fchne stand, mit der Veranstaltung vor allem <strong>Geschlossenheit unter seinen Verb\u00fcndeten <\/strong>demonstrieren: Unter den geladenen Staatschefs ist unter anderem<strong> Chinas Pr\u00e4sident Xi Jinping.<\/strong> Insgesamt soll Putin in Moskau <strong>17 Staatschefs empfangen. <\/strong>Mehr waren es zum letzten Mal 2015.\n<\/p>\n<p>            Ukrainekrieg        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/17\/die-nulllinie-roman-aus-dem-krieg-szczepan-twardoch-ukraine-soldat\" data-ct-label=\"&quot;Die Nulllinie. Roman aus dem Krieg&quot;: Wer keine Angst hat, ist verr\u00fcckt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    &#8222;Die Nulllinie. Roman aus dem Krieg&#8220;:<br \/>\n                        Wer keine Angst hat, ist verr\u00fcckt<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/18\/viktoriia-roshchyna-journalistin-ukraine-russland-tod\" data-ct-label=\"Viktoriia Roshchyna : Sie kam Putins Foltersystem zu nah\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Viktoriia Roshchyna :<br \/>\n                        Sie kam Putins Foltersystem zu nah<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/ukraine-krieg-annexion-krim-russland-anerkennung\" data-ct-label=\"Ukrainekrieg: Die Krim f\u00fcr immer an Russland \u2013 euer Ernst?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Ukrainekrieg:<br \/>\n                        Die Krim f\u00fcr immer an Russland \u2013 euer Ernst?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Den R\u00fcckblick auf die vergangene Woche <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/ukraine-lage-verhandlungen-frieden-russland-krim-woche\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">finden Sie hier<\/a>.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Verfolgen Sie alle aktuellen Entwicklungen im russischen Krieg gegen die Ukraine <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-news-liveblog\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in unserem Liveblog<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"177 Quadratkilometer ukrainischen Territoriums hat Russland im April besetzen k\u00f6nnen \u2013 0,03 Prozent des ukrainischen Staatsgebiets, knapp sechs&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":79022,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,106,13,1435,7418,14,15,16,4043,4044,850,307,12,64,306,107],"class_list":{"0":"post-79021","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-donald-trump","11":"tag-headlines","12":"tag-krieg-in-der-ukraine","13":"tag-lage-in-der-ukraine","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-politik","17":"tag-russia","18":"tag-russian-federation","19":"tag-russische-foederation","20":"tag-russland","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-usa","23":"tag-wladimir-putin","24":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114439386767846169","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79021","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79021"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79021\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79022"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79021"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79021"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79021"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}