{"id":795801,"date":"2026-02-14T01:20:23","date_gmt":"2026-02-14T01:20:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/795801\/"},"modified":"2026-02-14T01:20:23","modified_gmt":"2026-02-14T01:20:23","slug":"droht-ein-engpass-das-sagt-die-bundesnetzagentur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/795801\/","title":{"rendered":"Droht ein Engpass? Das sagt die Bundesnetzagentur"},"content":{"rendered":"<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Durch das kalte Winterwetter in ganz <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/deutschland\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1631887488\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a> l\u00e4uft in vielen Haushalten die <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/heizung\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1756454460\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Heizung<\/a> auf Hochtouren. Angesichts der niedrigen F\u00fcllst\u00e4nde in den deutschen Gasspeichern beantragen die Gr\u00fcnen eine Sondersitzung des Bundestags-Ausschusses f\u00fcr Wirtschaft und Energie \u2013 unter Anwesenheit von Ministerin Katherina Reiche (CDU).<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\"> \u201eMinisterin Reiche macht ihren Job nicht\u201c, sagte der Gr\u00fcnen-Energiepolitiker Michael Kellner der Deutschen Presse-Agentur. \u201eDas Ministerium wiegelt ab. Sie hoffen aufs Wetter, doch die Lage ist angespannt.\u201c Die F\u00fcllst\u00e4nde der\u00a0Gasspeicher\u00a0in Deutschland liegen aktuell bei unter 30 Prozent.\u00a0<\/p>\n<p>Gasstand historisch niedrig \u2013 Sondersitzung am Dienstag<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">In dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Gr\u00fcnen-Antrag f\u00fcr eine Sondersitzung hei\u00dft es, die F\u00fcllst\u00e4nde seien historisch niedrig und binnen eines Monats um 25 Prozent gesunken. Meteorologisch gehe der Winter noch viele Wochen, bei gleichzeitiger Prognose f\u00fcr weiterhin tiefste Temperaturen in gro\u00dfen Teilen des Landes. Entsprechend hoch sei der Gasbedarf zum Heizen, neben dem \u00fcblichen Gasbedarf der deutschen Industrie. \u201eEin Mangel oder m\u00f6glicher Engpass in der Versorgung, auch durch politisch unzuverl\u00e4ssige Staaten, muss ausgeschlossen werden.\u201c Zudem stiegen die Gaspreise deutlich an.\u00a0<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Am Donnerstag wurde bekannt, dass die Sondersitzung am kommenden Dienstag stattfinden soll. Allerdings wird sie ausschlie\u00dflich als Zoom-Konferenz abgehalten und nicht \u00f6ffentlich sein, wie die \u201etaz\u201c berichtet. Einziger Tagesordnungspunkt sei laut der Zeitung: \u201eBericht des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Energie zu den niedrigen Gasspeicherf\u00fcllst\u00e4nden \u2013 Stand und Ma\u00dfnahmen zur Sicherung der Gasversorgung und Reduktion der Abh\u00e4ngigkeit von unsicheren Staaten.\u201c Teilnehmen werde neben Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) der Pr\u00e4sident der Bundesnetzagentur Klaus M\u00fcller, der den Gr\u00fcnen angeh\u00f6rt.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Der aktuelle F\u00fcllstand liegt bei unter 25 Prozent. Die gesetzlichen Vorgaben sehen eigentlich einen Mindestf\u00fcllstand aller deutschen Speicher zum 1. Februar von insgesamt 30 Prozent vor. Allerdings verf\u00fcgt Deutschland laut Bundesnetzagentur \u00fcber ausreichende Importm\u00f6glichkeiten, etwa \u00fcber LNG\u2011Terminals.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Bundesnetzagentur hatte vor kurzem die Versorgungslage mit Erdgas als stabil bezeichnet. \u201eDie Erdgasspeicher sind weiterhin wichtig, aber sind nicht mehr der allein entscheidende Indikator\u201c, sagte Pr\u00e4sident Klaus M\u00fcller.\u00a0<\/p>\n<p>            Wirtschaft in Berlin<\/p>\n<p>Abonnieren Sie kostenlos den Wirtschafts-Newsletter der Berliner Morgenpost<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1770997639_188_newsletter-envelope.png\" alt=\"Newsletter Illustration\" class=\"h-full w-full max-w-full object-cover md:max-w-[226px] lg:max-w-[234px]\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>              Wirtschaft in Berlin<\/p>\n<p>Abonnieren Sie kostenlos den Wirtschafts-Newsletter der Berliner Morgenpost<\/p>\n<p>              Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n              <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-copy-accent underline decoration-solid underline-offset-1 hover:text-primary-700\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n              zu.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Das Bundeswirtschaftsministerium teilte mit, dass anders als in Vorjahren mittlerweile schwimmende Fl\u00fcssiggasterminals f\u00fcr die Versorgung zur Verf\u00fcgung stehen. \u201eDie inzwischen gut ausgebaute LNG-Infrastruktur in Deutschland und Europa erm\u00f6glicht neben der bestehenden und sicheren Hauptversorgung durch norwegisches Pipelinegas die notwendigen Importe nach Deutschland. Die Gasversorgung ist sichergestellt.\u201c M\u00fcller sprach sich f\u00fcr eine strategische Gasreserve aus.<\/p>\n<p>Deutscher Gasverbrauch stieg 2025 leicht \u2013 bleibt aber unter Vorkrisenniveau<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Insgesamt hat Deutschland im Jahr 2025 etwas mehr Erdgas verbraucht als im Vorjahr. In der Bundesrepublik wurden im vergangenen Jahr 864 Terawattstunden (TWh) <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/gas\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1658910217\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gas<\/a> verbraucht \u2013 rund 2,2 Prozent mehr als 2024. Dennoch bleibt der Gasbedarf deutlich unter dem Niveau vor dem Ende der <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/russland\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1642506816\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">russischen<\/a> Gaslieferungen: Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2021 wurde knapp 13,5 Prozent weniger Gas verbraucht.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/405523077_1767963235_v16_9_1200.jpeg\" class=\"relative z-10 block w-full object-cover aspect-[16\/9] md:aspect-[16\/9] lg:aspect-[16\/9]\" alt=\"Jemand dreht eine Heizung auf \" title=\"Die Deutschen haben 2025 etwas mehr Gas verbraucht als im Vorjahr. \" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Die Deutschen haben 2025 etwas mehr Gas verbraucht als im Vorjahr.<br \/>\n      \u00a9 DPA Images | Hauke-Christian Dittrich\n    <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Rund 40 Prozent des Verbrauchs entfielen auf Haushalte und Gewerbe, die \u00fcbrigen 60 Prozent gingen in die Industrie. Auch das <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/wetter\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1636473372\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wetter<\/a> spielte eine Rolle: Das Jahr 2025 war mit einer mittleren Jahrestemperatur von 10 Grad insgesamt vergleichbar mit den Jahren 2018 bis 2021. Einzelne Monate fielen jedoch abweichend aus: Ein milder Februar senkte den Heizbedarf, w\u00e4hrend Oktober und November k\u00e4lter waren als die Vergleichswerte der Vorjahre.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/410730773_1766055181_v16_9_1200.jpeg\" class=\"relative z-10 block w-full object-cover aspect-[1\/1]\" alt=\"222598_1325_222598_cover.jpg\" title=\"222598_1325_222598_cover.jpg\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>  Gasimporte nach Deutschland: Norwegen bleibt wichtigster Lieferant<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Gedeckt wurde der Bedarf vor allem durch Importe. Nach vorl\u00e4ufigen Zahlen der Bundesnetzagentur f\u00fchrte Deutschland 2025 insgesamt 1.031 TWh Erdgas ein, deutlich mehr als im Vorjahr (864 TWh). Wichtigster Lieferant blieb Norwegen mit einem Anteil von 44 Prozent, gefolgt von den <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/niederlande\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1656497363\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Niederlanden<\/a> (24 Prozent) und <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/belgien\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1656498439\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Belgien<\/a> (21 Prozent). <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Eine wachsende Rolle spielten dabei die deutschen LNG-Terminals: \u00dcber die Anlagen in Wilhelmshaven, Brunsb\u00fcttel, Lubmin und Mukran wurden 106 TWh Fl\u00fcssigerdgas importiert, gut zehn Prozent der gesamten Gasimporte. \u201eWir haben mit den LNG-Terminals zus\u00e4tzliche Importm\u00f6glichkeiten\u201c, sagt M\u00fcller. \u201eDa zahlen sich die Anstrengungen der letzten Jahre aus.\u201c Gleichzeitig stiegen die Gasexporte kr\u00e4ftig an. Mit 221 TWh lagen sie weit \u00fcber dem Vorjahreswert von 89 TWh. Wichtigste Abnehmer waren 2025 <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/oesterreich\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1681811767\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00d6sterreich<\/a> (46 Prozent), Tschechien (26 Prozent) und die <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/schweiz\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1656496815\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schweiz<\/a> (13 Prozent). <\/p>\n<p>  Gasspeicher trotz niedrigem Niveau ausreichend gef\u00fcllt<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Beim Blick auf die Gasspeicher sieht die Lage trotz niedrigerer F\u00fcllst\u00e4nde stabil aus. Nach den gesetzlichen Vorgaben sollten die Anlagen am 1. November zu 80 Prozent gef\u00fcllt sein, einzelne Speicher in Bad Lauchst\u00e4dt, Frankenthal, H\u00e4hnlein, Rehden, Stockstadt und Uelsen zu 45 Prozent. In der Gesamtbetrachtung ergab sich damit ein F\u00fcllstand von 70 Prozent, was europaweit als ausreichend gilt. <\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/405443155_1749981537_v16_9_1200.jpeg\" class=\"relative z-10 block w-full object-cover aspect-[4\/3]\" alt=\"Logo Schornsteinfeger Julian Schwark\" title=\"Julian Schwark ist Schornsteinfeger, Energieberater und Mitglied im Vorstand des Bundesverbands des Schornsteinfegerhandwerks. \" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Diese Zielvorgabe wurde laut Bundesnetzagentur \u00fcber alle deutschen Speicher erf\u00fcllt. Zwar lagen die Speicher ab August meist unter dem Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2021, doch habe sich die Versorgungslage grundlegend ver\u00e4ndert, erkl\u00e4rt die Beh\u00f6rde. Mehr Importm\u00f6glichkeiten und neue Gasfl\u00fcsse erlauben heute andere Absicherungsstrategien von H\u00e4ndlern und Versorgern.<\/p>\n<p rel=\"author\" class=\"text-brand\">dpa\/gau\/kae\/les<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Durch das kalte Winterwetter in ganz Deutschland l\u00e4uft in vielen Haushalten die Heizung auf Hochtouren. 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