{"id":801141,"date":"2026-02-16T04:41:19","date_gmt":"2026-02-16T04:41:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/801141\/"},"modified":"2026-02-16T04:41:19","modified_gmt":"2026-02-16T04:41:19","slug":"das-klima-in-der-stadt-ist-rauer-geworden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/801141\/","title":{"rendered":"\u201eDas Klima in der Stadt ist rauer geworden\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">\u201eIch, Judas\u201c ist mehr als ein B\u00fchnenst\u00fcck \u2013 es ist eine kraftvolle Auseinandersetzung mit Schuld, Verrat und Vergebung. Die Solo-Inszenierung des Schauspielers <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/ben-becker\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ben Becker<\/a> feierte im November 2015 im Berliner Dom Premiere. Urspr\u00fcnglich war nur eine einmalige Auff\u00fchrung geplant, doch es kam anders.<\/p>\n<p>Seit einem Jahrzehnt sorgt Becker mit seiner Interpretation des Judas Iskariot f\u00fcr ausverkaufte Reihen in den sch\u00f6nsten Kirchen Deutschlands. Von seiner unvergleichlichen B\u00fchnenpr\u00e4senz kann man sich derzeit auf der gro\u00dfen Jubil\u00e4umstour \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Auch zwei Termine in Berlin stehen an \u2013 der Stadt, in der Ben Becker seit vielen Jahrzehnten zu Hause ist. Uns hat er erz\u00e4hlt, wie er hier ankam, was ihn begeisterte und wo er heute einen Ausgleich zum anstrengenden Gro\u00dfstadtalltag findet.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">1. Herr Becker, Sie wurden 1964 in Bremen geboren. Wie sind Sie nach Berlin gekommen?<\/p>\n<p>Durch die Scheidung meiner Eltern. Meine Mutter spielte zu der Zeit Theater an der Freien Volksb\u00fchne Berlin. Ich bin damals, als Kind von sieben Jahren, immer zu Besuch zu Mama von Bremen nach Berlin-Tempelhof geflogen. Mit einem Plastikbeutel an einer rot-wei\u00dfen Kordel um den Hals, da stand drauf: \u201eAllein reisendes Kind\u201c. Die Stewardess brachte mich nach der Landung bis zur Rolltreppe, und ich erinnere mich, wie auf der Fahrt nach oben langsam das Bild von Otto Sander auftauchte. Erst die roten Haare, dann der Biberfellkragen und schlie\u00dflich der ganze Mensch. Am n\u00e4chsten Tag bin ich dann mit ihm zum ersten Mal Doppeldeckerbus gefahren. Ganz vorne, erste Reihe, den <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/kurfuerstendamm\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kurf\u00fcrstendamm<\/a> rauf und runter. Das war toll!<\/p>\n<p>Dann kam ebenfalls meine Schwester Meret hinterher. Zu unserer Mama und unserem sp\u00e4teren, zweiten Papa, Otto. Ein weiterer toller Familienausflug sollte folgen: Gevierteilte DIN-A4-Bl\u00e4tter vom Funkturm runterfallen lassen. Immer nur ein Zettel und nachschauen, wie weit er fliegt \u2026 Wir waren begeistert. Wir sind f\u00fcr immer geblieben!<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">2. In welchen Berliner Stadtteilen haben Sie schon gelebt \u2013 und wo sind Sie schlie\u00dflich gelandet und geblieben?<\/p>\n<p>Aufgewachsen bin ich in Wilmersdorf. Allerdings nur selten in der Schule. Der Punk hatte mich in seine Arme geschlossen, und ich war so ziemlich der J\u00fcngste im damaligen Berliner Nachtleben. Transvestiten, Schwule, <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/david-bowie\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">David Bowie<\/a>, Iggy Pop, Konzerte im Kant-Kino oder im SO36. Das hat mich interessiert.<\/p>\n<p>Dann war ich einige Jahre weg: Schauspielschule in Hamburg, Theater in D\u00fcsseldorf, jugendlicher Held in Stuttgart \u2026\u00a0Wiedergekommen bin ich 1993 und in Charlottenburg gelandet, aber nur f\u00fcr kurze Zeit.\u00a0In den Achtzigern war ich ja B\u00fchnenarbeiter an der Schaub\u00fchne am Lehniner Platz, und nun stand ich unter der Regie von Klaus Michael Gr\u00fcber als Schauspieler dort auf der B\u00fchne. Meine damaligen Kollegen aus der Technik waren stolz auf mich.<\/p>\n<p>Danach habe ich mein erstes selbstgeschriebenes Theaterst\u00fcck \u201eSid und Nancy\u201c in einer Punkkneipe in Kreuzberg inszeniert, mit meiner Schwester Meret in der Titelrolle. Und nebenher mit Harald Juhnke eine Serie f\u00fcrs ZDF gedreht.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">3. Dann war aber pl\u00f6tzlich in Mitte was los &#8230;<\/p>\n<p>&#8230; Chaos und Anarchie. Wunderbare, wilde Jahre, die ich nicht missen m\u00f6chte. Es gab viel zu lachen, zum Beispiel eine Station hinten auf der Kupplung der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/strassenbahn\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stra\u00dfenbahn<\/a> mitzufahren, sozusagen \u201eOpen Air\u201c. Stra\u00dfenbahnen gab es ja nicht in West-Berlin. Den Ostteil der Stadt auszukundschaften, war damals ein richtiges Abenteuer.<\/p>\n<p>Aber die Zeit, in der ich nackt die Stra\u00dfenlaterne hoch bin, um die Revolution auszurufen, die ist leider, auch altersbedingt, endg\u00fcltig vorbei.\u00a0Mittlerweile bin ich wieder im guten alten Westen und versuche, es mir hier gem\u00fctlich zu machen.<\/p>\n<p><img alt=\"Infobox image\" loading=\"lazy\" width=\"141\" height=\"188\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;max-width:100%;height:auto\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2945f096-7983-435b-bce0-6dd0f3bce1c3.jpg\"\/><\/p>\n<p>Faceland Com<\/p>\n<p>Zur Person<\/p>\n<p>Ben Becker stammt aus einer K\u00fcnstlerfamilie und hatte seinen Durchbruch 1995 in Joseph Vilsmaiers Romanverfilmung \u201eSchlafes Bruder\u201c. Er spielte in unz\u00e4hligen Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen, trat aber auch als Autor, Regisseur, Sprecher und S\u00e4nger in Erscheinung. Mit seiner <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.benbecker.de\/\">Jubil\u00e4umstour<\/a> \u201eIch, Judas\u201c gastiert er am 26. und 27. M\u00e4rz im Berliner Dom, au\u00dferdem tritt er im M\u00e4rz auch in Dresden und Erfurt auf.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">4. Die K\u00fcnstliche Intelligenz sagt: \u201eBen Becker hat eine komplexe Beziehung zu Berlin \u2013 nicht ungetr\u00fcbt, aber tief verwurzelt. Er liebt viele Facetten der Stadt, aber \u00e4rgert sich \u00fcber Kommerzialisierung und Ver\u00e4nderungen, die viel vom fr\u00fcheren Geist weggenommen haben.\u201c Was m\u00f6chten Sie der KI hinzuf\u00fcgen \u2013 oder widersprechen Sie ihr?<\/p>\n<p>In diesem Fall hat die KI erstaunlicherweise recht.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">5. In den sozialen Medien ist Berlin-Bashing sehr in Mode. Verstehen Sie den Unmut oder neigen Sie zur Verteidigungshaltung, weil die Liebe zur Stadt \u00fcberwiegt?<br \/>Ich bewege mich so gut wie gar nicht in den <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/panorama\/social-media-warum-tiktok-instagram-und-co-ungluecklich-machen-li.10016948\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sozialen Medien<\/a> und kann diese Frage somit nicht beantworten. Ich bin schon froh, dass ich es auf die Reihe bekomme, eine E-Mail zu schreiben \u2026 Bei Instagram w\u00fcrde ich mir wahrscheinlich schnell die Finger verbrennen, was Fotos und Kommentare angeht. Einfach aufgrund meiner immer noch w\u00e4hrenden gedanklichen Freiheit und Anarchie.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">6. Viele Menschen brauchen einen R\u00fcckzugsort, wenn ihnen die Stadt zu viel wird. Wie ist das bei Ihnen, haben Sie auch so einen Ort?<br \/>Ja, ich habe meinen R\u00fcckzugsort gefunden: Ich habe mich in einen kleinen Bahnhof in der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/uckermark\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Uckermark<\/a> verliebt. Da fahren aber keine Z\u00fcge mehr. Es gibt also keine Versp\u00e4tungen \u2026 Denn die Zeit steht dort sowieso still. Man kann nackt baden gehen oder Wildschweine jagen, und Eier und Honig gibt\u2019s beim Bauern um die Ecke.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">7. Mit Ihrer Solo-Performance \u201eIch, Judas\u201c feiern Sie jetzt Jubil\u00e4um. Als ausgewiesener Kenner der Berliner Kulturlandschaft \u2013 wo haben Sie besonders gern auf der B\u00fchne gestanden?<\/p>\n<p>Ich liebe es, auf der B\u00fchne im Renaissance-Theater zu stehen. Aber genauso ist es eine Ehre, seit zehn Jahren vor dem Altar des Berliner Doms Theater zu spielen. Egal ob mit \u201eTodesduell\u201c oder jetzt wieder mit \u201eIch, Judas\u201c. Unmerklich eine kleine, gedankliche Handgranate unter die ersten Reihen zu werfen. Um Fragen zu stellen, sich auseinanderzusetzen, zu irritieren, aber auch zu vers\u00f6hnen. Das interessiert mich an Kunst, Kultur und Theater. Sch\u00f6ne Erinnerungen habe ich auch an die Zeit am <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/maxim-gorki-theater\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Maxim-Gorki-Theater<\/a> und meine damalige Interpretation des Franz Biberkopf in \u201eBerlin Alexanderplatz\u201c.<\/p>\n<p><img alt=\"Ben Becker 2015 bei der Premiere von \u201eIch, Judas\u201c\u00a0im Berliner Dom\" loading=\"lazy\" width=\"3456\" height=\"4608\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/5611c35a-6358-43e0-bf20-1857b3c4e9b9.jpg\"\/><\/p>\n<p>Ben Becker 2015 bei der Premiere von \u201eIch, Judas\u201c im Berliner DomImago<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">8. Welcher ist Ihr Lieblingsort in der Stadt?<\/p>\n<p>Eisenwaren Adolph am <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/savignyplatz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Savignyplatz<\/a>. Ein Familienbetrieb, wie er im Buche steht, ein Paradies f\u00fcr gro\u00dfe Jungs, die fr\u00fcher eine M\u00e4rklin-Eisenbahn im Keller hatten. Schrauben, Gl\u00fchbirnen, Haken und Schrubber. Alles, was das Herz begehrt!<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">9. Ihre pers\u00f6nliche No-go-Area?<br \/>Die Ringbahnbr\u00fccke. Und der Rasen vom Schloss Bellevue nat\u00fcrlich. Wobei, das Verbot habe ich tats\u00e4chlich einmal \u00fcberschritten, anl\u00e4sslich eines Konzerts unserer \u201eComedian Harmonists\u201c, in Anwesenheit des damaligen Bundespr\u00e4sidenten. Dort ist ein unvergessliches Foto von mir entstanden, mitten auf dem Rasen vorm Schloss. Es tr\u00e4gt den Titel: \u201eWas ist in der Tasche?\u201c und h\u00e4ngt bei mir im K\u00fcchenschrank.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">10. Ein Abend mit Freunden: In welchem Restaurant wird reserviert?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/panorama\/diener-tattersall-in-charlottenburg-gibt-es-hier-die-beste-boulette-berlins-li.10001006\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Diener Tattersall<\/a>, die alte Boxerkneipe am Savignyplatz. Unser altes Familienrestaurant, k\u00f6nnte man sagen. Von Kurt Kr\u00f6mer bis Hildegard Knef: Sie waren alle schon da.\u00a0Und nach wie vor die Paris Bar. Wobei mein Papa Otto immer sagte: \u201eDa geht man nicht zum Essen hin \u2026\u201c. Aber die Kunst an den W\u00e4nden ist schon mehr als gut, und mein sechzigster Geburtstag fand ebenfalls dort statt und entpuppte sich als berauschende Ballnacht. Ganz wie in fr\u00fcheren Zeiten, als Martin Kippenberger da noch auf den Tischen getanzt hat oder Al Pacino nachts vom Stuhl gefallen ist.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">11. Einkaufen in der Stadt: In welchem Laden kennt Ihre Kreditkarte kein Limit?<\/p>\n<p>Eisenwaren Adolph. Und Spielwarenabteilungen \u2013 die sind nach wie vor auch nicht vor mir sicher!<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">12. Der beste Stadtteil Berlins?<br \/>F\u00fcr mich <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/charlottenburg-wilmersdorf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Charlottenburg<\/a>, unter anderem, weil es mich mein Leben lang begleitet hat.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ article_paragraph_end-of-article-icon__tzjPO\">13. Was nervt Sie am meisten an der Stadt?<\/p>\n<p>Die zunehmende Aggressivit\u00e4t, fette Autos, die r\u00f6hren und viel zu schnell durch die 30er-Zone brettern. Der M\u00fcll und die Parkplakette. Der Hauptbahnhof, der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/flughafen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Flughafen<\/a>, die Baustellen und die Rechnungen im Briefkasten. Und einmal im Monat der kaputte Fahrstuhl und, na ja, Sie wissen schon \u2026<\/p>\n<p>Wenn ich von zu Hause weg bin, fehlt mir Berlin, aber kaum bin ich wieder hier, empfinde ich doch schon immer \u00f6fter eine Art Hassliebe.\u00a0Das Klima in der Stadt ist eben etwas rauer geworden. Leider. Aber es gibt ja f\u00fcr uns alle gl\u00fccklicherweise immer noch den Sp\u00e4ti von nebenan.\u00a0Oder um mit Peter Fox zu sprechen: \u201eBei Fatima, der s\u00fc\u00dfen Backwarenverk\u00e4uferin\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eIch, Judas\u201c ist mehr als ein B\u00fchnenst\u00fcck \u2013 es ist eine kraftvolle Auseinandersetzung mit Schuld, Verrat und Vergebung.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":801142,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[296,29,30],"class_list":["post-801141","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-berlin","tag-deutschland","tag-germany"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116078477042661343","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/801141","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=801141"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/801141\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/801142"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=801141"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=801141"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=801141"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}