{"id":79920,"date":"2025-05-03T01:19:18","date_gmt":"2025-05-03T01:19:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/79920\/"},"modified":"2025-05-03T01:19:18","modified_gmt":"2025-05-03T01:19:18","slug":"selenskyj-wirft-moskau-fehlenden-willen-zum-frieden-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/79920\/","title":{"rendered":"Selenskyj wirft Moskau fehlenden Willen zum Frieden vor"},"content":{"rendered":"<p><b>Die internationale Presse besch\u00e4ftigt sich heute nochmal mit dem Rohstoffabkommen zwischen der Ukraine und den USA. Hier einige ausgew\u00e4hlte Stimmen.<\/b><\/p>\n<p><b>Die liberale d\u00e4nische Tageszeitung \u201ePolitiken\u201c aus Kopenhagen schreibt:<\/b>\u00a0<\/p>\n<p><b>\u201e<\/b>Es ist positiv, wenn Trump die herablassende Behandlung bereut, die er dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selenskyj zusammen mit Vizepr\u00e4sident JD Vance vor einigen Wochen im Oval Office zukommen lie\u00df. Es ist aber auch beunruhigend, dass ein US-Pr\u00e4sident seine Haltung nach Wind und Wetter \u00e4ndert. Es gibt jedenfalls keine Garantie daf\u00fcr, dass sein Entgegenkommen f\u00fcr die Ukraine von Dauer ist \u2013 es ist eher eine Demonstration von Trumps instabilem Charakter.\u201c<\/p>\n<p><b>Aus der franz\u00f6sischen Zeitung \u201eLe Figaro\u201c:<\/b><\/p>\n<p>\u201eDas Rohstoffabkommen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Trump-Regierung kann sich r\u00fchmen, Kiew eine \u201eEntsch\u00e4digung\u201c f\u00fcr die der Ukraine gew\u00e4hrte Milit\u00e4rhilfe abgerungen zu haben. (Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr) Selenskyj seinerseits kann sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, eine konkrete Partnerschaft mit Washington besiegelt zu haben. (&#8230;)<\/p>\n<p>Dieser \u201eDeal\u201c zeigt aber auch, wie lang und steinig der Weg zu einem Friedensabkommen noch immer ist (&#8230;). Die Trump-Regierung betont zwar, dass der Deal Teil eines \u201eFriedensprozesses ist, in dessen Mittelpunkt eine langfristig freie, souver\u00e4ne und wohlhabende Ukraine steht\u201c, doch das ist alles andere als selbstverst\u00e4ndlich. Im Gegenteil, (Russlands Pr\u00e4sident Wladimir) Putin will die Ukraine zu einem Rumpfstaat machen, der dem Imperium, von dessen Wiederaufbau er tr\u00e4umt, untergeordnet ist.\u201c<\/p>\n<p><b>\u201eThe Independent\u201c aus Gro\u00dfbritannien kommentiert:\u00a0<\/b><\/p>\n<p>\u201eVielleicht hatte Wolodymyr Selenskyj ja doch ein paar \u201eTr\u00fcmpfe\u201c in der Hand. Entgegen den schlimmsten Bef\u00fcrchtungen, die nach seiner ber\u00fcchtigten Begegnung im Oval Office im Februar aufgekommen waren, scheint der ukrainische Pr\u00e4sident nun ein bemerkenswert faires und gro\u00dfz\u00fcgiges Rohstoffabkommen mit den USA erreicht zu haben. (&#8230;)<\/p>\n<p>Das Abkommen ist weitaus besser als fr\u00fchere Entw\u00fcrfe &#8211; nicht nur f\u00fcr die Ukraine, sondern auch f\u00fcr die USA. Die ersten Versionen waren grotesk ausbeuterisch, h\u00e4tten die Ukraine zu einem Vasallenstaat degradiert und das Land so verarmt und geschw\u00e4cht, dass eine solche Vereinbarung nicht dauerhaft aufrechtzuerhalten gewesen w\u00e4re.\u201c<\/p>\n<p><b>So lautet die Einsch\u00e4tzung der spanischen Zeitung \u201eEl Mundo\u201c:\u00a0<\/b><\/p>\n<p>\u201eDer Weg zu dem Abkommen, das die USA und die Ukraine zur Nutzung der Mineralien und Rohstoffe des europ\u00e4ischen Landes unterzeichnet haben, war beschwerlich und hat zwei historische Bilder hervorgebracht: die unbarmherzige Behandlung (des ukrainischen Pr\u00e4sidenten) Wolodymyr Selenskyjs durch (US-Pr\u00e4sident) Donald Trump am 28. Februar im Oval Office und das freundlichere Wiedersehen der beiden bei der Beerdigung von Papst Franziskus. Das Abkommen wurde von beiden Regierungen begr\u00fc\u00dft und verbessert die harten Bedingungen, die das Wei\u00dfe Haus urspr\u00fcnglich durchsetzen wollte, doch es ist noch zu fr\u00fch, um zu sagen, worin es konkret m\u00fcnden wird.\u201c<\/p>\n<p><b>Die britische Zeitung &#8222;The Telegraph&#8220; schreibt:\u00a0<\/b><\/p>\n<p>\u201eDonald Trump h\u00e4tte die Ukraine niemals gegen den russischen Angriff unterst\u00fctzt, weil er dem V\u00f6lkerrecht oder dem Grundsatz zugetan w\u00e4re, dass es gro\u00dfen L\u00e4ndern nicht gestattet werden darf, ihre Nachbarn zu zerst\u00fcckeln. (&#8230;) Nein, das einzige Argument f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Ukraine, das Trump gef\u00e4llt, ist, dass Amerika damit Geld verdienen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>So er\u00f6ffnet dieses Abkommen US-Unternehmen die M\u00f6glichkeit, in Partnerschaft mit der Ukraine deren wichtige Bodensch\u00e4tze auszubeuten. Ob diese Ressourcen tats\u00e4chlich in ausreichender Menge vorhanden sind, um kommerziell nutzbar zu sein, bleibt abzuwarten. (&#8230;) Aber das ist unerheblich: Der Punkt ist, dass das Abkommen Trump ein Argument f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Ukraine liefert, das auf Amerikas nationalen Interessen beruht.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die internationale Presse besch\u00e4ftigt sich heute nochmal mit dem Rohstoffabkommen zwischen der Ukraine und den USA. 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