{"id":804820,"date":"2026-02-17T15:20:12","date_gmt":"2026-02-17T15:20:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/804820\/"},"modified":"2026-02-17T15:20:12","modified_gmt":"2026-02-17T15:20:12","slug":"lawinengefahr-in-europa-bleibt-hoch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/804820\/","title":{"rendered":"Lawinengefahr in Europa bleibt hoch"},"content":{"rendered":"<p>Davos\/Wien (dpa) &#8211; Angesichts \u00fcppiger Schneef\u00e4lle bleibt die Lawinengefahr in vielen europ\u00e4ischen Wintersportregionen hoch. In einem Teil des Schweizer Kantons Wallis, in dem unter anderem der bekannte Skiort Crans-Montana liegt, wurde die h\u00f6chste Lawinenwarnstufe ausgerufen, wie das Institut f\u00fcr Schnee- und Lawinenforschung (SLF) im Davos mitteilte. Die Lawinen k\u00f6nnten mancherorts so weit vorsto\u00dfen, dass einige H\u00e4user und Verkehrswege gef\u00e4hrdet sind.\u00a0<\/p>\n<p>Auch im westlichsten Teil \u00d6sterreichs herrscht nach Angaben der Warndienste hohe Lawinengefahr oberhalb von 1.800 Metern. Der viele Neuschnee und der vom Wind angeh\u00e4ufte Triebschnee k\u00f6nnten in Vorarlberg und Teilen Tirols leicht als Lawinen abgehen, hie\u00df es. F\u00fcr diese Woche wurden in manchen Regionen \u00d6sterreichs zus\u00e4tzliche gr\u00f6\u00dfere Schneemengen erwartet. Die italienische Bergwacht rief ebenfalls zu gr\u00f6\u00dfter Vorsicht in den Bergen auf. Insbesondere im Piemont, im Aostatal sowie in S\u00fcdtirol gelten derzeit hohe Gefahrenstufen.<\/p>\n<p>Beh\u00f6rden warnen vor Gefahren<\/p>\n<p>F\u00fcr die franz\u00f6sischen Alpen meldete der Wetterdienst M\u00e9t\u00e9o France weiterhin eine hohe, wenn auch langsam nachlassende Lawinengefahr. Gro\u00dfe Lawinen bedrohten in H\u00f6henlagen weiterhin Stra\u00dfen und Infrastruktur. In Polen rief die Bergwacht f\u00fcr die Tatra die dritte Lawinengefahrstufe aus. Bereits oberhalb der Baumgrenze herrschen gef\u00e4hrliche Bedingungen, wie die Rettungskr\u00e4fte mitteilten. Auch in der Slowakei hielt die Lawinengefahr an.<\/p>\n<p>In Deutschland lie\u00df Neuschnee in den h\u00f6heren Lagen der Alpen die Lawinengefahr deutlich steigen. Im Allg\u00e4u starb ein Skitourengeher in den Schneemassen. Oberhalb von 2.000 Metern herrscht in den Allg\u00e4uer Alpen gro\u00dfe Gefahr der Stufe vier von f\u00fcnf, wie der Lawinenwarndienst berichtet. Darunter und insbesondere in den Werdenfelser und Berchtesgadener Alpen gilt vielerorts erhebliche Gefahr der Stufe drei.\u00a0<\/p>\n<p>Bereits viele Ungl\u00fccke durch Lawinenabg\u00e4nge<\/p>\n<p>Erhebliche Lawinengefahr gibt es nach den Schneef\u00e4llen der vergangenen Tage auch im Schwarzwald. Betroffen seien vor allem Gebiete rund um den Feldberg, wie der Landesleiter der Bergwacht im Schwarzwald, David Hierholzer, sagte.<\/p>\n<p>In den Wintersportregionen sorgten Lawinenabg\u00e4nge zuletzt f\u00fcr etliche t\u00f6dliche Ungl\u00fccke. In den franz\u00f6sischen Alpen starben drei Skifahrer, die trotz Lawinenwarnung abseits der Piste unterwegs waren. Erst am Sonntag waren auch in Italien durch eine Lawine im Aostatal drei Skifahrer ums Leben gekommen. Ebenfalls am Sonntag starben zwei \u00f6sterreichische Snowboarder in Tirol.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Davos\/Wien (dpa) &#8211; Angesichts \u00fcppiger Schneef\u00e4lle bleibt die Lawinengefahr in vielen europ\u00e4ischen Wintersportregionen hoch. 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