{"id":806505,"date":"2026-02-18T08:33:16","date_gmt":"2026-02-18T08:33:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/806505\/"},"modified":"2026-02-18T08:33:16","modified_gmt":"2026-02-18T08:33:16","slug":"ordnungsamt-verteilt-taeglich-2400-knoellchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/806505\/","title":{"rendered":"Ordnungsamt verteilt t\u00e4glich 2400 Kn\u00f6llchen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Zahl der geahndeten Verkehrsverst\u00f6\u00dfe in D\u00fcsseldorf steigt stetig an. Mehr als 880.000 Kn\u00f6llchen hat das Ordnungsamt im vergangenen Jahr geschrieben \u2013 das sind im Durchschnitt 2400 jeden Tag. So wurden 550.000 Falschparker und 331.000 Tempos\u00fcnder auf den Stra\u00dfen erwischt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Damit wurden zwar \u00e4hnlich viele Kn\u00f6llchen verteilt wie 2024, langfristig zeigt sich aber ein deutlicher Trend. Zahlen aus 2018 belegen: Damals waren es 480.000 Falschparker und 240.000 Tempoverst\u00f6\u00dfe \u2013 und somit etwa 160.000 Kn\u00f6llchen weniger.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Stadt f\u00fchrt diesen Trend auf eine \u201eoptimierte Kontrollintensit\u00e4t\u201c zur\u00fcck, wie Ordnungsdezernent Christian Zaum vor einem Jahr erkl\u00e4rt hatte. Damals waren die Zahlen schlagartig gestiegen \u2013 denn im Jahr 2024 wurden unter anderem drei mobile Blitzeranh\u00e4nger in Betrieb genommen. Zudem hatte die Polizei mehrere Schwerpunktkontrollen durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein erheblicher Teil der Tempoverst\u00f6\u00dfe entf\u00e4llt zudem auf den K\u00f6-Bogen-Tunnel. Erst vor zwei Jahren wurde dort ein Blitzer installiert, was die Zahl der Kn\u00f6llchen ebenfalls in die H\u00f6he trieb. Mittlerweile kennen viele D\u00fcsseldorfer und Pendler die Stelle offenbar. 2024 erwischte der Blitzer fast 72.800 Autofahrer, im vergangenen Jahr waren es 54.000 Tempos\u00fcnder. Der gravierendste Versto\u00df: 117 Stundenkilometer statt der erlaubten 50 km\/h. Der Fahrer bekam ein Bu\u00dfgeld in H\u00f6he von 700 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot und zwei Punkte in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/flensburg\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Flensburg<\/a>, teilte die Stadt mit.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/rheinufertunnel\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rheinufertunnel<\/a> wurden im vergangenen Jahr fast 66.000 Tempos\u00fcnder geblitzt (2024: 62.500). Spitzenreiter war ein Autofahrer, der mit 157 Stundenkilometern statt der erlaubten 60 km\/h durch den Tunnel raste. Die Strafe: 800 Euro Bu\u00dfgeld, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auf der Autobahn <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/a44\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">A44<\/a> wurden rund 40.300 Verst\u00f6\u00dfe registriert (2024: 43.000). Die h\u00f6chste gemessene Geschwindigkeit lag bei 204 anstatt der erlaubten 100 Stundenkilometer. Hier lag das Bu\u00dfgeld bei 700 Euro, zudem bekam der Fahrer ein dreimonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">An den zehn weiteren station\u00e4ren \u00dcberwachungsanlagen im Stadtgebiet waren 43.500 Fahrer zu schnell unterwegs (2024: 19.000). Diese Steigerung sei unter anderem darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass das <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/tempolimit\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tempolimit<\/a> auf der Josef-Kardinal-Frings-Br\u00fccke Mitte Mai auf 30 km\/h verringert wurde.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ab Juli 2025 hat die Stadt dort zudem erstmals die Gewichtsbeschr\u00e4nkung kontrolliert. Zum Einsatz kommen dabei sogenannte Silhouettenblitzer. Diese stellten im vergangenen Jahr fast 8700 Verst\u00f6\u00dfe fest, davon 4200 stadteinw\u00e4rts und 4500 stadtausw\u00e4rts.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die mobilen Messfahrzeuge werden zudem regelm\u00e4\u00dfig an 700 m\u00f6glichen Standorten in D\u00fcsseldorf aufgestellt \u2013 an Schulwegen, h\u00e4ufigen Unfallstellen, vor Seniorenheimen und Krankenh\u00e4usern etwa. Dabei wurden 127.500 Verkehrss\u00fcnder ertappt (2024: 146.000). Wegen Missachtens roter Ampeln wurden im vergangenen Jahr 12.600 Bu\u00dfgeldverfahren eingeleitet (2024: 14.000) \u2013 davon rund 11.000 allein am Nordstern.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Leicht gestiegen ist die Zahl der Halt- und Parkverst\u00f6\u00dfe in D\u00fcsseldorf. 550.000 Parks\u00fcnder wurden erwischt (2024: 542.500). In einem Gro\u00dfteil der F\u00e4lle (240.000) hatten die Fahrer keinen g\u00fcltigen Parkschein oder \u00fcberschritten die H\u00f6chstparkdauer. 58.000 Mal (2024: 62.000) parkten Autos verbotswidrig auf Geh- und Radwegen, 6500 Mal (2024: 6100) standen Autos unerlaubt auf Behindertenparkpl\u00e4tzen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auf Parkpl\u00e4tzen f\u00fcr E-Autos wurden fast 7000 (2024: 6400) unerlaubt abgestellte Fahrzeuge verwarnt und 719 (2024: 635) abgeschleppt. Rund 2000 Autofahrer, die sich unerlaubt auf Car-Sharing-Parkpl\u00e4tze gestellt hatten, bekamen ein Verwarngeld. 93 Autos wurden abgeschleppt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Insgesamt mussten deutlich mehr Autos abgeschleppt werden, weil sie in Halteverbotszonen, Feuerwehrzufahrten oder auf Schwerbehindertenparkpl\u00e4tzen standen. Das war bei insgesamt 12.300 Wagen der Fall (2024: 11.500).<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Stadtkasse bringen diese Verkehrsverst\u00f6\u00dfe Einnahmen in Millionenh\u00f6he. 33,6 Millionen Euro werden es nach aktuellen Sch\u00e4tzungen f\u00fcr das Jahr 2025 sein, teilt die Stadt mit. Dem gegen\u00fcber stehen im Haushaltsplan aber hohe Ausgaben f\u00fcr Personal und Material, um die Verkehrsverst\u00f6\u00dfe zu ahnden, hei\u00dft es. Die Kosten belaufen sich demnach auf 18,6 Millionen Euro.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eZu schnelles Fahren und Falschparken sind keine Kavaliersdelikte\u201c, sagt Ordnungsdezernent Christian Zaum. \u201eSie gef\u00e4hrden Menschen direkt im Stra\u00dfenverkehr oder behindern Rettungseins\u00e4tze, wenn Feuerwehrzufahrten zugeparkt werden.\u201c Die hohen Fallzahlen zeigten, wie wichtig die Verfolgung dieser Verst\u00f6\u00dfe sei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Zahl der geahndeten Verkehrsverst\u00f6\u00dfe in D\u00fcsseldorf steigt stetig an. 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