{"id":797499,"date":"2026-02-14T17:24:13","date_gmt":"2026-02-14T17:24:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/797499\/"},"modified":"2026-02-14T17:24:13","modified_gmt":"2026-02-14T17:24:13","slug":"protest-gegen-rechtsextremen-aufmarsch-in-dresden-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/797499\/","title":{"rendered":"Protest gegen rechtsextremen Aufmarsch in Dresden"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Dresden<\/strong> &#8211; Zahlreiche Menschen protestieren in Dresden gegen den Aufmarsch von Rechtsextremisten zum Jahrestag der Zerst\u00f6rung der Stadt im Zweiten Weltkrieg. Drei Demonstrationsz\u00fcge aus der Neustadt und der S\u00fcdvorstadt f\u00fchrten am Vormittag zur zentralen Kundgebung am Postplatz. Eine weitere Versammlung gab es an der Freiberger Stra\u00dfe. Insgesamt sammelten sich sch\u00e4tzungsweise 3.000 Teilnehmer. Die Polizei nannte keine offiziellen Zahlen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Stimmung war dort am fr\u00fchen Nachmittag friedlich, wie ein dpa-Reporter beobachtete. Mehrere Parteien sind mit parlamentarischen Beobachtern vor Ort und begleiten das Versammlungsgeschehen.\u00a0<\/p>\n<p>Polizei setzt Pfefferspray gegen Demonstranten ein<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Am Nachmittag startete der rechtsextreme Aufmarsch vom Bahnhof Dresden-Mitte mit sch\u00e4tzungsweise etwa 1.000 Teilnehmern; auch hier gab es von der Polizei keine offizielle Zahl. Gegendemonstranten versuchten, die Strecke mit Sitzblockaden zu blockieren. Dort kam es zu Gerangel mit der Polizei. Bei der R\u00e4umung der Strecke verwendeten die Beamten laut Polizeiangaben Pfefferspray. \u201eGrunds\u00e4tzlich sind wir aber ganz zufrieden mit dem Verlauf bisher\u201c, sagte Sprecher Thomas Geithner vor Ort.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Dresden war am 13. Februar 1945 und in den Tagen danach bei Angriffen britischer und amerikanische Bomber in Schutt und Asche gelegt worden. Nach Zahlen einer Historikerkommission kamen bis zu 25.000 Menschen ums Leben. Die Luftangriffe werden regelm\u00e4\u00dfig von Rechtsextremen instrumentalisiert, um die Kriegsschuld Deutschlands zu relativieren. Auch in diesem Jahr haben sie einen \u201eTrauermarsch\u201c organisiert und daf\u00fcr 1.000 Teilnehmer angemeldet. 2025 waren mehr als die doppelt so viele gekommen.<\/p>\n<p>Polizei mit Gro\u00dfaufgebot<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Anreise der Versammlungsteilnehmer beider Seiten lief nach Polizeiangaben ohne Zwischenf\u00e4lle. \u201eWir haben gr\u00f6\u00dfere Bahnanreisen aus Leipzig und auch aus dem Chemnitzer Raum gehabt, was gut funktioniert hat\u201c, sagte Geithner. Die beiden Lager seien sich unterwegs nicht begegnet.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Polizei ist mit einem Gro\u00dfaufgebot vor Ort, um die beiden Lager voneinander zu trennen. Hinter den Absperrgittern am Postplatz, dem zentralen Kundgebungsort von \u201eDresden Wi(e)dersetzen\u201c, hat die Polizei zwei Wasserwerfer platziert, wie ein dpa-Reporter berichtete. Allerdings h\u00e4tten die Teilnehmer nichts zu bef\u00fcrchten, wenn sie friedlich bleiben und nicht gegen Einsatzkr\u00e4fte vorgehen, hie\u00df es bei einer Durchsage. Sonst w\u00fcrden die Wasserwerfer jedoch als Zwangsmittel eingesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dresden &#8211; Zahlreiche Menschen protestieren in Dresden gegen den Aufmarsch von Rechtsextremisten zum Jahrestag der Zerst\u00f6rung der Stadt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":797500,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[3364,507,29,2386,30,2989,859],"class_list":{"0":"post-797499","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-de","9":"tag-demonstration","10":"tag-deutschland","11":"tag-dresden","12":"tag-germany","13":"tag-geschichte","14":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116070151859207453","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/797499","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=797499"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/797499\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/797500"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=797499"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=797499"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=797499"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}