{"id":798052,"date":"2026-02-14T22:33:10","date_gmt":"2026-02-14T22:33:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/798052\/"},"modified":"2026-02-14T22:33:10","modified_gmt":"2026-02-14T22:33:10","slug":"nrw-zoo-zeigt-blutiges-foto-aus-loewengehege-grausam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/798052\/","title":{"rendered":"NRW-Zoo zeigt blutiges Foto aus L\u00f6wengehege &#8211; &#8222;Grausam&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>Dieser Anblick d\u00fcrfte dem ein oder anderen <a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/themen\/zoo-nrw\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Zoo-Besucher in NRW<\/a> auf dem Magen schlagen\u2026<\/p>\n<p>Eigentlich geh\u00f6ren Tierf\u00fctterungen immer zu den gro\u00dfen Highlights f\u00fcr Zoo-Besucher \u2013 auch in Wuppertal. Schlie\u00dflich ist es dann garantiert, dass man einige Tiere zumindest einmal zu Gesicht bekommt, wenn sie sich zur Futterstelle begeben. <\/p>\n<p>Und da nicht alle Zoo-Tiere im Wuppertaler Zoo Vegetarier sind, wird entsprechend auch mal Fleisch oder Fisch serviert. Doch selten bekommen das Besucher derartig deutlich \u2013 und auch blutig \u2013 vorgef\u00fchrt, wie zuletzt in Wuppertal\u2026<\/p>\n<p> NRW-Zoo verf\u00fcttert ganzes Rind an L\u00f6wen <\/p>\n<p>Die Bilder aus dem L\u00f6wengehege vom Mittwoch (11. Februar) haben es in sich: Neben den Raubkatzen liegt eine totes schwarz-wei\u00dfes Rind am Boden. Am Hals des Kadavers sind deutlich blutige Wunden zu sehen. Es ist das erste Mal, dass die L\u00f6wen im Wuppertaler Zoo zur F\u00fctterung ein vollst\u00e4ndiges Tier erhalten \u2013 Fell und Knochen inklusive. Wie der <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/rheinland\/zoo-wuppertal-loewen-fuetterung-rind-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">WDR<\/a> berichtet, stammt das Tier nicht aus der Lebensmittelproduktion und wurde wenige Stunden vor der F\u00fctterung geschlachtet.<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcne Zoo Wuppertal verfolgt mit dem 500-Kilo-Frischfleisch-Paket ein besonderes Ziel. Man will den L\u00f6wen eine nat\u00fcrlichere Ern\u00e4hrungsform erm\u00f6glichen. Auch in freier Wildbahn erlegen die Raubkatzen Antilopen oder Zebras \u2013 und arbeiten sich dann eigenst\u00e4ndig durch Fell, Haut, Knochen und Sehnen. Genau dieses nat\u00fcrliche Verhalten sollen die Tiere nun an dem Rind ausleben. Die Tierpfleger erhoffen sich dadurch positive Auswirkungen auf das Verhaltung und die Verdauung der L\u00f6wen. <\/p>\n<p> \u201eWas stimmt mit euch nicht?\u201c <\/p>\n<p>Doch der blutige Anblick \u2013 so nat\u00fcrlich er auch sein mag \u2013 gef\u00e4llt einigen Zoo-Besuchern so gar nicht. In den Kommentaren auf dem Facebook-Profil des Wuppertaler Zoos entbrennt daraufhin eine hitzige Diskussion. Die einen finden das Vorgehen des Zoos und das unzensierte Foto des blutigen Kuh-Kadavers nicht tragbar \u2013 die anderen verteidigen die Argumente der Wuppertaler Tierpfleger. <\/p>\n<p>  \t\t\t            Display content from Facebook                            \t\t\t\t\t<\/p>\n<p class=\"fd-embed-privacy-content-line1\">An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Facebook der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er erg\u00e4nzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.<\/p>\n<p class=\"fd-embed-privacy-content-line2\">Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es k\u00f6nnen dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste \u00fcbermittelt werden.<\/p>\n<p>Ein Auszug:<\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u201eFind es unversch\u00e4mt und unverantwortlich. Wir werden nicht vorher gefragt , ob wir das sehen m\u00f6chten. Und Nein, ich in meinem Fall m\u00f6chte das nicht. Ihr h\u00e4ttet wenigstens so fotografieren k\u00f6nnen, dass man das Blut nicht sieht.\u201c<\/li>\n<li>\u201eWas stimmt mit euch nicht? Alles soll so artgerecht wie m\u00f6glich sein \u2013 und dann wird es so gemacht und wieder ist alles verkehrt.\u201c <\/li>\n<li>\u201eArtgerecht w\u00e4re es, wenn die L\u00f6wen ihre Beute selbst erlegen k\u00f6nnten und nicht gef\u00fcttert werden w\u00fcrden. Au\u00dferdem hat die Beute in der Natur die M\u00f6glichkeit, sich zu wehren oder zu fliehen. Das ist im Zoo so nicht m\u00f6glich.\u201c<\/li>\n<li>\u201eIch glaube, da haben wieder einige Leute vergessen, dass Zoos keineswegs lustige kleine Tier-Anguck-Parks sein sollen, wo alles bunt und mit Zuckerwatte gepolstert ist. Es gibt da schon einen gewissen Bildungsauftrag und wenn man so will auch Verantwortung den Tieren gegen\u00fcber. Artgerechte F\u00fctterung geh\u00f6rt nun mal dazu, und L\u00f6wen freuen sich \u00fcber ein Rind mehr als \u00fcber Avocado-Rucola-Salat\u2026 wer das nicht sehen will, muss dem Zoo eben fern bleiben.\u201c<\/li>\n<li>\u201eGrausam.\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Auch interessant<\/strong>: Themen zu deutschen Zoos<\/p>\n<p>Und auch dem Zoo selbst ist die Diskussion nat\u00fcrlich nicht verborgen geblieben. \u201eWir k\u00f6nnen verstehen, dass es f\u00fcr manche unserer Besucherinnen und Besucher eine bedr\u00fcckende Situation sein kann, einen ganzen get\u00f6teten Tierk\u00f6rper in der L\u00f6wenanlage zu sehen\u201c, meldet sich das Team selbst unter dem Beitrag zu Wort. \u201eHier zeigen sich die nat\u00fcrlichen Kreisl\u00e4ufe der Natur und die Tatsache, dass f\u00fcr Fleischkonsum Tiere sterben m\u00fcssen, in einer Deutlichkeit, die f\u00fcr viele Menschen fremd und beklemmend sind. Wir finden allerdings, dass diese Zusammenh\u00e4nge auch in einem Zoo sichtbar sein sollten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dieser Anblick d\u00fcrfte dem ein oder anderen Zoo-Besucher in NRW auf dem Magen schlagen\u2026 Eigentlich geh\u00f6ren Tierf\u00fctterungen immer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":798053,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[3364,29,30,1209,4418,5303],"class_list":{"0":"post-798052","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-nordrhein-westfalen","12":"tag-wuppertal","13":"tag-zoo-nrw"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116071367038220683","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/798052","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=798052"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/798052\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/798053"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=798052"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=798052"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=798052"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}