{"id":809672,"date":"2026-02-19T13:54:15","date_gmt":"2026-02-19T13:54:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/809672\/"},"modified":"2026-02-19T13:54:15","modified_gmt":"2026-02-19T13:54:15","slug":"mieten-statt-kaufen-der-neue-trend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/809672\/","title":{"rendered":"Mieten statt Kaufen &#8211; der neue Trend?"},"content":{"rendered":"<p>Lieber eine Immobilie kaufen, statt dem Vermieter das Geld in den Rachen zu werfen &#8211; das war seit langem die Maxime, und Wohneigentum einst der entscheidende Meilenstein f\u00fcr jeden berufst\u00e4tigen Erwachsenen mit einem stabilen Einkommen.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Doch die steigenden Immobilien- und Energiepreise, die Unbest\u00e4ndigkeit der Arbeitspl\u00e4tze und die Mobilit\u00e4t f\u00fchren in Europa langsam zu einer Trendwende.<\/p>\n<p>In fast der H\u00e4lfte der L\u00e4nder, die das Immobilienb\u00fcro Re\/Max Europe in seinem j\u00e4hrlichen Bericht <a href=\"https:\/\/remax.eu\/newsroom-post\/european-housing-trend-report-2025\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\"><strong>&#8222;European Housing Trend&#8220;<\/strong><\/a> untersucht hat, ist die Wohneigentumsquote r\u00fcckl\u00e4ufig. F\u00fcr die Studie wurden im August 2025 mehr als 20.000 Erwachsene in 23 L\u00e4ndern befragt.<\/p>\n<p>Auch wenn der Studie zufolge in ganz Europa gut zwei Drittel der Befragten Eigent\u00fcmer ihrer Wohnimmobilie sind, ist die Zahl der Eigenheimbesitzer in Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Deutschland, Rum\u00e4nien und der Tschechischen Republik um 2 % gesunken, in Kroatien und Ungarn um 3 %, in Griechenland um 1 % und in der T\u00fcrkei sogar um 9 %.<\/p>\n<p>Es bleibt abzuwarten, ob sich der Trend fortsetzt, aber im deutschsprachigen Teil Europas ist die Miete bereits fest etabliert.<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich (48 %), der Schweiz (62 %) und Deutschland (63 %) sind die meisten Menschen nicht Eigent\u00fcmer ihrer Wohnung. Auch in Spanien (25 %), Frankreich (36 %) und dem Vereinigten K\u00f6nigreich (27 %) ist der Anteil der Mieter betr\u00e4chtlich.<\/p>\n<p>Finanzielle Hindernisse d\u00fcrften das Haupthindernis sein, Wohneigentum zu erwerben, aber es gibt noch andere Beweggr\u00fcnde, wie die Studie aufzeigt. Lebensstil, Mobilit\u00e4t und ver\u00e4nderte Erwartungen pr\u00e4gen neue Trends.<\/p>\n<p>Was h\u00e4lt die Menschen davon ab, in ein Eigenheim zu ziehen?<\/p>\n<p>Laut Re\/Max gaben 53 % derjenigen, die keine Immobilie kaufen wollen, an, dass sie mit ihrer derzeitigen Situation vollkommen zufrieden sind. Und 21 % begr\u00fcndeten die Pr\u00e4ferenz f\u00fcrs Mieten damit, dass sie die &#8222;st\u00e4ndigen Verpflichtungen, die mit dem Besitz einer Immobilie verbunden sind&#8220;, scheuen.<\/p>\n<p>Am dritth\u00e4ufigsten wurden mit 19 % der Kaufpreis und die hohen Vorlaufkosten genannt, einschlie\u00dflich der damit verbundenen Verwaltungsgeb\u00fchren und Grunderwerbssteuern, die in L\u00e4ndern wie zum Beispiel Gro\u00dfbritannien, Belgien und Spanien zwischen 6 % und mehr als 8 % des Hauswerts liegen.<\/p>\n<p>Wie lange dauert es, das Eigenkapital anzusparen?<\/p>\n<p>Und dann ist da nat\u00fcrlich noch die n\u00f6tige finanzielle Basis, das Eigenkapital. Dem Bericht zufolge dauert es in Europa durchschnittlich 7,3 Jahre, bis man dieses angespart hat, in manchen L\u00e4ndern wie zum Beispiel Deutschland auch gut einmal zehn Jahre.<\/p>\n<p>Viele Europ\u00e4er wenden sich an die &#8222;Bank von Mama und Papa&#8220;, um eine Immobilie zu kaufen. <\/p>\n<p>Dem Bericht zufolge verlie\u00df sich mehr als ein Viertel (26 %) der Europ\u00e4er auf ein Geldgeschenk, um ihre erste Immobilie zu kaufen. In Griechenland waren es sogar 38 % und in Litauen 36 %, w\u00e4hrend in Finnland und den Niederlanden nur jeweils 12 % auf solche Art Hilfe setzen konnten.<\/p>\n<p>In Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten K\u00f6nigreich lag der Anteil der Befragten, die auf famili\u00e4re Hilfe angewiesen sind, n\u00e4her am europ\u00e4ischen Durchschnitt zwischen 20 % und 26 %.<\/p>\n<p>Flexibilit\u00e4t geht vor: Europas Nomaden meiden die Verpflichtung<\/p>\n<p>Abgesehen von finanziellen Schwierigkeiten ist das Mieten in vielen F\u00e4llen eine bewusste Entscheidung, die vom Lebensstil beeinflusst wird.<\/p>\n<p>Etwa 16 % der Menschen, die das Mieten dem Kaufen vorziehen, tun dies, um frei und ungebunden umziehen zu k\u00f6nnen, wann immer sie wollen.<\/p>\n<p>In Malta lag dieser Anteil bei 50 %, was auf die gro\u00dfe ausl\u00e4ndische Wohnbev\u00f6lkerung des Landes zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, in Finnland bei 33 %.<\/p>\n<p>Millennials (29 &#8211; 44 Jahre) erwiesen sich in der Befragung als die Generation mit der h\u00f6chsten Pr\u00e4ferenz f\u00fcr Wohnmobilit\u00e4t: 22 % gaben Mobilit\u00e4t als einen der Gr\u00fcnde f\u00fcrs Mieten an, deutlich mehr als die GenZ (13 &#8211; 28 Jahre) mit 11 %.<\/p>\n<p>Spanien und Deutschland sind die begehrtesten Ziele der mobilen Europ\u00e4er f\u00fcr das Leben im Ausland (22 %), gefolgt von Italien (15 %), der Schweiz (13 %) und dem Vereinigten K\u00f6nigreich, das mit den USA gleichauf liegt (jeweils 11 %).<\/p>\n<p>Ist der Kaufdrang in St\u00e4dten oder in kleineren Orten gr\u00f6\u00dfer?<\/p>\n<p>Am wenigsten motiviert, ein Haus zu kaufen, sind der Studie zufolge die Bewohner kleinerer St\u00e4dte: 17 % der Bewohner von St\u00e4dten mit weniger als 10.000 Einwohnern gaben an, kein Interesse an einem Eigenheim zu haben, mehr als die Befragten in Gro\u00dfst\u00e4dten (12 %) oder auf dem Lande (14 %).<\/p>\n<p>Von den Stadtbewohnern, die nicht an einem Kauf interessiert sind, gaben 49 % an, dass sie mit ihrer derzeitigen Wohnsituation zufrieden sind, etwas weniger als die 52 % unter den Dorfbewohnern.<\/p>\n<p>&#8222;Dorfbewohner sch\u00e4tzen auch eher die Flexibilit\u00e4t des Mietens (15 %) als Gro\u00dfst\u00e4dter (10 %), was darauf hindeutet, dass in weniger st\u00e4dtischen Gebieten die Wahl des Lebensstils eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spielt als finanzielle Zw\u00e4nge&#8220;, hei\u00dft es in dem Bericht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Lieber eine Immobilie kaufen, statt dem Vermieter das Geld in den Rachen zu werfen &#8211; das war seit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":809673,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,20336,9951,23936,14,15,12,62810],"class_list":{"0":"post-809672","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-immobilienmarkt","17":"tag-investitionen","18":"tag-lebensqualitaet","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-wohnungswesen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116097637998885912","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/809672","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=809672"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/809672\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/809673"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=809672"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=809672"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=809672"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}