{"id":808077,"date":"2026-02-18T22:53:18","date_gmt":"2026-02-18T22:53:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/808077\/"},"modified":"2026-02-18T22:53:18","modified_gmt":"2026-02-18T22:53:18","slug":"digitale-freiheit-gegen-eu-zensur-usa-sollen-portal-zur-umgehung-von-netzsperren-planen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/808077\/","title":{"rendered":"Digitale Freiheit: Gegen EU-Zensur \u2013 USA sollen Portal zur Umgehung von Netzsperren planen"},"content":{"rendered":"<p>Die USA arbeiten laut Insidern an einem Online-Portal, mit dem Netzsperren anderer L\u00e4nder oder der EU umgangen werden k\u00f6nnen. Das Angebot soll auch Zugriff auf Inhalte erlauben, die von den jeweiligen Regierungen als Hassrede oder Terrorpropaganda eingestuft und verboten wurden.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die US-Regierung entwickelt Insidern zufolge ein Online-Portal namens \u201efreedom.gov\u201c, um B\u00fcrgern in Europa und anderswo die Umgehung von Netzsperren ihrer L\u00e4nder zu erm\u00f6glichen. Das Angebot soll auch Zugriff auf Inhalte erlauben, die von den jeweiligen Regierungen als Hassrede oder Terrorpropaganda eingestuft und verboten wurden. <\/p>\n<p>Washington betrachte dies als Ma\u00dfnahme gegen Zensur, sagten drei mit den Pl\u00e4nen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Das Projekt unter der Leitung von Sarah Rogers, Unterstaatssekret\u00e4rin f\u00fcr \u00f6ffentliche Diplomatie, h\u00e4tte eigentlich vergangene Woche auf der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article69927bca0abe5c8b74ed11ba\/caren-miosga-wenn-dieser-eindruck-entsteht-und-das-tut-er-gerade-faengt-der-schutzschirm-an-zu-wackeln.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article69927bca0abe5c8b74ed11ba\/caren-miosga-wenn-dieser-eindruck-entsteht-und-das-tut-er-gerade-faengt-der-schutzschirm-an-zu-wackeln.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz<\/a> vorgestellt werden sollen. Der Start sei jedoch verschoben worden.<\/p>\n<p>\u00dcber die Webseite sollen die Nutzer den Angaben zufolge mittels einer VPN-Funktion ihre Herkunft verschleiern und so surfen k\u00f6nnen, als bef\u00e4nden sie sich in den USA. Ihre Aktivit\u00e4ten w\u00fcrden dabei nicht nachverfolgt. Innerhalb des Au\u00dfenministeriums \u200cgebe es jedoch Bedenken gegen den Plan, hie\u00df es. Juristen des Ministeriums h\u00e4tten vor dem Vorhaben gewarnt, sagten zwei der Insider. <\/p>\n<p>Einzelheiten wurden nicht genannt. Das Projekt k\u00f6nnte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen der Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump und den europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten belasten, da Washington damit faktisch dazu aufrufen w\u00fcrde, geltende Gesetze zu missachten.<\/p>\n<p>Das Au\u00dfenministerium in Washington teilte Reuters auf Anfrage mit, die USA unterhielten kein spezifisches Programm zur Umgehung von Zensur in Europa. Es wies die Darstellung \u200czur\u00fcck, dass eine Ank\u00fcndigung verschoben worden sei. Dass Juristen Bedenken angemeldet h\u00e4tten, sei in dieser Form unzutreffend. In der schriftlichen Stellungnahme hie\u00df es weiter: \u201eDigitale Freiheit ist jedoch eine Priorit\u00e4t f\u00fcr das Au\u00dfenministerium, und dazu geh\u00f6rt auch die Verbreitung von Technologien zum Schutz der Privatsph\u00e4re und zur Umgehung von Zensur wie VPNs.\u201c<\/p>\n<p>In den USA und Europa gibt es ein unterschiedliches Verst\u00e4ndnis von Meinungsfreiheit. W\u00e4hrend die US-Verfassung nahezu jede \u00c4u\u00dferung sch\u00fctzt, gehen europ\u00e4ische Gesetze strenger etwa \u200cgegen Hetze vor. US-Vertreter haben erkl\u00e4rt, dass rechte Politiker \u200cunter anderem in Deutschland, Frankreich und Rum\u00e4nien unterdr\u00fcckt w\u00fcrden. <\/p>\n<p>EU geht gegen problematische Inhalte vor<\/p>\n<p>Zudem schr\u00e4nkten Regeln wie der Digital Services Act (DSA) der EU oder der britische Online Safety Act die Meinungsfreiheit \u200cein. Deutschland erlie\u00df im Jahr 2024 insgesamt 482 Anordnungen zur L\u00f6schung von Material, \u200cdas \u200cals Unterst\u00fctzung oder Anstiftung zum Terrorismus eingestuft wurde. Internetanbieter mussten daraufhin 16.771 Inhalte entfernen. <\/p>\n<p>rtr\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die USA arbeiten laut Insidern an einem Online-Portal, mit dem Netzsperren anderer L\u00e4nder oder der EU umgangen werden&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":808078,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3977],"tags":[331,332,15323,114,13,198,49988,14,15,110,12,113,4017,4018,4016,64,716,4019,4020,63,181805],"class_list":["post-808077","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-usa","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-balken-inbox","tag-donald-geb-1946","tag-headlines","tag-internet","tag-meinungsfreiheit-ks","tag-nachrichten","tag-news","tag-newsteam","tag-schlagzeilen","tag-trump","tag-united-states","tag-united-states-of-america","tag-us","tag-usa","tag-usa-politik","tag-vereinigte-staaten","tag-vereinigte-staaten-von-amerika","tag-zensur","tag-zensur-ks"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116094095142757869","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/808077","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=808077"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/808077\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/808078"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=808077"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=808077"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=808077"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}