{"id":80308,"date":"2025-05-03T05:02:08","date_gmt":"2025-05-03T05:02:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/80308\/"},"modified":"2025-05-03T05:02:08","modified_gmt":"2025-05-03T05:02:08","slug":"neue-logistik-noetig-us-kunden-von-temu-muessen-deutlich-mehr-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/80308\/","title":{"rendered":"Neue Logistik n\u00f6tig: US-Kunden von Temu m\u00fcssen deutlich mehr zahlen"},"content":{"rendered":"<p>                    Neue Logistik n\u00f6tig<br \/>\n                US-Kunden von Temu m\u00fcssen deutlich mehr zahlen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              03.05.2025, 04:58 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Temu stoppt das Temu-Prinzip in den USA. Kunden bekommen ihre Ware nicht mehr ab Werk in kleinen Paketen nach Hause geschickt. Weil US-Pr\u00e4sident Trump mitverdienen will, wird vieles umst\u00e4ndlicher. Und teurer, sehr zum Leidwesen vieler US-Verbraucher.<\/strong><\/p>\n<p>Amerikanische Verbraucher m\u00fcssen mit weiteren Folgen der Sonderz\u00f6lle von US-Pr\u00e4sident Donald Trump zurechtkommen. Um Mitternacht fiel die Ausnahme f\u00fcr geringwertige Waren mit einem Wert unter 800 Dollar (umgerechnet knapp 704 Euro) aus China weg. Dank dieser Regel lieferten chinesische Online-H\u00e4ndler wie Temu und Shein in gro\u00dfem Stil ihre Produkte in die USA. Die Vereinigten Staaten erheben nun auch auf diese Waren Z\u00f6lle. Trump hatte insgesamt Sonderz\u00f6lle von 145 Prozent auf die meisten Waren aus China festgelegt.<\/p>\n<p>Vor dem Auslaufen der sogenannten De-Minimis-Ausnahmeregelung k\u00fcndigte das in Boston ans\u00e4ssige Unternehmen Temu an, die Preise zu erh\u00f6hen. Dar\u00fcber hinaus begann die Firma, die dem chinesischen E-Commerce-Giganten PDD Holdings geh\u00f6rt, damit, die Einfuhrgeb\u00fchren f\u00fcr jeden einzelnen Kauf aufzuschl\u00fcsseln, die oft weit \u00fcber dem Preis der Artikel lagen. Das &#8222;Wall Street Journal&#8220; berichtete, dass auch Shein die Preise auf der US-Internetseite angepasst h\u00e4tte. Sie seien um etwa 40 bis 100 Prozent erh\u00f6ht worden.<\/p>\n<p>Eine Temu-Kundin aus dem Bundesstaat Washington berichtete der &#8222;New York Times&#8220;, dass eine zus\u00e4tzliche Einfuhrgeb\u00fchr auf ihre Gesamtsumme aufgeschlagen wurde. Zu den 83,80 Dollar in ihrem Einkaufskorb seien dann noch einmal Einfuhrgeb\u00fchren von 92,08 Dollar dazu gekommen.<\/p>\n<p>Temu versendet jetzt ab US-Lager<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen ist die Webseite dazu \u00fcbergegangen, Artikel, die bereits in gro\u00dfen Mengen in die USA importiert wurden und in US-Lagern gelagert werden, als &#8222;lokal&#8220; zu kennzeichnen. Diese sind in der Regel teurer als Produkte, die unter die De-Minimis-Regelung fallen und direkt an die Verbraucher versandt werden. Temu best\u00e4tigte zudem, dass es seit heute keine Waren mehr aus China an US-Kunden versendet. &#8222;Diese Umstellung ist Teil der laufenden Anpassungen von Temu, um das Serviceniveau zu verbessern&#8220;, sagte ein Sprecher in einer Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Die Inanspruchnahme der De-Minimis-Regelung ist in den letzten Jahren aufgrund der Flut von Waren des Online-H\u00e4ndlers Temu und seinem in China gegr\u00fcndeten Konkurrenten Shein stark angestiegen. Nach Angaben der US-Zoll- und Grenzschutzbeh\u00f6rde wurden im Fiskaljahr 2024 rund 1,36 Milliarden Sendungen unter Nutzung dieser Ausnahmeregelung in die USA eingef\u00fchrt, vier Jahre zuvor waren es 637 Millionen. Im April ordnete Pr\u00e4sident Trump die Aufhebung der Ausnahmeregelung f\u00fcr in China und Hongkong hergestellte Waren zum 2. Mai an. Dadurch erh\u00f6ht sich f\u00fcr E-Commerce-Unternehmen auch der Dokumentationsaufwand beim Zoll.<\/p>\n<p>Kurzfristig werde Temu wahrscheinlich die f\u00fcr den US-Markt bestimmten Lagerbest\u00e4nde aus China in andere L\u00e4nder verlagern, was die ohnehin schon d\u00fcnnen Gewinnspannen des Unternehmens zu schm\u00e4lern drohe, sagte Martin Balaam, CEO von Pimberly, einer KI-gest\u00fctzten Produktplattform f\u00fcr den E-Commerce.<\/p>\n<p>Mittelfristig sieht sich Temu, wie andere Unternehmen, die stark von der Produktion in China abh\u00e4ngig sind, mit gesch\u00e4ftlicher Unsicherheit konfrontiert und hofft gleichzeitig auf eine \u00c4nderung der Politik. Sollte es nicht dazu kommen, wird Temu sein Gesch\u00e4ftsmodell und seine Produktionskapazit\u00e4ten anpassen m\u00fcssen. &#8222;Aber das wird sie zur\u00fcckwerfen&#8220;, sagte Balaam.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Neue Logistik n\u00f6tig US-Kunden von Temu m\u00fcssen deutlich mehr zahlen 03.05.2025, 04:58 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":80309,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,227,170,169,29,30,213,212,171,174,173,172,64,55,211],"class_list":{"0":"post-80308","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-china","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-handelsbeziehungen","15":"tag-handelskonflikte","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-unternehmen","19":"tag-unternehmen-maerkte","20":"tag-usa","21":"tag-wirtschaft","22":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114442151264128801","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/80308","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=80308"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/80308\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/80309"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=80308"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=80308"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=80308"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}