{"id":794159,"date":"2026-02-13T10:18:10","date_gmt":"2026-02-13T10:18:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/794159\/"},"modified":"2026-02-13T10:18:10","modified_gmt":"2026-02-13T10:18:10","slug":"weniger-jecke-viel-regen-ueberwiegend-ruhiger-verlauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/794159\/","title":{"rendered":"Weniger Jecke, viel Regen, \u00fcberwiegend ruhiger Verlauf"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/karneval\/karneval-und-weiberfastnacht-in-koeln-2026-urlaub-von-der-wirklichkeit_aid-143759117\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dauerregen hat Weiberfastnacht in K\u00f6ln in diesem Jahr sp\u00fcrbar gepr\u00e4gt<\/a> \u2013 und offenbar auch f\u00fcr eine insgesamt ruhigere Lage gesorgt. Seit den fr\u00fchen Morgenstunden war die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/polizei\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polizei<\/a> K\u00f6ln im Einsatz, um die Sicherheit der Jecken zu gew\u00e4hrleisten. Bis in den Nachmittag hinein feierten deutlich weniger Menschen als in den Vorjahren, und das \u00fcberwiegend friedlich. \u201eUnser erster Eindruck ist, dass es auch deshalb ruhiger geblieben ist\u201c, erkl\u00e4rte ein Polizeisprecher mit Blick auf das regnerische Wetter.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit zunehmender Alkoholisierung stieg in den bekannten Hotspots dennoch der Einsatzbedarf. Vor allem im Z\u00fclpicher Viertel und in der Altstadt mussten die Beamtinnen und Beamten immer wieder Streitigkeiten schlichten. Seit etwa 18 Uhr registrierte die Polizei deutliche \u201eAbwanderungstendenzen\u201c von den \u00fcblichen Feierpl\u00e4tzen. Viele schauten, dass sie noch einen Platz in einer Kneipe fanden, um dort weiterzufeiern. <\/p>\n<p>Ermittlungen wegen Verdachts der Vergewaltigung      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bis 19 Uhr nahm die Polizei zw\u00f6lf Personen unter anderem zur Durchsetzung von Platzverweisen in Gewahrsam. Zudem wurden erste Ermittlungen wegen sexueller Bel\u00e4stigungen, K\u00f6rperverletzungen und Diebst\u00e4hlen eingeleitet. In der Weidengasse soll einer Frau das Mobiltelefon geraubt worden sein, nachdem sie es einem Mann kurzzeitig geliehen hatte. Als sie die Herausgabe verlangte, soll der Tatverd\u00e4chtige sie mit einer Machete bedroht haben und gefl\u00fcchtet sein. Im Z\u00fclpicher Viertel ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts der Vergewaltigung unter M\u00e4nnern. Ein Mann soll einen anderen zum Oralverkehr gezwungen haben. In beiden F\u00e4llen laufen die Ermittlungen noch.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch Einsatzkr\u00e4fte wurden Opfer von Gewalt: Ein Randalierer verletzte einen Zivilpolizisten mit einem Kopfsto\u00df so schwer im Gesicht, dass dieser seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Auch die Bundespolizei zieht eine gemischte Bilanz: Die Anreisephase im K\u00f6lner Hauptbahnhof verlief nach Angaben eines Sprechers zun\u00e4chst \u00fcberwiegend friedlich, im Laufe des Tages kam es jedoch vermehrt zu Eins\u00e4tzen wegen Diebst\u00e4hlen, k\u00f6rperlichen Auseinandersetzungen sowie Angriffen und Widerst\u00e4nden gegen Beamte. In mehreren F\u00e4llen schritten die Einsatzkr\u00e4fte ein und verhinderten weitere Eskalationen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gegen 20.15 Uhr versuchte ein 29-J\u00e4hriger im Bereich des Hauptbahnhofs eine polizeiliche Absperrung wegen eines herrenlosen Gep\u00e4ckst\u00fccks zu durchbrechen, ging aggressiv auf die Einsatzkr\u00e4fte los und griff auch einen Diensthundef\u00fchrer samt Hund an. Der Mann konnte durch den gezielten Einsatz des Hundes \u00fcberw\u00e4ltigt werden, blieb unverletzt und wurde in Gewahrsam genommen. Ihn erwarten Strafanzeigen wegen t\u00e4tlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.<\/p>\n<p>Vorl\u00e4ufige Bilanz der Stadt K\u00f6ln      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Ordnungsamt der Stadt K\u00f6ln kontrollierte an den Eing\u00e4ngen zum Z\u00fclpicher Viertel insbesondere die Einhaltung des Glasverbots sowie die Situation in Gastst\u00e4tten und beim Jugendschutz. Im Rahmen der Aktion \u201eMehr Spa\u00df ohne Glas\u201c wurden an zahlreichen Kontrollstellen in der Altstadt, im Z\u00fclpicher Viertel und erstmals auch im Inneren Gr\u00fcng\u00fcrtel mitgebrachte Glasbeh\u00e4lter konsequent eingesammelt. Allein im Z\u00fclpicher Viertel sprach der Ordnungsdienst 89 Personen wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen das Glasverbot an. In der Altstadt wurde erneut ein Pfandsystem f\u00fcr Mehrwegbecher in Zusammenarbeit mit Gastwirten und der KG Altst\u00e4dter umgesetzt. In der S\u00fcdstadt hatte die Stadt um den Severinskirchplatz und Chlodwigplatz eine freiwillige Glasabgabezone eingerichtet.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In der Altstadt wurden bei 28 Jugendlichen Alkohol oder Tabak sichergestellt, im Z\u00fclpicher Viertel sogar bei 410. Alle gaben die Waren vor Ort ab. Bereits im Vorfeld des Stra\u00dfenkarnevals waren bei Testk\u00e4ufen 67 von 95 kontrollierten Kiosken durch Verst\u00f6\u00dfe aufgefallen. An Weiberfastnacht selbst \u00fcberpr\u00fcfte das Ordnungsamt bis zum Mittag zw\u00f6lf weitere Betriebe in der Altstadt \u2013 in allen F\u00e4llen wurde unerlaubt Alkohol oder Tabak an Minderj\u00e4hrige verkauft. Drei Betrieben droht nach wiederholten Verst\u00f6\u00dfen die Schlie\u00dfung.<\/p>\n<p>Wildpinklern droht hohes Bu\u00dfgeld      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes waren bereits am fr\u00fchen Morgen unterwegs. Im Kwartier Lat\u00e4ng mussten zehn Fahrzeuge abgeschleppt werden, 33 Verwarnungen wurden erteilt. In den \u00fcbrigen Innenstadtbereichen wurden 46 Fahrzeuge abgeschleppt und 62 Kn\u00f6llchen ausgestellt. Trotz rund 1000 aufgestellter mobiler Toiletten \u2013 davon 670 allein im Kwartier Lat\u00e4ng \u2013 wurden acht Wildpinkler ertappt. Ihnen droht ein Bu\u00dfgeld von bis zu 200 Euro.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Jugendamt war mit Streetworkern pr\u00e4sent. Sie z\u00e4hlten allein 198 Kontakte in der Altstadt und 804 im Kwartier Lat\u00e4ng. Mit kostenfreiem Wasser, Snacks und Beratung boten sie niedrigschwellige Hilfe an. Acht minderj\u00e4hrige Jugendliche mussten wegen \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Alkoholkonsums in Obhut genommen werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/feuerwehr\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Feuerwehr<\/a> und Rettungsdienst verzeichneten eine vergleichsweise ruhige Lage. An den Unfallhilfsstellen wurden 39 Personen wegen \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Alkoholkonsums behandelt, darunter sieben Minderj\u00e4hrige; zehn Menschen kamen ins Krankenhaus. Im gesamten Stadtgebiet z\u00e4hlten Feuerwehr und Rettungsdienst neun Br\u00e4nde, 14 technische Hilfeleistungen und 198 Rettungsdiensteins\u00e4tze.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein besonderes Augenmerk des Ordnungsamtes lag nach der Feuerkatastrophe von Crans-Montana auf der Einhaltung des Brandschutzes und der Rettungswege in den Kneipen. Bis zum Mittag wurden 19 Betriebe im Z\u00fclpicher Viertel und in der Altstadt kontrolliert. In einem Fall bestand die Deko aus brennbarem Material. Sie wurde nach Angaben der Stadt sofort entfernt. In anderen F\u00e4llen waren Rettungswege zu schmal oder zugestellt, in einem Fall blockierte eine Theke vor der T\u00fcr den Ausgang. <\/p>\n<p>Zoll kontrollierte Sicherheitspersonal      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts K\u00f6ln \u00fcberpr\u00fcfte am Vormittag 60 Sicherheitskr\u00e4fte von 21 Firmen, schwerpunktm\u00e4\u00dfig am Z\u00fclpicher Platz und am Z\u00fclpicher Wall. Jede zweite kontrollierte Person gab an, erst seit diesem Tag besch\u00e4ftigt zu sein. Bei 29 Ordnungskr\u00e4ften ergaben sich Hinweise auf eine m\u00f6gliche nicht erfolgte Sozialversicherungsmeldung, in 15 F\u00e4llen besteht der Verdacht auf Sozialleistungsbetrug. Zudem gibt es bei neun Personen Anhaltspunkte f\u00fcr eine Unterschreitung des Mindestlohns; in drei F\u00e4llen wird wegen m\u00f6glicher Scheinselbstst\u00e4ndigkeit ermittelt. Die Auswertung der Kontrollen dauert an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dauerregen hat Weiberfastnacht in K\u00f6ln in diesem Jahr sp\u00fcrbar gepr\u00e4gt \u2013 und offenbar auch f\u00fcr eine insgesamt ruhigere&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":794160,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1828],"tags":[4152,6789,155577,2922,178970,29,30711,30,1420,174376,174375,47318,178971,1209,96790,27362,21019,167156,136954],"class_list":["post-794159","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-koeln","tag-acht","tag-alkohol","tag-alkoholkonsums","tag-altstadt","tag-altstaedter","tag-deutschland","tag-fruehen","tag-germany","tag-koeln","tag-kwartier","tag-lataeng","tag-minderjaehrige","tag-mitgebrachte","tag-nordrhein-westfalen","tag-ueberwiegend","tag-verdachts","tag-viertel","tag-weiberfastnacht","tag-zuelpicher"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116062814537853988","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/794159","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=794159"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/794159\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/794160"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=794159"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=794159"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=794159"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}