{"id":800006,"date":"2026-02-15T17:37:10","date_gmt":"2026-02-15T17:37:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/800006\/"},"modified":"2026-02-15T17:37:10","modified_gmt":"2026-02-15T17:37:10","slug":"eat-lancet-diaet-senkt-sterberisiko-deutlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/800006\/","title":{"rendered":"EAT-Lancet-Di\u00e4t senkt Sterberisiko deutlich"},"content":{"rendered":"<p>Die pflanzenbasierte EAT-Lancet-Di\u00e4t senkt das Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verbessert die N\u00e4hrstoffversorgung. Experten warnen gleichzeitig vor Risiken von Low-Carb und Abnehmspritzen.<\/p>\n<p>Eine neue Studie best\u00e4tigt: Die pflanzenbasierte <strong>EAT-Lancet-Di\u00e4t<\/strong> verl\u00e4ngert das Leben. Die sogenannte planetare Gesundheitsdi\u00e4t senkt nachweislich das Risiko f\u00fcr t\u00f6dliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gleichzeitig deckt sie den N\u00e4hrstoffbedarf besser als oft angenommen.<\/p>\n<p>Forscher der Universit\u00e4t Lund werteten daf\u00fcr Daten aus 30 Jahren aus. Menschen, die sich eng an die Di\u00e4t-Richtlinien hielten, zeigten einen sehr guten Versorgungsstatus mit Vitaminen und Mineralstoffen. Sie nahmen besonders viel Fols\u00e4ure, Eisen und Magnesium auf. Zwei weitere gro\u00dfe Studien untermauern diese lebensverl\u00e4ngernde Wirkung gesunder Ern\u00e4hrungsmuster.<\/p>\n<p>Planetare Di\u00e4t: Gesund f\u00fcr Mensch und Umwelt<\/p>\n<p>Das Konzept verbindet pers\u00f6nliche Gesundheit mit dem Wohl des Planeten. Der Speiseplan besteht \u00fcberwiegend aus Vollkorn, H\u00fclsenfr\u00fcchten, Obst und Gem\u00fcse. Rotfleisch und Zucker werden dagegen drastisch reduziert.<\/p>\n<p>Diese Empfehlung steht im krassen Gegensatz zu den aktuellen Gewohnheiten in Deutschland. Ein aktueller europ\u00e4ischer Vergleich zeigt: Deutsche konsumieren t\u00e4glich die gr\u00f6\u00dfte Menge Zucker durch S\u00fc\u00dfgetr\u00e4nke. Das entspricht mehr als acht Zuckerw\u00fcrgeln \u2013 doppelt so viel wie in Italien.<\/p>\n<p>Low-Carb und Darmgesundheit: Neue Erkenntnisse<\/p>\n<p>Spezifische Di\u00e4tformen wie <strong>Low-Carb<\/strong> bleiben popul\u00e4r. Doch eine Studie vom Anfang des Monats warnt vor langfristigen Folgen. Eine dauerhaft stark kohlenhydratreduzierte Ern\u00e4hrung kann das Gleichgewicht des Darmmikrobioms st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Zwar sind kurzfristig positive Effekte wie Gewichtsverlust messbar. Langfristig reduziert der Ballaststoffmangel aber die Vielfalt der \u201eguten\u201c Darmbakterien. Die Darmgesundheit gilt heute als zentraler Faktor f\u00fcr das allgemeine Wohlbefinden.<\/p>\n<p>Abnehmspritzen: Risiko der Mangelern\u00e4hrung<\/p>\n<p>Ein hochaktuelles Thema sind medikament\u00f6se Abnehmhilfen wie <strong>GLP-1-Rezeptoragonisten<\/strong>. Diese \u201eAbnehmspritzen\u201c d\u00e4mpfen den Appetit. Neue Untersuchungen zeigen jedoch ein Problem: Die verringerte Nahrungsaufnahme kann zu gef\u00e4hrlichen N\u00e4hrstoffdefiziten f\u00fchren.<\/p>\n<p>Bei Patienten unter dieser Therapie wurde signifikant h\u00e4ufiger Mangelern\u00e4hrung diagnostiziert. Besonders ein Mangel an Vitamin D und eine unzureichende Eiwei\u00dfversorgung traten auf. Experten raten deshalb zu einer gezielt n\u00e4hrstoffreichen Begleitern\u00e4hrung.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Bei Verdacht auf N\u00e4hrstoffm\u00e4ngel lohnt sich oft ein gezielter Laborcheck, um Werte wie Vitamin D, Eisen, Fols\u00e4ure und Eiwei\u00dfstatus zu kl\u00e4ren. Ein kostenloser 25\u2011seitiger PDF\u2011Report erkl\u00e4rt verst\u00e4ndlich, welche Blutwerte wirklich wichtig sind, wie man Fehldiagnosen vermeidet und welche Spezialtests sinnvoll sein k\u00f6nnen \u2013 inklusive praktischer Tipps zur Ern\u00e4hrung. <strong><a href=\"https:\/\/info.gesundheitswissen-aktuell.de\/laborwerte-selbstcheck\/?af=KOOP_G_TG_DNV_YES_LABORWERTE-SELBSTCHECK_X-CWAHN-BGPID_754190\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlosen Labor\u2011Guide anfordern<\/a><\/strong><\/p>\n<p>DGE kritisiert US-Empfehlungen<\/p>\n<p>Die Ern\u00e4hrungslandschaft ist im Wandel und von Diskussionen gepr\u00e4gt. Die Anfang des Jahres aktualisierten US-Ern\u00e4hrungsempfehlungen sorgten f\u00fcr Kritik. Sie raten unter anderem zu einem h\u00f6heren Konsum von Fleisch und vollfetten Milchprodukten.<\/p>\n<p>Die <strong>Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung (DGE)<\/strong> bem\u00e4ngelte eine mangelnde Transparenz. Der Schritt, wissenschaftliche Erkenntnisse in politische Empfehlungen umzusetzen, sei nicht nachvollziehbar. Die DGE bietet mit Leitf\u00e4den wie \u201eRund um den Ern\u00e4hrungskreis\u201c eigene, praktische Anleitungen f\u00fcr den Alltag.<\/p>\n<p>Die Zukunft liegt in der Personalisierung. Bis individualisierte Pl\u00e4ne via Wearable alltagstauglich sind, gelten die alten Grunds\u00e4tze: Eine vielf\u00e4ltige, pflanzenbetonte Kost mit wenig Zucker und hochverarbeiteten Produkten ist der sicherste Weg zu mehr Gesundheit.<\/p>\n<p>                \t\t&#13;<br \/>\n\t\t\t@ boerse-global.de&#13;<\/p>\n<p class=\"subtext\" style=\"margin:20px 0px 30px 0px;\">&#13;<br \/>\n\t\t\tHol dir den Wissensvorsprung der Profis. 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