{"id":798396,"date":"2026-02-15T02:01:18","date_gmt":"2026-02-15T02:01:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/798396\/"},"modified":"2026-02-15T02:01:18","modified_gmt":"2026-02-15T02:01:18","slug":"autopapst-rechnet-mit-mercedes-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/798396\/","title":{"rendered":"Autopapst rechnet mit Mercedes ab"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201e2025 war f\u00fcr Mercedes-Benz \u2013 wie f\u00fcr fast alle Autobauer \u2013 ein Jahr zum Abhaken\u201c, sagt Branchenexperte Ferdinand Dudenh\u00f6ffer. Der Gewinn des Stuttgarter Premiumherstellers ist um knapp die H\u00e4lfte eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahr sank das Konzernergebnis 2025 um rund 49 Prozent von 10,4 Milliarden Euro auf 5,3 Milliarden Euro, teilt der Stuttgarter Premiumhersteller mit.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Z\u00f6lle, negative Wechselkurseffekte und der intensive Wettbewerb in China haben die Ergebnisse laut Mercedes belastet. Kosteneinsparungen von mehr als 3,5 Milliarden Euro in der Pkw-Sparte h\u00e4tten hingegen einen Teil des Gegenwinds kompensiert. Der Umsatz von Mercedes-Benz ging 2025 um neun Prozent auf 132,2 Milliarden Euro zur\u00fcck. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank im gleichen Zeitraum um 57 Prozent auf 5,82 Milliarden Euro.<\/p>\n<p class=\"tw-text-neutral-10 tw-py-2 tw-border-t tw-mb-0 tw-text-title-md tw-font-medium tw-border-solid tw-border-b-neutral-10 tw-font-primary\">Empfohlene Artikel<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eUS-Pr\u00e4sident Donald Trump hat eine Spur der Verw\u00fcstung hinterlassen, nicht nur f\u00fcr die deutschen Autobauer, sondern auch f\u00fcr General Motors, Ford und Stellantis. Die <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"USA\" data-rtr-id=\"5e61066c54a9df7162329159c04819b77ad9b596\" data-rtr-score=\"29.04726815240834\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"36\" href=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/thema\/usa\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> sind zum Risiko-Markt geworden\u201c, sagt Dudenh\u00f6ffer im Gespr\u00e4ch mit der Schw\u00e4bischen Zeitung. Durch die Unberechenbarkeit von Trumps \u201eZoll-Aggressionen und -Launen\u201c und auch, weil man wegen des schwachen Absatzes von Elektroautos und Plug-in-Hybriden in den USA Wertberichtigungen habe vornehmen m\u00fcssen, erl\u00e4utert der Branchenkenner. Absatz, Umsatz und Gewinn bei Mercedes seien entt\u00e4uschend und reihten sich in die Ergebnisse fast aller Autobauer ein.<\/p>\n<p>Neun Prozent weniger Pkw verkauft als im Vorjahr<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die finanziellen Ergebnisse seien im Rahmen der Prognosen ausgefallen und w\u00fcrden getragen \u201evon einem klaren Fokus auf Effizienz, Geschwindigkeit und Flexibilit\u00e4t\u201c, sagt dagegen Mercedes-Chef Ola K\u00e4llenius. \u201eWir sind bereit f\u00fcr das Jahr 2026\u201c, so der Manager. Mit einem klaren Plan und einem \u201esehr wettbewerbsf\u00e4higen Produktportfolio\u201c treibe Mercedes die Transformation voran. F\u00fcr 2026 rechnet der Hersteller mit einem Konzernumsatz auf Vorjahresniveau, das operative Ergebnis soll \u201edeutlich \u00fcber dem Vorjahr\u201c liegen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Insgesamt verkaufte Mercedes-Benz im vergangenen Jahr rund 2,16 Millionen Pkw und Vans. Pkw wurden etwas mehr als 1,8 Millionen abgesetzt, was einem R\u00fcckgang von neun Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht, wie dem Zahlenwerk zu entnehmen ist. In China fiel der R\u00fcckgang mit 19 Prozent besonders deutlich aus. Nach wie vor ist China das wichtigste Land f\u00fcr Mercedes. Fast ein Drittel aller Pkw setzten die Schwaben 2025 dort ab. Das Unternehmen hatte bereits vor einem Jahr auf die angespannte Lage reagiert und ein Sparprogramm ausgerufen.<\/p>\n<p>Autoexperte: \u201eJahr der Erkenntnis f\u00fcr Mercedes\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201e2025 ist ein Jahr der Erkenntnis f\u00fcr Mercedes gewesen\u201c, sagt Dudenh\u00f6ffer. Schwere Vers\u00e4umnisse der Vergangenheit wurden teilweise korrigiert &#8211; wie etwa der Fokus auf eine reine Luxusstrategie. So habe Konzernchef K\u00e4llenius erkannt, dass ohne Einstiegsfahrzeuge\u00a0\u2013\u00a0sprich A-Klasse\u00a0\u2013 Mercedes verwundbar sei. Ein Nachfolger der A-Klasse wird bald gebaut\u00a0\u2013 aus Kostengr\u00fcnden allerdings nicht mehr in Rastatt, sondern in Ungarn. Erkannt wurde laut Dudenh\u00f6ffer auch, dass Elektroautos und Verbrenner sich zwar im Antrieb wesentlich unterscheiden, aber nicht unbedingt im Design der Modelle. Das \u201eschmerzhafte\u201c Jahr 2025 zeige zudem: \u201eAlle deutschen Premiumhersteller brauchen eine neue China-Strategie\u201c, betont der Autopapst. Das hei\u00dft: Der Preisunterschied zwischen hochwertigen Chinesen und deutschen Premiumherstellern m\u00fcsse wesentlich kleiner werden, \u201eum den Turnaround in China zu schaffen\u201c.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">F\u00fcr 2026 sind laut Dudenh\u00f6ffer bessere Voraussetzungen geschaffen worden, etwa auf der Kostenseite und auch durch eine vielversprechende Produktpalette. \u00dcberarbeitete Mercedes-Modelle \u2013 wie etwa die C-Klasse und die S-Klasse \u2013 kommen im Fr\u00fchjahr auf den Markt. Im Laufe des Jahres werden au\u00dferdem wichtige SUVs wie GLA und GLC mit neuem Elektroantrieb in den Verkauf gehen. \u201eVon der Produktseite her hat Mercedes 2026 damit etwas R\u00fcckenwind\u201c, sagt Dudenh\u00f6ffer. Spannend werde China, \u201edas gro\u00dfe Problemkind aller deutschen Autobauer\u201c. \u201eBis Mercedes dorthin zur\u00fcckkommt, wo der Hersteller vor einigen Jahren war, wird es aber dauern\u201c, prognostiziert Dudenh\u00f6ffer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201e2025 war f\u00fcr Mercedes-Benz \u2013 wie f\u00fcr fast alle Autobauer \u2013 ein Jahr zum Abhaken\u201c, sagt Branchenexperte Ferdinand&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":798397,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1830],"tags":[179838,764,1278,179839,179840,1634,772,374,227,3364,29,27322,1368,8779,30,58070,669,2911,377,1268,14056,179837,6530,2185,1441,603],"class_list":["post-798396","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-stuttgart","tag-a-motor","tag-audi","tag-autobauer","tag-autoexperte","tag-autopapst","tag-baden-wuerttemberg","tag-bayern","tag-bmw","tag-china","tag-de","tag-deutschland","tag-dudenhoeffer","tag-e-auto","tag-elektro","tag-germany","tag-hersteller","tag-krise","tag-mercedes","tag-mercedes-benz","tag-muenchen","tag-porsche","tag-premiummarke","tag-stern","tag-strom","tag-stuttgart","tag-vw"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116072184783735433","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/798396","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=798396"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/798396\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/798397"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=798396"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=798396"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=798396"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}