{"id":793640,"date":"2026-02-13T05:28:11","date_gmt":"2026-02-13T05:28:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/793640\/"},"modified":"2026-02-13T05:28:11","modified_gmt":"2026-02-13T05:28:11","slug":"bis-ostern-nichts-naschen-so-klappt-das-suessigkeiten-fasten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/793640\/","title":{"rendered":"Bis Ostern nichts naschen? So klappt das S\u00fc\u00dfigkeiten-Fasten"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen (dpa\/tmn) &#8211; Wir alle wissen, dass zu viel Zucker nicht gut f\u00fcr die Gesundheit ist. Nur scheint dieses Wissen wie ausradiert, wenn die Kollegin selbstgebackene Muffins in die B\u00fcrok\u00fcche stellt. Oder unser Gehirn nach einem anstrengenden Tag zur Belohnung einen Schokoriegel einfordert. Oder auch zwei.\u00a0<\/p>\n<p>Die Fastenzeit ist eine gute Gelegenheit, unsere s\u00fc\u00dfen Gewohnheiten neu auszurichten. 40 Tage ohne S\u00fc\u00dfigkeiten: Was erstmal nach Verlust klingt, kann am Ende ein Gewinn sein. Warum das so ist &#8211; und was Naschkatzen, Kr\u00fcmelmonstern und Zuckerschnuten beim Durchhalten hilft.\u00a0<\/p>\n<p>Warum der Verzicht auf Schokolade und Co. lohnt:\u00a0<\/p>\n<p>Ein zeitweiser Verzicht auf Schokolade, Kuchen und Co. ist ein Reset f\u00fcr unser Geschmacksempfinden. Denn: Wie s\u00fc\u00df uns etwas vorkommt, das wir essen oder trinken, ist stark von unseren Essensgewohnheiten gepr\u00e4gt. \u00abWenn ich st\u00e4ndig S\u00fc\u00dfigkeiten und gezuckerte Getr\u00e4nke in meiner Ern\u00e4hrung habe, liegt diese sogenannte S\u00fc\u00dfschwelle weit oben\u00bb, sagt Daniela Krehl, Ern\u00e4hrungsexpertin von der Verbraucherzentrale Bayern.\u00a0<\/p>\n<p>Wer eine Weile reduziert oder ganz verzichtet, merkt mit der Zeit, dass sich daran etwas \u00e4ndert &#8211; wir brauchen schlichtweg nicht mehr so viel S\u00fc\u00dfe. Gut m\u00f6glich, dass nach der Fastenzeit schon zwei, drei Schokoladenst\u00fccke statt der halben Tafel reichen, um den s\u00fc\u00dfen Zahn zufriedenzustellen. Oder dass der L\u00f6ffel Zucker im Tee oder Kaffee auf einmal leichten Ekel in uns weckt.<\/p>\n<p>Plus: Nach der Phase des Verzichtes naschen wir vermutlich mit mehr Genuss und Achtsamkeit. Denn: \u00abOft nehmen wir S\u00fc\u00dfigkeiten nebenbei auf, ohne das bewusst zu zelebrieren\u00bb, sagt Daniela Krehl.\u00a0<\/p>\n<p>Wie wir das S\u00fc\u00dfigkeiten-Fasten am besten anstellen:\u00a0<\/p>\n<p>Passionierten Naschkatzen d\u00fcrfte es schwerfallen, von heute auf morgen auf alles Zuckrige zu verzichten. Dann ist erlaubt, das Ziel zu verkleinern &#8211; und in der Fastenzeit beispielsweise nur Softdrinks oder den t\u00e4glichen Schokoriegel zu streichen. Oder sich den L\u00f6ffel Zucker im Kaffee abzugew\u00f6hnen.\u00a0<\/p>\n<p>Bevor es losgeht, sollte man seine eigenen Nasch-Gewohnheiten einmal durchleuchten. Also:\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li>Wann habe ich typischerweise Gel\u00fcste?<\/li>\n<li>Was esse ich dann? <\/li>\n<li>Im n\u00e4chsten Schritt geht es darum, Ideen f\u00fcr Ersatz zu sammeln.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das k\u00f6nnen zum einen Snacks sein, die den s\u00fc\u00dfen Zahn f\u00fcttern, dabei aber etwas ges\u00fcnder ausfallen, etwa Obst, Trockenfr\u00fcchte oder N\u00fcsse. \u00abAuch Naturjoghurt mit Zimt und Vanille ist ganz toll, um Zucker einzusparen\u00bb, sagt Daniela Krehl. Ebenfalls ein Versuch wert: Overnight Oats, also in Milch eingeweichte Haferflocken, mit Obst.\u00a0<\/p>\n<p>Zum anderen kann man auch mit Aktivit\u00e4ten entgegenwirken, die gar nichts mit Essen zu tun haben. Beispiel: Melden sich nach dem Mittagsessen s\u00fc\u00dfe Gel\u00fcste, kann ein Telefonat mit einer Freundin oder ein kleiner Spaziergang Ablenkung schaffen.\u00a0<\/p>\n<p>Wie wir mit Ausrutschern beim Fasten umgehen:<\/p>\n<p>Miesen Tag gehabt und mit der T\u00fcte Gummib\u00e4rchen auf dem Sofa gelandet? Passiert. \u00abSo ein Ausrutscher bedeutet nicht das Scheitern\u00bb, sagt Daniela Krehl. Hilfreich: den Perfektionsdruck rausnehmen, nach vorn blicken und es am n\u00e4chsten Tag wieder besser machen.\u00a0<\/p>\n<p>So manchem R\u00fcckfall l\u00e4sst sich auch vorbeugen, indem wir alles daran setzen, Hei\u00dfhunger zu vermeiden. Ist unser Blutzuckerspiegel im Keller, verlangt der n\u00e4mlich nach schnell verf\u00fcgbarer Energie &#8211; die der Zucker in S\u00fc\u00dfigkeiten liefert.\u00a0<\/p>\n<p>Damit der Hei\u00dfhunger nicht \u00fcberm\u00e4chtig wird, gilt: keine Mahlzeiten ausfallen lassen und sich bei Fr\u00fchst\u00fcck, Mittag und Abendbrot satt essen. Am besten enthalten die Mahlzeiten ausreichend Proteine und Ballaststoffe. Beide stabilisieren den Blutzuckerspiegel und sch\u00fctzen damit vor Hei\u00dfhunger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnchen (dpa\/tmn) &#8211; Wir alle wissen, dass zu viel Zucker nicht gut f\u00fcr die Gesundheit ist. 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