{"id":79244,"date":"2025-05-02T19:15:10","date_gmt":"2025-05-02T19:15:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/79244\/"},"modified":"2025-05-02T19:15:10","modified_gmt":"2025-05-02T19:15:10","slug":"nach-abriss-hier-sollen-in-muenchen-bald-ueber-200-neue-wohnungen-entstehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/79244\/","title":{"rendered":"Nach Abriss: Hier sollen in M\u00fcnchen bald \u00fcber 200 neue Wohnungen entstehen"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00fcnchen<\/strong> &#8211; Das Zentrum von F\u00fcrstenried ist der Schweizer Platz. Hier ist auch die U3-Endhaltestelle F\u00fcrstenried-West, samt einer gro\u00dfen Bushaltestelle \u2013 mit dem &#8222;Bananendach&#8220;. Der Platz hat auch den beliebten Wochenmarkt des Viertels. Sechziger-Jahre-Bauten rahmen ihn ein: das gro\u00dfe dreist\u00f6ckige Einkaufszentrum \u2013 und ein typisches Sechziger-Jahre-Mietshaus. Der Gro\u00dfvater der heutigen Eigent\u00fcmer hat die Ladenzeile und die umliegenden Wohnungen gebaut. &#8222;Nach einem halben Jahrhundert sind sie in die Jahre gekommen&#8220;, schreiben die Eigent\u00fcmer, die Immobilien Kontor GmbH aus <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcnchen<\/a>.<\/p>\n<p>Neubau soll Laden- und Wohnfl\u00e4che verdoppeln<\/p>\n<p>Es gebe hohen Sanierungsbedarf, auch neue technische Anforderungen. Die Ladenbetreiber brauchen weit mehr Fl\u00e4che. So ist der Abriss des alten Ladenzentrums und eines Miethauses geplant. Moderne Neubauten an gleicher Stelle sollen die Ladenfl\u00e4che und die Zahl der Wohnungen von 100 auf 220 in etwa verdoppeln. Dazu wird ein Kindergarten gebaut auf einer Fl\u00e4che von 600 Quadratmetern. Die neuen Wohnungen (insgesamt 14.300 Quadratmeter) sollen auf vier Geb\u00e4ude in unterschiedlichen H\u00f6hen aufgeteilt werden. 40 Prozent werden als kosteng\u00fcnstiger Wohnraum zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/muc_silhouette_short.svg.svg+xml\"\/><\/p>\n<p>Erste Pl\u00e4ne: Mehr Gr\u00fcn, weniger Autos<\/p>\n<p>Das ist ein Ziel, an dem die Stadtverwaltung arbeitet. &#8222;Die neuen Wohnungen sollen f\u00fcr junge Menschen interessant sein und f\u00fcr \u00c4ltere, die sich barrierefrei verkleinern m\u00f6chten&#8220;, erkl\u00e4rt der Bauherr. In der Kommission f\u00fcr Stadtgestaltung stellte Architekt Peter Zottmann am Dienstag die ersten Pl\u00e4ne vor: Dazu geh\u00f6rt ein Hochpunkt mit 43 Metern an der Graub\u00fcndner Stra\u00dfe, Dachg\u00e4rten, Fassadengr\u00fcn, Photovoltaik, ein <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/thema\/gaststaetten-und-restaurants\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Restaurant<\/a> mit Dachterrasse zum Schweizer Platz hin \u2013 sowie ein begr\u00fcnter Hof. Der heutige Parkplatz soll zu einer zentralen Gr\u00fcnfl\u00e4che mit B\u00e4umen werden. Autos sollen in einer Tiefgarage verschwinden. &#8222;Das st\u00e4rkt die Mitte des Stadtteils und tr\u00e4gt auch zur Sicherheit bei&#8220;, finden die Eigent\u00fcmer.<\/p>\n<p>In einer neuen Passage vom Schweizer Platz zur Engadiner Stra\u00dfe sollen sich ein gro\u00dfer Lebensmittelmarkt, kleine L\u00e4den und Gastronomie ansiedeln, sagt Architekt Peter Zottmann bei der Vorstellung des Entwurfs. Die Architekturexperten der Kommission f\u00fcr Stadtgestaltung gaben am Dienstag im Rathaus dem Architekten und der Immobilien Kontor GmbH in dieser fr\u00fchen Planungsphase zahlreiche Anregungen auf den Weg. Zentrale Forderung der Experten war \u00fcbereinstimmend: Baut h\u00f6her! N\u00e4mlich bis zu 60 Meter, statt den bislang geplanten 43 Metern.<\/p>\n<p>In die H\u00f6he bauen &#8211; Architektin: &#8222;Man muss nicht so zur\u00fcckhaltend sein&#8220;<\/p>\n<p>Heimatpfleger Bernhard Landbrecht hat &#8222;kein Problem mit der geplanten H\u00f6henentwicklung&#8220;. Die nahen Denkm\u00e4ler, die Kirche St. Matthias von 1965 und das brutalistische Gymnasium F\u00fcrstenried, erbaut 1975, w\u00fcrden nicht beeintr\u00e4chtigt. Die unterschiedliche H\u00f6he der einzelnen neuen Geb\u00e4udeteile gefiel dem Heimatpfleger jedoch nicht. &#8222;Es w\u00e4re mir sehr viel sympathischer, das zu beruhigen&#8220;, so Landbrecht. Der M\u00fcnchner Architekturprofessor Rudolf Hierl regte konkret an, weiter in die H\u00f6he zu bauen: &#8222;Wohnungsbau ist grunds\u00e4tzlich gut. Das braucht die Stadt. Die Hochhausgrenze liegt bei 60 Metern, warum h\u00f6ren Sie bei 43 Metern auf?&#8220;<\/p>\n<p>Architektin Rita Ahlers aus M\u00fcnchen meint: &#8222;Rundum in F\u00fcrstenried ist die Bebauung so stringent und gleichm\u00e4\u00dfig. Ich glaube, an dieser Stelle darf man sich etwas trauen. Ich k\u00f6nnte mir einen Hochpunkt vorstellen. Man muss nicht so zur\u00fcckhaltend sein.&#8220; In Amsterdam arbeitet Architekt Olaf Gipser. Er regt an, f\u00fcr die k\u00fcnftigen Mieter Treppen und Rampen von den Wohnungen in den Hof anzubauen. &#8222;So eine Durchl\u00e4ssigkeit w\u00e4re bereichernd f\u00fcr den Hof. In Z\u00fcrich kenne ich sehr gute Beispiele daf\u00fcr, wie ein Innenhof so besser begehbar wird.&#8220; Das F\u00fcrstenrieder Bauprojekt am Schweizer Platz soll \u00fcber einen neuen &#8222;sektoralen Bebauungsplan&#8220; umgesetzt werden: Die Stadt hat dieses Instrument geschaffen: mit einem schlanken Verfahren und weniger Festsetzungen. Auflage: 40 Prozent gef\u00f6rderte Neubauwohnungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnchen &#8211; Das Zentrum von F\u00fcrstenried ist der Schweizer Platz. 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