{"id":809747,"date":"2026-02-19T14:33:13","date_gmt":"2026-02-19T14:33:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/809747\/"},"modified":"2026-02-19T14:33:13","modified_gmt":"2026-02-19T14:33:13","slug":"journalisten-muessen-31-millionen-euro-an-berlin-zurueckzahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/809747\/","title":{"rendered":"Journalisten m\u00fcssen 3,1 Millionen Euro an Berlin zur\u00fcckzahlen"},"content":{"rendered":"<p>Berliner Journalisten m\u00fcssen nach einem Vergleich 3,1 Millionen Euro an das Land Berlin zahlen. Hintergrund sind mutma\u00dflich zweckwidrig verwendete F\u00f6rdermittel f\u00fcr ein \u201eSelbsthelferprojekt\u201c in Kreuzberg.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Das Land Berlin erh\u00e4lt nach einem Vergleich vor dem Verwaltungsgericht rund 3,145 Millionen Euro von einer Gruppe prominenter, inzwischen \u00fcberwiegend ehemaliger Journalisten zur\u00fcck. <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/immobilienstreit-in-kreuzberg-prominente-journalisten-muessen-3-1-millionen-euro-an-das-land-berlin-zurueckzahlen-a-8e33bb9e-75de-40e4-83df-6df543aa0d93?giftToken=d8c61f1d-a344-4407-af25-6ea2bcfc6e7d\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/immobilienstreit-in-kreuzberg-prominente-journalisten-muessen-3-1-millionen-euro-an-das-land-berlin-zurueckzahlen-a-8e33bb9e-75de-40e4-83df-6df543aa0d93?giftToken=d8c61f1d-a344-4407-af25-6ea2bcfc6e7d&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Das berichtet der \u201eSpiegel\u201c<\/a>. Die Beteiligten hatten seit den 1990er-Jahren F\u00f6rdermittel f\u00fcr ein angebliches \u201eSelbsthelferprojekt\u201c in Berlin-Kreuzberg beantragt, um sozialen Wohnraum f\u00fcr sich und Bed\u00fcrftige zu schaffen.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus68822bf0dcfaf52c88b4f410\/foerdermittel-trickserei-das-steht-in-der-millionen-klage-des-landes-berlin-gegen-journalisten-bekannter-medien.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus68822bf0dcfaf52c88b4f410\/foerdermittel-trickserei-das-steht-in-der-millionen-klage-des-landes-berlin-gegen-journalisten-bekannter-medien.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">WELT lag die Klage des Landes Berlin vor<\/a>. Das Verfahren richtete sich gegen die Eigent\u00fcmergemeinschaft eines sanierten Altbaus in der Oranienstra\u00dfe 169 in Berlin-Kreuzberg. Zur Eigent\u00fcmergruppe z\u00e4hlen unter anderem die fr\u00fchere Chefredakteurin der \u201eBerliner Zeitung\u201c, Brigitte Fehrle, sowie die Gerichtsreporterin der \u201eS\u00fcddeutschen Zeitung\u201c, Annette Ramelsberger. Der Gruppe wurde vorgeworfen, durch falsche Angaben erhebliche Vorteile auf Kosten der Allgemeinheit erlangt zu haben.<\/p>\n<p>In der Klageschrift wurde das urspr\u00fcngliche Vorhaben beschrieben: \u201eDie Beklagte hat ihr Nutzungskonzept dahingehend charakterisiert, dass die Gesellschafterinnen und Gesellschafter eine gemeinsame und langfristige Nutzung des F\u00f6rderobjektes Oranienstra\u00dfe 169 beabsichtigen.\u201c<\/p>\n<p>Bereits im Januar 2023 hatte WELT \u00fcber den Verdacht berichtet, dass sich Beteiligte teilweise nur zum Schein in dem Haus angemeldet h\u00e4tten. Der \u201eSpiegel\u201c berichtete zudem, es seien \u00fcberh\u00f6hte Mieten f\u00fcr aus Steuermitteln gef\u00f6rderte Sozialwohnungen verlangt worden.<\/p>\n<p>Bewohner schilderten demnach Mieten oberhalb der zul\u00e4ssigen Obergrenzen, nachtr\u00e4gliche \u201eMietaufschl\u00e4ge\u201c sowie Zahlungsanweisungen auf Privatkonten ohne Verwendungszweck. Nebenkosten seien teilweise bar kassiert worden. Einige Mieter h\u00e4tten sich nicht im Haus anmelden d\u00fcrfen, andere sollten sich in Wohnungen von \u201eSelbsthelfern\u201c melden oder offiziell in einer WG mit Gesellschaftern leben, um F\u00f6rderbedingungen formal zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Mit dem nun geschlossenen Vergleich bekommt Berlin die vollst\u00e4ndige F\u00f6rdersumme in H\u00f6he von 1,78 Millionen Euro sowie rund 1,35 Millionen Euro Zinsen zur\u00fcck. Eine f\u00fcr Freitag angesetzte m\u00fcndliche Verhandlung ist damit hinf\u00e4llig.<\/p>\n<p>Senat: \u201eKlares Zeichen\u201c<\/p>\n<p>Der Senator f\u00fcr Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler (SPD), lobte den Vergleich. Dadurch \u201ekonnte das Klageverfahren nun schnell und vor allem rechtssicher zugunsten Berlins beendet werden. Das Land Berlin konnte seine Forderung vollst\u00e4ndig durchsetzen\u201c, teilte die Senatsverwaltung auf Anfrage von WELT mit. \u201eMit diesem Verfahren wurde ein klares Zeichen gesetzt, dass das Land Berlin Verst\u00f6\u00dfe gegen F\u00f6rderbestimmungen nicht toleriert und die R\u00fcckforderung der \u00f6ffentlichen Mittel konsequent durchsetzt.\u201c<\/p>\n<p>Mit \u00f6ffentlichen F\u00f6rdergeldern m\u00fcsse verantwortungsvoll umgegangen werden. \u201eEin Versto\u00df gegen F\u00f6rderbedingungen ist kein Kavaliersdelikt, sondern es ist ein missbr\u00e4uchlicher Umgang mit Steuergeldern und trifft somit alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.\u201c<\/p>\n<p>ceb\/ad<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berliner Journalisten m\u00fcssen nach einem Vergleich 3,1 Millionen Euro an das Land Berlin zahlen. 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