{"id":797304,"date":"2026-02-14T15:31:11","date_gmt":"2026-02-14T15:31:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/797304\/"},"modified":"2026-02-14T15:31:11","modified_gmt":"2026-02-14T15:31:11","slug":"200-000-demonstrieren-in-muenchen-fuer-freiheit-im-iran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/797304\/","title":{"rendered":"200.000 demonstrieren in M\u00fcnchen f\u00fcr Freiheit im Iran"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen (dpa) &#8211; Rund 200.000 Menschen haben nach Angaben der Polizei in M\u00fcnchen ihre Solidarit\u00e4t mit den Menschen im Iran gezeigt. Damit folgten doppelt so viele Menschen dem Aufruf zur Gro\u00df-Demonstration, wie der Verein The Munich Circle selbst erwartet hatte. Urspr\u00fcnglich war von 100.000 Teilnehmern auf der M\u00fcnchner Theresienwiese ausgegangen worden.\u00a0<\/p>\n<p>Friedmann: Iranische Regierung missbraucht den Islam<\/p>\n<p>Die Demonstranten unterst\u00fctzen Reza Pahlavi, den Sohn des 1979 vertriebenen Schahs von Persien. Bis zum Nachmittag hatte er selbst jedoch noch keine Rede gehalten. Unter den Rednern war auch der Publizist Michel Friedmann, der der iranischen Regierung vorwarf, \u00abden Islam, den Koran zu missbrauchen\u00bb. Seit 47 Jahren w\u00fcrden im Iran im Namen Gottes Millionen Menschen unterdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Pahlavi weilte wegen der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz in der bayerischen Landeshauptstadt. Dort sagte er vor Journalisten: \u00abHeute stehen Tausende Menschen von M\u00fcnchen \u00fcber Toronto bis Los Angeles im Rahmen meines Aufrufs zu einem globalen Aktionstag in Solidarit\u00e4t mit dem iranischen Volk. Sie senden eine klare Botschaft an die F\u00fchrer der westlichen Demokratien, sich mit dem iranischen Volk zu solidarisieren.\u00bb<\/p>\n<p>\u00abEntscheidender Test f\u00fcr die globale Sicherheit\u00bb<\/p>\n<p>Er sprach von einer \u00abStunde tiefer Gefahr\u00bb. Die Welt m\u00fcsse sich entscheiden, ob sie sich mit dem iranischen Volk solidarisieren oder erneut von einer iranischen F\u00fchrung beschwichtigen lasse, die \u00fcber 40.000 ihrer eigenen B\u00fcrger massakriert habe. Wie viele Menschen bei der Niederschlagung der j\u00fcngsten Massenproteste im Iran ums Leben kamen, ist offiziell nicht bekannt. Aktivisten sprechen von mindestens 7.000 Opfern.<\/p>\n<p>Pahlavi sagte, das Schicksal des Iran sei nicht nur eine iranische Angelegenheit. Es sei ein entscheidender Test f\u00fcr die globale Sicherheit in unserer Zeit. \u00abSeit fast einem halben Jahrhundert agiert die Islamische Republik als revolution\u00e4res Unternehmen, exportiert Instabilit\u00e4t durch Stellvertreter, untergr\u00e4bt die Souver\u00e4nit\u00e4t ihrer Nachbarn, sch\u00fcrt Konflikte in verschiedenen Regionen und treibt ihre nuklearen Ambitionen voran. Doch etwas Unumkehrbares hat sich ver\u00e4ndert. Der Kampf in meinem Land ist heute kein Kampf zwischen Reform und Revolution.\u00bb Es sei ein Kampf zwischen Besatzung und Befreiung.<\/p>\n<p>Zahlreiche weitere Demos in M\u00fcnchen<\/p>\n<p>Die Gro\u00df-Demo tr\u00e4gt den Titel \u00abMenschenrechte und Freiheit f\u00fcr Iran. Internationale Solidarit\u00e4t mit dem iranischen Volk\u00bb. Der Zeitpunkt w\u00e4hrend der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz sei f\u00fcr die Versammlung bewusst gew\u00e4hlt worden, teilten die Veranstalter mit. Da zu der Konferenz politische und sicherheitspolitische Entscheidungstr\u00e4ger aus aller Welt anreisten, hie\u00df es als Begr\u00fcndung.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr das Wochenende sind laut KVR mehr als 15 weitere Versammlungen in Zusammenhang mit der Sicherheitskonferenz angemeldet worden. Die M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz gilt als weltweit wichtigstes Expertentreffen zur Sicherheitspolitik. Nach Angaben der Konferenzleitung werden mehr als 60 Staats- und Regierungschefs sowie etwa 100 Au\u00dfen- und Verteidigungsminister erwartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnchen (dpa) &#8211; Rund 200.000 Menschen haben nach Angaben der Polizei in M\u00fcnchen ihre Solidarit\u00e4t mit den Menschen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":797305,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[772,3364,507,29,30,984,13287,345,37814,8970,1209],"class_list":{"0":"post-797304","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-bayern","9":"tag-de","10":"tag-demonstration","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-international","14":"tag-internationale-beziehung","15":"tag-iran","16":"tag-konferenzen","17":"tag-muenster","18":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116069707438929015","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/797304","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=797304"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/797304\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/797305"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=797304"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=797304"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=797304"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}