{"id":802237,"date":"2026-02-16T14:59:09","date_gmt":"2026-02-16T14:59:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/802237\/"},"modified":"2026-02-16T14:59:09","modified_gmt":"2026-02-16T14:59:09","slug":"immobilienpreise-in-grossbritannien-stabil-ist-jetzt-der-richtige-zeitpunkt-zum-kauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/802237\/","title":{"rendered":"Immobilienpreise in Gro\u00dfbritannien stabil: Ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum Kauf?"},"content":{"rendered":"<p>Die Angebotspreise f\u00fcr Wohnimmobilien im Vereinigten K\u00f6nigreich haben sich im Februar nach einem starken Jahresauftakt kaum bewegt. Nach Angaben des Immobilienportals Rightmove sehen Analysten darin ein m\u00f6gliches Zeitfenster der Stabilit\u00e4t f\u00fcr K\u00e4uferinnen und K\u00e4ufer im In- und Ausland.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Diese Entwicklung ist wichtig, denn Angebotspreise geh\u00f6ren zu den fr\u00fchesten Signalen f\u00fcr die Richtung des Marktes. Die Verschnaufpause im Februar folgt auf einen ungew\u00f6hnlich starken Januar. Das deutet darauf hin, dass Verk\u00e4ufer den Markt austesten und K\u00e4ufer zugleich wieder etwas mehr Verhandlungsmacht bekommen.<\/p>\n<p>\u201eTrotz des Stillstands der Preise im Februar sorgt der Rekordanstieg der Angebotspreise im Januar f\u00fcr die Jahreszeit daf\u00fcr, dass es weiterhin der st\u00e4rkste Jahresauftakt seit 2020 ist\u201c, hie\u00df es im j\u00fcngsten Rightmove-Bericht.<\/p>\n<p>Der Markt zeigte erste Anzeichen einer Stabilisierung. Das Angebot nahm zu, die Nachfrage der K\u00e4ufer lie\u00df etwas nach. Der durchschnittliche Angebotspreis f\u00fcr neu inserierte H\u00e4user sank im Februar lediglich um zw\u00f6lf Pfund (13,80 Euro) auf 368.019 Pfund (423.571 Euro).<\/p>\n<p>Trotz der Verschnaufpause liegen die Preise weiterhin \u00fcber dem Niveau vom Jahresende.<\/p>\n<p>Der Schwung zu Jahresbeginn spiegelt ein wachsendes Vertrauen der Verk\u00e4uferinnen und Verk\u00e4ufer wider, nachdem Ende 2025 politische Unsicherheit auf dem Markt geherrscht hatte.<\/p>\n<p>Laut dem Bericht bringen deutlich mehr Eigent\u00fcmer ihre Objekte auf den Markt. Die Zahl der zum Verkauf stehenden H\u00e4user erreicht damit den h\u00f6chsten Stand f\u00fcr diese Jahreszeit seit mehr als einem Jahrzehnt.<\/p>\n<p>\u201eDie Zahl der zum Verkauf stehenden H\u00e4user liegt f\u00fcr diese Jahreszeit auf dem h\u00f6chsten Stand seit elf Jahren und verschafft K\u00e4uferinnen und K\u00e4ufern mehr Auswahl und Verhandlungsmacht\u201c, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>Da mehr Objekte auf dem Markt sind und sich die Hypothekenzinsen von den H\u00f6chstst\u00e4nden des vergangenen Jahres etwas entfernt haben, verschiebt sich das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis leicht zugunsten der K\u00e4uferseite.<\/p>\n<p>Entscheidend ist, dass das Lohnwachstum in den vergangenen drei Jahren schneller war als der Anstieg der Immobilienpreise. Die relative Erschwinglichkeit hat dadurch zugenommen, weshalb \u201e2026 &#8230; ein gutes Jahr zum Kaufen\u201c sei.<\/p>\n<p>K\u00e4uferinnen und K\u00e4ufer von der anderen Seite des \u00c4rmelkanals?<\/p>\n<p>Anlegerinnen und Anleger aus der EU interessieren sich seit Langem aus verschiedenen Gr\u00fcnden f\u00fcr britische Immobilien. Dazu z\u00e4hlen Londons Rolle als globale Metropole, eine starke Mietnachfrage in Universit\u00e4tsst\u00e4dten und Arbeitszentren sowie der Ruf Gro\u00dfbritanniens als vergleichsweise transparenter, regelbasierter Markt f\u00fcr Immobilieneigentum.<\/p>\n<p>Der Weg zum eigenen Objekt im Vereinigten K\u00f6nigreich ist f\u00fcr europ\u00e4ische Investoren allerdings nicht ganz einfach. Auch wenn der \u00fcbergeordnete Preistrend stabil wirkt, bleiben die Transaktionskosten hoch, vor allem f\u00fcr K\u00e4ufer ohne Wohnsitz im Land.<\/p>\n<p>F\u00fcr europ\u00e4ische Anleger geht die scheinbare Preisstabilit\u00e4t zudem mit einer Reihe steuerlicher und finanzieller Fallstricke einher, die die Vorteile trotz der j\u00fcngsten Beruhigung der Preise schnell auffressen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ausl\u00e4ndische K\u00e4ufer m\u00fcssen beim Erwerb von Immobilien in England einen zus\u00e4tzlichen Aufschlag auf die Grunderwerbsteuer zahlen. Wer bereits anderswo Wohneigentum besitzt, f\u00e4llt zudem in h\u00f6here Steuers\u00e4tze.<\/p>\n<p>Die sogenannte Stamp Duty Land Tax ist eine Steuer an den Staat, die beim Kauf einer Immobilie im Vereinigten K\u00f6nigreich f\u00e4llig wird. Sie wird nach Preisstufen (&#8222;Bands&#8220;) berechnet. Die Steuer ist kurz nach Abschluss des Kaufs zu zahlen. K\u00e4uferinnen und K\u00e4ufer m\u00fcssen das Geld also zus\u00e4tzlich zu Anzahlung und Anwaltskosten fr\u00fchzeitig in bar bereithalten.<\/p>\n<p>In der Summe kann das die anf\u00e4nglichen Kosten eines Kaufs deutlich in die H\u00f6he treiben, vor allem in teuren oder stark nachgefragten Lagen.<\/p>\n<p>K\u00e4ufer ohne Wohnsitz im Vereinigten K\u00f6nigreich sehen sich zudem oft strengeren Kreditbedingungen gegen\u00fcber. Banken verlangen h\u00f6here Eigenkapitalquoten und bieten weniger Hypothekenprodukte an. Wechselkursschwankungen sorgen bei in Euro rechnenden Anlegern f\u00fcr zus\u00e4tzliche Unsicherheit.<\/p>\n<p>So kann etwa eine franz\u00f6sische K\u00e4uferin oder ein franz\u00f6sischer K\u00e4ufer, die beziehungsweise der eine Wohnung in London f\u00fcr 400.000 Pfund (460.380 Euro) als Kapitalanlage erwirbt, am Ende eine ganz andere Rechnung pr\u00e4sentiert bekommen als ein lokaler Ersterwerber.<\/p>\n<p>Als nicht ans\u00e4ssige Person und Zweitwohnungs-K\u00e4uferin beziehungsweise -K\u00e4ufer m\u00fcsste sie oder er voraussichtlich sowohl den Zuschlag f\u00fcr h\u00f6here S\u00e4tze als auch den zus\u00e4tzlichen Aufschlag f\u00fcr Auslandsinvestoren zahlen, zus\u00e4tzlich zu den regul\u00e4ren Stamp-Duty-Stufen.<\/p>\n<p>Wenn dann noch Anwaltskosten, eine h\u00f6here Anzahlung und Geb\u00fchren f\u00fcr den W\u00e4hrungstausch hinzukommen, liegt der tats\u00e4chlich ben\u00f6tigte Barbetrag zum Abschluss des Kaufs deutlich \u00fcber dem reinen Kaufpreis. Viele der Vorteile scheinbar stabiler oder leicht sinkender Angebotspreise l\u00f6sen sich damit auf.<\/p>\n<p>Mehr Konkurrenz<\/p>\n<p>Die aktuellen Marktbedingungen spiegeln auch ein wettbewerbsintensiveres Umfeld unter Verk\u00e4uferinnen und Verk\u00e4ufern wider. Es gibt weniger Kaufinteressenten als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.<\/p>\n<p>\u201eDer Wettbewerb unter den Verk\u00e4uferinnen und Verk\u00e4ufern liegt weiterhin auf dem h\u00f6chsten Niveau seit elf Jahren, und die Kauflust ist geringer als zu diesem Zeitpunkt im Jahr 2025\u201c, hie\u00df es weiter in dem Bericht.<\/p>\n<p>Die Abk\u00fchlung folgt auf einen besonders lebhaften Jahresauftakt 2025, als viele K\u00e4ufer ihre Abschl\u00fcsse noch vor \u00c4nderungen bei der Stamp Duty unter Dach und Fach bringen wollten. Ohne vergleichbare Steuerfristen in diesem Jahr hat sich die Nachfrage wieder auf ein eher typisches Niveau eingependelt.<\/p>\n<p>Verk\u00e4uferinnen und Verk\u00e4ufer reagieren offenbar darauf, indem sie die Preise stabil halten, statt weitere Aufschl\u00e4ge durchzusetzen.<\/p>\n<p>\u201eDie Anbieter gehen zur\u00fcckhaltender vor und sichern sich lieber die Zugewinne aus dem Januar, statt die Preise weiter anzuheben, in einer Phase mit hoher Konkurrenz und einem Markt, der weiterhin \u00e4u\u00dferst preissensibel ist\u201c, fasste der Bericht zusammen.<\/p>\n<p>F\u00fcr einheimische K\u00e4uferinnen und K\u00e4ufer k\u00f6nnte die Mischung aus gr\u00f6\u00dferem Angebot, stabileren Preisen und besseren Finanzierungskonditionen bessere Chancen er\u00f6ffnen als in den vergangenen Jahren.<\/p>\n<p>F\u00fcr europ\u00e4ische Anleger bleibt der Einstieg in den Markt jedoch vor allem von Steuern und Finanzierungsauflagen gepr\u00e4gt, nicht nur vom ausgeschriebenen Kaufpreis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Angebotspreise f\u00fcr Wohnimmobilien im Vereinigten K\u00f6nigreich haben sich im Februar nach einem starken Jahresauftakt kaum bewegt. 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