{"id":80368,"date":"2025-05-03T05:36:09","date_gmt":"2025-05-03T05:36:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/80368\/"},"modified":"2025-05-03T05:36:09","modified_gmt":"2025-05-03T05:36:09","slug":"erdueberlastungstag-deutschland-hat-seine-natuerlichen-ressourcen-fuer-2025-aufgebraucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/80368\/","title":{"rendered":"Erd\u00fcberlastungstag: Deutschland hat seine nat\u00fcrlichen Ressourcen f\u00fcr 2025 aufgebraucht"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Deutschland hat rein rechnerisch bereits mit<br \/>\ndiesem Samstag die nat\u00fcrlichen Ressourcen aufgebraucht, die \u00adf\u00fcr das<br \/>\nganze Jahr reichen m\u00fcssten. Der sogenannte\u00a0Erd\u00fcberlastungstag\u00a0f\u00e4llt<br \/>\nin\u00a0Deutschland in diesem Jahr auf den 3. Mai, wie die Organisation Global Footprint Network berechnet<br \/>\n hat. Wenn alle Menschen der Erde genauso viele nat\u00fcrliche <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/rohstoff\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Rohstoffe<\/a> verbrauchen und CO\u2082 aussto\u00dfen w\u00fcrden wie hierzulande, w\u00e4re die j\u00e4hrliche<br \/>\n Biokapazit\u00e4t der Erde bereits im ersten Drittel des Jahres<br \/>\naufgebraucht.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Ursachen f\u00fcr den hohen <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ressourcenknappheit\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Ressourcenverbrauch<\/a> und die Emissionen hierzulande seien unter anderem der hohe<br \/>\nEnergieverbrauch, der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/verkehr\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Kfz-Individualverkehr<\/a>, die industrielle<br \/>\nTierhaltung sowie der Bausektor, schreibt der Bund f\u00fcr Umwelt und<br \/>\nNaturschutz Deutschland (BUND). N\u00f6tig sei unter anderem ein<br \/>\nRessourcenschutzgesetz, &#8222;um die Verschwendung und Verschmutzung der<br \/>\nLebensgrundlagen zu stoppen&#8220;.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;F\u00fcr den Planeten und f\u00fcr uns brauchen wir<br \/>\njetzt eine Ressourcenwende und ein wirksames Ressourcenschutzgesetz&#8220;,<br \/>\nsagte BUND-Vorsitzender Olaf Bandt. Dieses m\u00fcsse fair und verbindlich<br \/>\nsein. Dabei sollte an erster Stelle die Reduktion des Verbrauchs stehen,<br \/>\n danach die Wiederverwendung und erst an dritter Stelle das Recycling.\n<\/p>\n<p>        &#8222;Wir leben \u00fcber unsere Verh\u00e4ltnisse&#8220;        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die<br \/>\n Organisation Oxfam nimmt vor allem die Rolle der Reichen in den Blick:<br \/>\nDas reichste Zehntel der deutschen Bev\u00f6lkerung produziere so viele<br \/>\nEmissionen wie der gesamte \u00e4rmere Teil. &#8222;Nicht nur der exzessive<br \/>\nKonsum, sondern auch die umweltsch\u00e4dlichen Aktienportfolios der Reichen<br \/>\nverdeutlichen die schockierende CO\u2082-Ungleichheit hierzulande&#8220;, sagte Jan<br \/>\n Kowalzig, Referent f\u00fcr Klimapolitik bei <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/oxfam\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Oxfam<\/a>. 44 Prozent der<br \/>\nInvestitionen deutscher Milliard\u00e4rinnen und Milliard\u00e4re entfielen auf<br \/>\nbesonders umweltsch\u00e4dliche Branchen wie Logistik, Chemie oder Zement.<br \/>\n&#8222;Wir brauchen eine Politik, die nicht nur die Pl\u00fcnderung der nat\u00fcrlichen<br \/>\n Ressourcen insgesamt eind\u00e4mmt, sondern die Reichen und Superreichen<br \/>\nauch finanziell st\u00e4rker in die Pflicht nimmt, zum Gemeinwohl beizutragen<br \/>\n \u2013 insbesondere auch zum Schutz der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen.&#8220;<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Erforderlich sei auch, ein nachhaltiges Lebensmittelsystem zu<br \/>\netablieren, das Wirtschafts- und Finanzsystem zu transformieren sowie<br \/>\numweltsch\u00e4dliche Subventionen abzubauen, sagte Duncker.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Den\u00a0Erd\u00fcberlastungstag\u00a0berechnet<br \/>\n das Global Footprint Network f\u00fcr jedes Land und f\u00fcr die gesamte Erde.<br \/>\nDabei wird analysiert, wie viel standardisierte Fl\u00e4cheneinheiten etwa f\u00fcr<br \/>\nEssen, Holz, die Aufnahme des menschengemachten CO\u2082 sowie Stra\u00dfen und<br \/>\nH\u00e4user der Einwohner n\u00f6tig sind. Er bezieht im Gegenzug die Kapazit\u00e4t<br \/>\nder Erde ein, Ressourcen aufzubauen sowie M\u00fcll und Emissionen<br \/>\naufzunehmen. \u00c4hnlich wie bei Sch\u00e4tzungen des Bruttoinlandsprodukts seien<br \/>\n auch diese Daten nicht vollkommen pr\u00e4zise, schreibt das Netzwerk. Das<br \/>\nErgebnis werde jedes Jahr aktualisiert, etwa mit den neuesten Daten und<br \/>\nweiteren Verfeinerungen. Dadurch k\u00f6nne es eine leichte Verschiebung<br \/>\nfr\u00fcherer \u00dcberlastungstage und der Zeitreihen insgesamt geben.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mit einem Rechner des Global Footprint Network l\u00e4sst sich der eigene Erd\u00fcberlastungstag berechnen. Der weltweite\u00a0Erd\u00fcberlastungstag\u00a0ist dem Netzwerk zufolge im vergangenen Jahr der 1. August gewesen.\n<\/p>\n<p>            Ressourcenverbrauch        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/12\/ressourcen-ki-mineralien-knappheit-konflikt\" data-ct-label=\"Ressourcen f\u00fcr KI: KI frisst Erde\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Ressourcen f\u00fcr KI:<br \/>\n                        KI frisst Erde<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/goldminen-ecuador-umweltzerstoerung-rohstoffe-5vor8\" data-ct-label=\"Goldminen in Ecuador: Lasst das Bling-Bling in der Erde!\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Goldminen in Ecuador:<br \/>\n                        Lasst das Bling-Bling in der Erde!<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/2025-03\/tiefseebergbau-the-metals-company-un-manganknollen-oekosystem\" data-ct-label=\"Tiefseebergbau: Wann wird der Staubsauger in der Tiefsee angesetzt?\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Tiefseebergbau:<br \/>\n                        Wann wird der Staubsauger in der Tiefsee angesetzt?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutschland hat rein rechnerisch bereits mit diesem Samstag die nat\u00fcrlichen Ressourcen aufgebraucht, die \u00adf\u00fcr das ganze Jahr reichen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":80369,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,4488,34154,3364,29,33674,30,1724,13,34156,14,3923,15,3921,3303,34155,12,14447],"class_list":{"0":"post-80368","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-bund","13":"tag-bund-fuer-umwelt-und-naturschutz","14":"tag-de","15":"tag-deutschland","16":"tag-erdueberlastungstag","17":"tag-germany","18":"tag-gesellschaft","19":"tag-headlines","20":"tag-individualverkehr","21":"tag-nachrichten","22":"tag-nachrichten-aus-deutschland","23":"tag-news","24":"tag-news-aus-deutschland","25":"tag-oxfam","26":"tag-ressource","27":"tag-schlagzeilen","28":"tag-wwf"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/80368","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=80368"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/80368\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/80369"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=80368"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=80368"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=80368"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}