{"id":808027,"date":"2026-02-18T22:27:31","date_gmt":"2026-02-18T22:27:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/808027\/"},"modified":"2026-02-18T22:27:31","modified_gmt":"2026-02-18T22:27:31","slug":"automobilindustrie-schock-bei-forschern-studie-offenbart-hohen-verbrauch-von-plug-in-hybriden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/808027\/","title":{"rendered":"Automobilindustrie: \u201eSchock\u201c bei Forschern \u2013\u00a0Studie offenbart hohen Verbrauch von Plug-in-Hybriden"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr eine Studie wurden Millionen Daten von Plug-in-Hybriden ausgewertet. Mit \u00fcberraschendem Ergebnis, das laut einem Medienbericht f\u00fcr beteiligte Wissenschaftler ein \u201eSchock\u201c war.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Im Alltagsbetrieb sind Plug-in-Hybride sehr viel durstiger als auf dem Papier. Im Schnitt verbrauchen sie etwa das Vierfache des offiziellen Werts, wie eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr System- und Innovationsforschung (ISI) und anderer Organisationen zeigt, \u00fcber die der SWR berichtet. Basis der Untersuchung sind Echtdaten von knapp einer Million Fahrzeuge verschiedener Hersteller mit den Baujahren 2021 bis 2023.<\/p>\n<p>Dass Autos \u2013 auch anderer Antriebsarten \u2013 im Alltag vom im vorgegebenen WLTP-Zyklus (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) gemessenen Normverbrauch abweichen, ist bekannt. Auch der Vorwurf, dass die Differenz bei Plug-in-Hybriden besonders hoch sein k\u00f6nnte, wird immer wieder vorgebracht. Der jetzt gemessene Unterschied ist allerdings extrem: W\u00e4hrend der durchschnittliche Normverbrauch ungef\u00e4hr bei 1,5 Litern auf 100 Kilometern lag, waren es den Realdaten zufolge um die 6 Liter pro 100 Kilometer. Entsprechend h\u00f6her sind CO\u2082-Aussto\u00df und Spritkosten.<\/p>\n<p>Bei neuen Plug-in-Hybriden k\u00f6nnte der Unterschied allerdings niedriger ausfallen. Die Regeln f\u00fcr die Verbrauchsmessung des Antriebstyps wurden zwischenzeitlich versch\u00e4rft. Der WLTP gibt eine genaue Abfolge von Geschwindigkeiten und Beschleunigungen vor. Ziel ist es, vergleichbare Verbrauchswerte zu ermitteln.<\/p>\n<p>Zu der Diskrepanz tr\u00e4gt dem Bericht zufolge bei, dass die Autos im Alltag selbst im \u00fcberwiegend elektrischen Entlademodus durchschnittlich etwa 3 Liter pro Kilometer verbrauchten \u2013 viel mehr als bisher gedacht. Dies sei ein \u201eSchock\u201c f\u00fcr alle beteiligten Wissenschaftler gewesen, zitiert der SWR Studienleiter Patrick Pl\u00f6tz vom Fraunhofer ISI.<\/p>\n<p>Aufgrund der neuen Ergebnisse fordern die Wissenschaftler, die EU-Regularien anzupassen. Die L\u00fccke zwischen \u201etheoretischem\u201c und \u201etats\u00e4chlichem\u201c Kraftstoffverbrauch sei viel zu gro\u00df. Diese m\u00fcsse man durch sch\u00e4rfere Vorgaben bei der Berechnung des Kraftstoffverbrauchs von Plug-in-Hybriden deutlich verkleinern.<\/p>\n<p>Eine solche Anpassung h\u00e4tte auch Auswirkungen f\u00fcr die Autohersteller, denn die Einhaltung der ihnen von der EU vorgegebenen CO2-Flottenwerte wird anhand der WLTP-Verbr\u00e4uche berechnet.<\/p>\n<p>Auch Pl\u00f6tz pl\u00e4diert im SWR f\u00fcr eine Anpassung an die Realit\u00e4t auf der Stra\u00dfe: \u201eWir k\u00f6nnen heute, weil es jetzt die Daten und die Infrastruktur gibt, aufh\u00f6ren, Fahrzeuge nach ihrer Typgenehmigung zu bewerten, sondern k\u00f6nnen die Realdaten messen und sagen: die Hersteller, die auf der Stra\u00dfe die Grenzwerte einhalten, die sind gut und wer die auf die Stra\u00dfe nicht einh\u00e4lt, der muss vielleicht eine Strafzahlung leisten.\u201c<\/p>\n<p>dpa\/kami<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr eine Studie wurden Millionen Daten von Plug-in-Hybriden ausgewertet. Mit \u00fcberraschendem Ergebnis, das laut einem Medienbericht f\u00fcr beteiligte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":808028,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[69906,181773,175,170,169,29,118490,72847,30,181772,171,174,110,634,173,172],"class_list":{"0":"post-808027","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-autos-ks","9":"tag-benzinverbrauch-ks","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-deutschland","14":"tag-elektromotoren-ks","15":"tag-fraunhofer-institut","16":"tag-germany","17":"tag-kfz-motoren","18":"tag-markets","19":"tag-maerkte","20":"tag-newsteam","21":"tag-strassenverkehr","22":"tag-unternehmen","23":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116093992657907723","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/808027","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=808027"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/808027\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/808028"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=808027"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=808027"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=808027"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}