{"id":801211,"date":"2026-02-16T05:24:13","date_gmt":"2026-02-16T05:24:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/801211\/"},"modified":"2026-02-16T05:24:13","modified_gmt":"2026-02-16T05:24:13","slug":"heftige-stuerme-spur-der-verwuestung-tote-in-portugal-und-neue-wetter-warnungen-in-frankreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/801211\/","title":{"rendered":"Heftige St\u00fcrme: Spur der Verw\u00fcstung, Tote in Portugal und neue Wetter-Warnungen in Frankreich"},"content":{"rendered":"<p>In Frankreich warnen die Beh\u00f6rden auch an diesem Montag vor Hochwasser und \u00dcberschwemmungen &#8211; vor allem die D\u00e9partements Gironde, Charente-Maritime und Charente an der Atlantikk\u00fcste und im Westen des Landes sind <a href=\"https:\/\/apic-vigicruesflash.fr\/?mode=vf&amp;area=fr&amp;res=202602151815&amp;lat=46.7248003746672&amp;lng=3.9770507812500004&amp;zoom=5\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">laut Vigicrue<\/a> betroffen.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Nach <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/02\/12\/sturm-nils-frankreich-spanien\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sturmtief Nils<\/a> hat es vielerorts weiter geregnet und die ohnehin schon hohen Pegelst\u00e4nde vieler Fl\u00fcsse sind weiter gestiegen. In der Stadt Marmande im Garonne-Tal zwischen Bordeaux und Agen waren an diesem Sonntag Feuerwehrleute in Booten unterwegs, um von den Fluten eingeschlossenen Bewohnern und Bewohnerinnen zu helfen.<\/p>\n<p>Wegen starker Niederschl\u00e4ge gilt die Lawinengefahr in den Alpen als hoch. Derzeit sind in einigen franz\u00f6sischen Regionen Februar-Ferien, in denen traditionell viele Familien zum Wintersport in die Alpen reisen.<\/p>\n<p>Ehepaar in Portugal wird seit Tagen vermisst<\/p>\n<p>Die St\u00fcrme der vergangenen Woche haben in ganz Europa eine Spur der Verw\u00fcstung und des Todes hinterlassen: es gab zwei Tote in Frankreich, einen Toten in Spanien und 16 in Portugal. Ein \u00e4lteres Ehepaar in Montemor-o-Velho in der Region Coimbra wird seit dem 10. Februar als vermisst.<\/p>\n<p>Die verzweifelte Tochter rief die Menschen, die ihre Eltern gesehen haben k\u00f6nnten, in einem Facebook-Post dazu auf, sich zu melden. Die Eheleute waren nach einem Termin in der Stadt Coimbra im Auto auf dem Weg nach Hause. Der 68-j\u00e4hrige Mann und die 65-j\u00e4hrige Frau lebten allein und waren &#8222;trotz einiger Probleme mit der Mobilit\u00e4t&#8220; selbstst\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Der Kommandeur des Katastrophenschutzes, M\u00e1rio Silvestre, sagte auf einer Pressekonferenz, <strong>es gebe &#8222;keine konkreten Informationen zum Verschwinden des Paares&#8220;<\/strong>. Die Suche nach den beiden werde fortgesetzt, ein Hubschrauber sei zur Unterst\u00fctzung der Such- und Rettungsteams angefordert worden.<\/p>\n<p>Die Suche nach dem Ehepaar hatte am Freitag begonnen. Am Samstag ging das Wasser im Mondego-Tal in Montemor-o-Velho leicht zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Am Sonntag weiteten Feuerwehrleute und Einsatzkr\u00e4fte der Armee den Umkreis der Suche ausweiteten und intensivierten diese in Vinha da Rainha, einer Reisfeldstadt im Vale do Pranto, die von den \u00dcberschwemmungen durch die Unwetter der letzten Wochen stark betroffen war.<\/p>\n<p>16 Todesopfer in Portugal<\/p>\n<p>Durch starke St\u00fcrme kamen in Portugal zuletzt 16 Menschen ums Leben, Hunderte wurden verletzt und Tausende Familien obdachlos. Die St\u00fcrme Ingrid, Joseph, Kristin, Leonardo und Marta hinterlie\u00dfen eine Spur der Verw\u00fcstung.<\/p>\n<p>Das Sturmtief Kristin war das heftigste, das portugiesisches Hoheitsgebiet erreichte, mit Windgeschwindigkeiten von \u00fcber 200 km\/h und heftigem Regen. Es galt als der st\u00e4rkste Sturm, der jemals in Portugal aufgezeichnet wurde.<\/p>\n<p>Seit Januar hat diese Anh\u00e4ufung von St\u00fcrmen vielerorts auch Infrastruktur zerst\u00f6rt, Strom- und Kommunikationsverbindungen sowie die Energieversorgung unterbrochen. Tausende Menschen haben ihre H\u00e4user verloren. Zahlreiche Stra\u00dfen wurden gesperrt, der Zugverkehr wurde in mehreren Abschnitten unterbrochen, und die wichtigste Autobahn des Landes, die die Hauptstadt Lissabon mit Porto, der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt, verbindet, wurde in der Region Coimbra gesperrt, weil ein Deich gebrochen war, der die Fahrbahn einbrechen lie\u00df.<\/p>\n<p>In 68 Gemeinden Portugals herrschte bis zum 15. Februar der Katastrophenzustand. Die Regionen Leiria, Coimbra und Alc\u00e1cer do Sal waren am st\u00e4rksten betroffen. <\/p>\n<p>Viele Regionen in Europa betroffen<\/p>\n<p>Neben Portugal zogen die St\u00fcrme durch mehrere europ\u00e4ische L\u00e4nder.<\/p>\n<p><strong>In Irland<\/strong> waren mehr als 93.000 Haushalte ohne Strom. In Nordirland waren 715.000 Haushalte betroffen. Auf britischen Flugh\u00e4fen wurden Hunderte Fl\u00fcge gestrichen, der \u00f6ffentliche Nahverkehr wurde eingestellt und Schulen geschlossen.<\/p>\n<p><strong>In Spanien<\/strong> <strong>kam<\/strong> durch Sturm Joseph <strong>eine Person ums Leben<\/strong>. Mehrere Naturparks, insbesondere in Madrid, mussten geschlossen werden. In der Region Extremadura wurden Schulen geschlossen, und es gab mehr als 300 Vorf\u00e4lle, bei denen B\u00e4ume umst\u00fcrzten und Stra\u00dfen abgeschnitten wurden. Durch den Sturm Leonardo im Februar wurde die Warnung der Beh\u00f6rden vor der Gefahr von \u00dcberschwemmungen erh\u00f6ht.<\/p>\n<p><strong>In Italien<\/strong> verursachte Sturm Harry Sch\u00e4den durch sintflutartige Regenf\u00e4lle und Windgeschwindigkeiten von \u00fcber 120 Stundenkilometern. Die italienische Regierung rief den Notstand in Kalabrien, Sizilien und Sardinien aus. Es wurden jedoch keine Todesopfer gemeldet.<\/p>\n<p>Experten zufolge wurden die starken St\u00fcrme durch die Abwesenheit des Azoren Hochdruckgebiets auf seiner \u00fcblichen Position verursacht. Der Azoren-Antizyklon &#8211; auch: Azorenhoch &#8211; ist eine Masse warmer Luft, die als nat\u00fcrliche Barriere gegen atlantische Tiefdruckgebiete wirkt und diese daran hindert, die europ\u00e4ische Westk\u00fcste zu erreichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Frankreich warnen die Beh\u00f6rden auch an diesem Montag vor Hochwasser und \u00dcberschwemmungen &#8211; vor allem die D\u00e9partements&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":801212,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,7118,12,4026,180325,180326],"class_list":{"0":"post-801211","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-portugal","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-spanien","21":"tag-ueberschwemmungen-in-italien","22":"tag-wahlen-portugal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116078645440760506","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/801211","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=801211"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/801211\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/801212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=801211"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=801211"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=801211"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}