{"id":806906,"date":"2026-02-18T12:14:13","date_gmt":"2026-02-18T12:14:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/806906\/"},"modified":"2026-02-18T12:14:13","modified_gmt":"2026-02-18T12:14:13","slug":"fachkraeftemangel-in-deutschland-nimmt-ab-aber-strukturelle-probleme-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/806906\/","title":{"rendered":"Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland nimmt ab \u2013 aber strukturelle Probleme bleiben"},"content":{"rendered":"<p>Der Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland hat sich deutlich entspannt. Im Februar 2026 klagten laut ifo Institut nur noch 22,7 Prozent der Unternehmen \u00fcber einen Mangel an qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften. Das ist ein R\u00fcckgang gegen\u00fcber 25,8 Prozent im Oktober 2025 und gleichzeitig der niedrigste Wert seit f\u00fcnf Jahren.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Als Hauptursache f\u00fcr die Entspannung nennt ifo-Forscher Klaus Wohlrabe die anhaltend schwache Konjunktur. Gleichzeitig warnt er: \u201eDer R\u00fcckgang darf nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass strukturelle Herausforderungen bestehen bleiben.\u201c Insbesondere der Einsatz k\u00fcnstlicher Intelligenz ver\u00e4ndert die Anforderungen an Fachkr\u00e4fte, so Wohlrabe. \u201eDie Alterung der Bev\u00f6lkerung trifft auf einen tiefgreifenden technologischen Wandel \u2013 das wird die Nachfrage nach bestimmten Qualifikationen weiter verschieben\u201c, erg\u00e4nzt der ifo-Forscher.<\/p>\n<p>Branchen: Transport erholt sich, Dienstleister leiden<\/p>\n<p>Besonders stark entspannt hat sich die Lage in Transport und Logistik: Hier sank der Anteil der Unternehmen mit Personalmangel von 42,7 auf 30,6 Prozent. Auch in der Industrie ging der Wert auf 16,6 Prozent zur\u00fcck, wobei die Automobilbranche und Hersteller elektrischer Ausr\u00fcstung mit weniger als zehn Prozent besonders wenig betroffen sind. Der Maschinenbau liegt bei 19 Prozent.<\/p>\n<p>Anders sieht es bei Dienstleistern aus: Jedes vierte Unternehmen beklagt fehlendes Personal. Besonders drastisch zeigt sich die Situation bei Rechts- und Steuerberatern mit 58,4 Prozent sowie bei Leiharbeitsfirmen mit 56,6 Prozent. Im Handel sind 18 Prozent betroffen, wobei der Einzelhandel mit 21,6 Prozent deutlich st\u00e4rker leidet als der Gro\u00dfhandel mit 16,2 Prozent. Im Bauhauptgewerbe liegt der Anteil bei 30,4 Prozent.<\/p>\n<p>Details zu den aktuellen Zahlen <a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/fakten\/2026-02-18\/fachkraeftemangel-nimmt-ab\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">finden sich beim ifo Institut<\/a>.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:fo@heise.de\" title=\"Moritz F\u00f6rster\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">fo<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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