{"id":79344,"date":"2025-05-02T20:06:11","date_gmt":"2025-05-02T20:06:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/79344\/"},"modified":"2025-05-02T20:06:11","modified_gmt":"2025-05-02T20:06:11","slug":"inflation-in-eurozone-verharrt-bei-22-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/79344\/","title":{"rendered":"Inflation in Eurozone verharrt bei 2,2 Prozent"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 02.05.2025 15:18 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Im April sind die Verbraucherpreise in der Eurozone im Schnitt nach ersten Zahlen gleich geblieben. Besonders deutlich zogen die Preise bei Dienstleistungen wie Essengehen oder dem Friseurbesuch an. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Inflation in der Eurozone verharrt weiter leicht \u00fcber der Zielmarke der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB). Vor allem ein Anstieg bei den Preisen f\u00fcr Dienstleistungen sorgte daf\u00fcr, dass die Teuerung im April nicht weiter abebbte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWie schon im M\u00e4rz sieht das EU-Statistikamt Eurostat die Inflationsrate im April bei 2,2 Prozent, wie die Beh\u00f6rde heute <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/statistics-explained\/index.php?title=Inflation_in_the_euro_area\" title=\"Eurostat April-Inflation\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">in einer ersten Sch\u00e4tzung mitteilte<\/a>. Der Wert spiegelt den Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat wider. Volkswirte hatten mit einem R\u00fcckgang auf 2,1 Prozent gerechnet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDienstleistungen wurden im April im Jahresvergleich um 3,9 Prozent teurer, nach 3,5 Prozent im M\u00e4rz. Hier zogen vor allem die Kosten f\u00fcr Freizeitausgaben und pers\u00f6nliche Pflege an &#8211; wie Essengehen, Friseurbesuche und Co. Schon in den letzten Monaten waren Dienstleistungen einer der wichtigsten Inflationstreiber in der Eurozone.<\/p>\n<p>    Essengehen und Co. als Inflationstreiber<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Energiepreise sanken dagegen um 3,5 Prozent nach einem R\u00fcckgang von 1,0 Prozent im M\u00e4rz. Die Preise f\u00fcr Industrieg\u00fcter ohne Energie nahmen wie schon im M\u00e4rz um 0,6 Prozent zu. Lebensmittel, Alkohol und Tabak verteuerten sich im April um 3,0 Prozent nach einem Plus von 2,9 Prozent im M\u00e4rz.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Kerninflation, bei der die schwankungsreichen Preise f\u00fcr Energie, Lebensmittel, Alkohol und Tabak ausgeklammert bleiben, stieg auf 2,7 Prozent. Noch im M\u00e4rz hatte sie bei 2,4 Prozent gelegen. Die EZB achtet besonders auf dieses Ma\u00df, weil es zugrundeliegende Inflationstrends gut widerspiegelt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBesonders hoch ist die Inflation noch in Estland, gefolgt von Lettland und den Niederlanden. In Deutschland wird die Inflation im April bei 2,2 erwartet. Unterdurchschnittliche Preissteigerungen gibt es in Frankreich (0,8 Prozent), Zypern (1,3 Prozent) und Luxemburg (1,7 Prozent).<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn Deutschland ist die Inflation im April wieder gesunken &#8211; auf 2,1 Prozent im Vergleich zu 2,2 Prozent im M\u00e4rz. Das ist der niedrigsten Wert seit einem halben Jahr.<\/p>\n<p>    EZB muss Augenma\u00df halten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZuletzt hatte die Europ\u00e4ische Zentralbank angesichts der unklaren Wirtschaftsaussichten f\u00fcr die Eurol\u00e4nder ihren Leitzins weiter gesenkt, um 25 Basispunkte. Das erlaubt es, g\u00fcnstigere Kredite anzubieten und soll so helfen, die Wirtschaft durch neue Investitionsm\u00f6glichkeiten anzukurbeln.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGleichzeitig muss die EZB die Preisstabilit\u00e4t im Auge behalten. Niedrigere Leitzinsen werden mit einem tendenziell h\u00f6heren Inflationsrisiko in Verbindung gebracht. Allerdings ist die EZB mit einer Inflation von 2,2 Prozent nicht weit weg von ihrer Zielmarke von zwei Prozent.<\/p>\n<p>    Behutsames Vorgehen erwartet<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAus Sicht von Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, wird die Notenbank in Anbetracht der Teuerung im Dienstleistungssektor in Zukunft vorsichtiger agieren: &#8222;Die EZB wird zwar auf ihrer n\u00e4chsten Sitzung im Juni den Leitzins erneut um 25 Basispunkte auf zwei Prozent senken, danach aber vermutlich mit weiteren Zinssenkungen sehr behutsam vorgehen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Euro-W\u00e4chter verfolgen seit Mitte 2024 angesichts einer nachlassenden Inflation einen Zinssenkungskurs und haben seitdem die Schl\u00fcssels\u00e4tze sieben Mal nach unten gesetzt. Der j\u00fcngste Zinsschritt erfolgte im April.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer am Finanzmarkt ma\u00dfgebliche Einlagensatz, der als Leitzins f\u00fcr die Eurozone gilt, liegt inzwischen bei 2,25 Prozent. Viele Volkswirte erwarten eine Fortsetzung des Lockerungskurses der Notenbank. Noch Anfang Juni 2024 hatte der Leitzins bei 4,00 Prozent gelegen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Alina Leimbach, ARD-Finanzredaktion<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 02.05.2025 15:18 Uhr Im April sind die Verbraucherpreise in der Eurozone im Schnitt nach ersten Zahlen gleich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":79345,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,11691,548,663,158,3934,3935,33871,875,13,871,14,15,3379,12],"class_list":{"0":"post-79344","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-dienstleistungen","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-eurozone","17":"tag-ezb","18":"tag-headlines","19":"tag-inflation","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-preise","23":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114440043561169159","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79344","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79344"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79344\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79345"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79344"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79344"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79344"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}