{"id":791724,"date":"2026-02-12T11:51:33","date_gmt":"2026-02-12T11:51:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/791724\/"},"modified":"2026-02-12T11:51:33","modified_gmt":"2026-02-12T11:51:33","slug":"10-jahre-digitale-gruenderzentren-als-wachstumsmotor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/791724\/","title":{"rendered":"10 Jahre Digitale Gr\u00fcnderzentren als Wachstumsmotor"},"content":{"rendered":"<p> Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger (Freie W\u00e4hler) lud zum 10. Jubil\u00e4um der Digitalen Gr\u00fcnderzentren in Bayern in die DZ.S Founders Factory in Augsburg ein. Foto: B4BSCHWABEN.de <\/p>\n<p class=\"fw-bold lead text-muted\">Beim Jubil\u00e4um der Digitalen Gr\u00fcnderzentren in Augsburg wurde deutlich: Die Aufbauphase ist abgeschlossen \u2013 jetzt geht es darum, Start-ups und Mittelstand enger zu verkn\u00fcpfen und Innovation in die Fl\u00e4che zu bringen.<\/p>\n<p>Augsburg war am 11. Februar Treffpunkt f\u00fcr die bayerische Gr\u00fcnderszene: In der\u00a0DZ.S\u00a0Founders\u00a0Factory wurden zehn Jahre Digitale Gr\u00fcnderzentren (DGZ) in Bayern gefeiert. Veranstalter war das Bayerische Wirtschaftsministerium, Gastgeber das Digitale Gr\u00fcnderzentrum Schwaben (DZ.S). Neben R\u00fcckblicken stand vor allem die Zukunft im Fokus: Wie gelingt es, Innovation, Mittelstand und Start-ups dauerhaft zusammenzubringen? <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Foto: B4BSCHWABEN.de\" height=\"304\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/323389_1_org_IMG_2713.jpg\" width=\"541\"\/><\/p>\n<p>Foto: B4BSCHWABEN.de<\/p>\n<p>Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betonte die Bedeutung der regionalen Verankerung der Zentren: \u201eDie Individualit\u00e4t unserer Digitalen Gr\u00fcnderzentren ist uns sehr wichtig. Das\u00a0ist auf der einen Seite der lokale Zungenschlag, und trotzdem arbeiten wir auf der anderen Seite \u00fcberregional zusammen.\u201c Gerade die Pr\u00e4senz in der Fl\u00e4che sei entscheidend, um wirtschaftliche Dynamik nicht nur in M\u00fcnchen zu b\u00fcndeln.\u00a0<\/p>\n<p>Vom F\u00f6rderprojekt zur festen Gr\u00f6\u00dfe im \u00d6kosystem\u00a0<\/p>\n<p>Nach zehn Jahren Aufbauarbeit sieht Aiwanger nun eine neue Phase beginnen: \u201eWir kommen aus den Jahren des Aufbaus. K\u00fcnftig\u00a0werden wir den Output daraus sp\u00fcren.\u201c Start-ups seien dabei kein Gegenentwurf zur etablierten Wirtschaft, sondern eine Erg\u00e4nzung: \u201eUnser Anstreben ist es, frischen Elan mit etablierten Herangehensweisen zu verkn\u00fcpfen und so neue Innovationen zu schaffen.\u201c\u00a0 <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Paneldiskussion &#x201E;Mehr als WLAN und Kicker?&quot; mit Augsburgs OB Eva Weber und Stefan Schimpfle, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer des DZ.S (rechts). Foto: B4BSCHWABEN.de\" height=\"309\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/323388_1_org_IMG_2707.jpg\" width=\"541\"\/><\/p>\n<p>Paneldiskussion \u201eMehr als WLAN und Kicker?&#8220; mit Augsburgs OB Eva Weber und Stefan Schimpfle, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des DZ.S (rechts). Foto: B4BSCHWABEN.de<\/p>\n<p>In der Paneldiskussion \u201eMehr als WLAN und Kicker?\u201c wurde deutlich, dass Gr\u00fcnderzentren l\u00e4ngst mehr sind als Arbeitsr\u00e4ume. Augsburgs Oberb\u00fcrgermeisterin Eva Weber hob die Rolle als Netzwerkplattform hervor: \u201eHier haben wir nicht nur den Raum, Dinge auszuprobieren, sondern auch die n\u00f6tigen Sparringspartner f\u00fcr die Umsetzung\u00a0in der Praxis.\u201c Wichtig sei zudem, nicht nur Neugr\u00fcndungen zu f\u00f6rdern, sondern auch Unternehmensnachfolgen st\u00e4rker mitzudenken: \u201eMan kann dabei auf bestehende Strukturen aufbauen und diese mit neuen Impulsen erweitern.\u00a0Auch das braucht es, um unseren Wirtschaftsstandort nachhaltig zu st\u00e4rken.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Start-up-Mentalit\u00e4t als Standortfaktor\u00a0<\/p>\n<p>Stefan Schimpfle, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des\u00a0DZ.S, blickte\u00a0positiv\u00a0auf die Entwicklung der Gr\u00fcndungskultur: \u201eMeine Beobachtung ist:\u00a0Mittlerweile wird weniger aus der Not und mehr aus \u00dcberzeugung gegr\u00fcndet.\u201c\u00a0Zwei Dinge brauche es seiner Meinung aber noch dringend in Deutschland:\u00a0\u201eEtwas mehr Risikobereitschaft und mehr Mut zu Fehlern.\u201c\u00a0 <\/p>\n<p>Aiwanger richtete den Blick abschlie\u00dfend auf die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Standorts Augsburg: \u201eSpannend wird, ob Augsburg es wieder nach vorne schafft als Industriestandort, oder ob wir nur noch darauf zur\u00fcckblicken, wo wir mal waren. F\u00fcr ersteres brauchen wir zwingend auch junge und innovative Unternehmer.\u201c\u00a0Sein Appell: Innovation m\u00fcsse zur Normalit\u00e4t werden \u2013 nicht als Ausnahme, sondern als wirtschaftliche Grundhaltung.\u00a0In zehn Jahren solle die Start-up-Mentalit\u00e4t selbstverst\u00e4ndlich sein, \u201edamit wir als Wirtschaftsstandort Bestand haben.\u201c\u00a0 <\/p>\n<p>Das Jubil\u00e4um in Augsburg zeigte: Die Digitalen Gr\u00fcnderzentren haben ein starkes Fundament geschaffen \u2013 nun geht es darum, die Erfolgsgeschichte gemeinsam mit Mittelstand und Industrie weiterzuschreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger (Freie W\u00e4hler) lud zum 10. 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