{"id":806227,"date":"2026-02-18T05:51:13","date_gmt":"2026-02-18T05:51:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/806227\/"},"modified":"2026-02-18T05:51:13","modified_gmt":"2026-02-18T05:51:13","slug":"trickbetrug-in-stuttgart-wieder-sprechen-betrueger-russisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/806227\/","title":{"rendered":"Trickbetrug in Stuttgart: Wieder sprechen Betr\u00fcger Russisch"},"content":{"rendered":"<p>Schon wieder hat die <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Polizei\" title=\"Polizei\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polizei<\/a> einen Fall zu melden, bei dem Telefontrickbetr\u00fcger mit russischen Sprachkenntnissen ihrer Opfer hereingelegt haben. Am Montag waren zwei F\u00e4lle bekannt geworden. Nun wurde eine weitere Frau, die auf Russisch angesprochen wurde, um rund 100 0000 Euro betrogen. <\/p>\n<p>Die Frau aus Bad Cannstatt erhielt am Montag gegen 11 Uhr <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.kriminalitaet-in-stuttgart-anruf-auf-russisch-entdecken-betrueger-neue-zielgruppe.12ab162e-492e-4200-bb49-83227d997564.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">einen Anruf von einem Russisch sprechenden Mann<\/a>, der sich als ihr Schwiegersohn ausgab. Da sie auch Russisch als Muttersprache hat, konnte der Betr\u00fcger am anderen Ende der Leitung sie offenbar \u00fcberzeugen, dass er tats\u00e4chlich ein Verwandter w\u00e4re. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Schockanruf\" title=\"Schockanruf\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schockanruf<\/a>: Betr\u00fcger nutzen Schreckmoment f\u00fcr Geldforderungen <\/p>\n<p>Der Mann behauptete, er habe einen <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Unfall\" title=\"Unfall\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Unfall<\/a> gehabt und dabei ein M\u00e4dchen \u00fcberfahren. Das Kind sei in der Folge gestorben. Die Eltern w\u00fcrden 30 000 Euro fordern, au\u00dferdem brauche er 40 000 Euro f\u00fcr eine Operation. Die Polizei nennt diese Betrugsmethode den Schockanruf: Die Anrufenden erz\u00e4hlen eine schlimme Geschichte und nutzen dann den Schreckmoment aus, um den Angerufenen Geld aus der Tasche zu ziehen. Damit soll eine Notsituation, die es in Wirklichkeit nie gab, beendet werden. <\/p>\n<p>Bei diesem ersten Anruf und den darin ge\u00e4u\u00dferten Geldforderungen blieb es am Montag bei der Stuttgarter Seniorin nicht. Ein weiterer Mann meldete sich, der ebenfalls Russisch sprach. Er behauptete, Polizeibeamter zu sein und forderte 70 000 Euro als Kaution, damit der angebliche Schwiegersohn nicht ins Gef\u00e4ngnis kommen w\u00fcrde. <\/p>\n<p> Betr\u00fcger erbeuten 100.000 Euro in Bad Cannstatt <\/p>\n<p>Die Frau nahm die Geschichten offenbar f\u00fcr bare M\u00fcnze und ging auf die Forderungen ein. Sie \u00fcbergab an der Stra\u00dfe In den Wannen\u00e4ckern insgesamt rund 100 000 Euro, verteilt auf drei \u00dcbergaben, bei denen je mehrere Zehntausend Euro die Besitzer wechselten. Der erste Abholer wird als etwa 37 Jahre alt beschrieben. Er ist etwa 1,70 Meter gro\u00df, trug eine wei\u00dfe Jacke und hat schwarze Haare. Der zweite kam gegen 15 Uhr. Er hatte laut der Frau glatte wei\u00dfe Haare und wirkte gepflegt. Eine Stunde sp\u00e4ter kam ein etwa 30 Jahre alte Mann, der auch wei\u00dfe Haare hatte und 1,70 Meter gro\u00df war. Wie die Anrufer sprachen auch die Abholer Russisch mit der Seniorin.<\/p>\n<p>Zeuginnen und Zeugen, die zu den Abholern etwas sagen k\u00f6nnen, werden gebeten, sich unter Telefon 0711\/8990 5778 zu melden bei der Kriminalpolizei zu melden.<\/p>\n<p>Am Freitag war es zu den ersten beiden bekanntgewordenen und bei der Polizei gemeldeten Anrufen dieser Art in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a> gekommen. Zwei 86 und 87 Jahre alte Damen waren auf \u00e4hnliche Weise wie nun die Seniorin in Bad Cannstatt betrogen worden. Ob die Tatpersonen sich die Opfer gezielt aussuchen \u2013 etwa anhand der Namen im Telefonbuch oder \u00fcber sonstige im Netz verf\u00fcgbare Daten \u2013, <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.telefonbetrug-in-baden-wuerttemberg-nutzen-die-taeter-jetzt-auch-schon-ki.3272d48e-bcbe-42ff-9302-6bbeb3819b61.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">das ist f\u00fcr die Polizei nun ebenso ein Thema<\/a> wie der Hintergrund der T\u00e4ter: Die Frage ist, ob sie tats\u00e4chlich aus dem russischsprachigen Ausland anrufen. Auch wird zu kl\u00e4ren sein, ob die Masche aufgrund der nun in Deutschland lebenden zahlreichen Ukrainer, von denen die meisten auch Russisch verstehen, vermehrt auftaucht. Noch liegen keine Erkenntnisse zu den Hintergr\u00fcnden vor, sagt ein Sprecher der Polizei. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schon wieder hat die Polizei einen Fall zu melden, bei dem Telefontrickbetr\u00fcger mit russischen Sprachkenntnissen ihrer Opfer hereingelegt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":806228,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1830],"tags":[54245,1634,1483,3364,29,49484,30,121,42886,70024,36846,1441,33072,1284],"class_list":["post-806227","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-stuttgart","tag-abholer","tag-baden-wuerttemberg","tag-betrug","tag-de","tag-deutschland","tag-gelduebergabe","tag-germany","tag-polizei","tag-russen","tag-russisch","tag-schockanruf","tag-stuttgart","tag-telefonbetrug","tag-unfall"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116090076204560318","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/806227","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=806227"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/806227\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/806228"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=806227"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=806227"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=806227"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}