{"id":810210,"date":"2026-02-19T18:51:12","date_gmt":"2026-02-19T18:51:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/810210\/"},"modified":"2026-02-19T18:51:12","modified_gmt":"2026-02-19T18:51:12","slug":"donald-trumps-friedensrat-donald-trump-verkuendet-milliardenhilfen-fuer-den-gazastreifen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/810210\/","title":{"rendered":"Donald Trumps &#8222;Friedensrat&#8220;: Donald Trump verk\u00fcndet Milliardenhilfen f\u00fcr den Gazastreifen"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">In <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/washington\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Washington<\/a>, D. C. hat <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2026-02\/friedensrat-donald-trump-bundesentwicklungsministerin-reem-alabali-radovan-erste-sitzung-washington-gxe\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">die erste Sitzung des sogenannten Friedensrats unter Vorsitz von US-Pr\u00e4sident Donald Trump<\/a> begonnen. Das Wort Frieden sei einfach auszusprechen, sagte Trump in seiner Er\u00f6ffnungsansprache. Doch Frieden sei schwer zu erreichen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im Mittelpunkt der Sitzung steht der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/gazastreifen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gazastreifen<\/a>. Bei dem Treffen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2026-02\/trump-friedensrat-gaza-milliardenpaket\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">verk\u00fcndete Trump\u00a0Hilfszusagen<\/a>\u00a0in Milliardenh\u00f6he. Kasachstan, Aserbaidschan, die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko, Bahrain, Katar, Saudi-Arabien, Usbekistan und Kuwait h\u00e4tten sieben Milliarden US-Dollar f\u00fcr ein Hilfspaket zugesagt.\u00a0Zudem sammle das Amt der Vereinten Nationen f\u00fcr die Koordinierung<br \/>\nhumanit\u00e4rer Angelegenheiten zwei Milliarden Dollar f\u00fcr die Unterst\u00fctzung<br \/>\n des Gazastreifens. Genaue Angaben dazu, wof\u00fcr das Geld eingesetzt werden soll, machte der US-Pr\u00e4sident nicht.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ferner k\u00fcndigte Trump an, alleine die Vereinigten Staaten w\u00fcrden &#8222;einen Beitrag von zehn Milliarden Dollar zum Friedensrat leisten&#8220;. Ob das Geld ebenfalls zum Hilfspaket f\u00fcr den Gazastreifen z\u00e4hlen soll, war zun\u00e4chst unklar. So sprach Trump zwar von insgesamt 17 Milliarden Dollar Hilfe f\u00fcr Gaza, seine Regierungssprecherin\u00a0Karoline Leavitt lediglich von &#8222;\u00fcber 6,5 Milliarden Dollar&#8220; \u2013 was in etwa der Summe an Zusagen der anderen neun L\u00e4nder entspricht.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Neben der finanziellen Hilfe verk\u00fcndete der US-Pr\u00e4sident, insgesamt f\u00fcnf L\u00e4nder w\u00fcrden im Rahmen der Internationalen Stabilisierungstruppe (ISF) Soldaten in den Gazastreifen entsenden. Dabei handele es sich um\u00a0Marokko, Albanien, Kosovo, Kasachstan und Indonesien. Insbesondere von Indonesien wird\u00a0eine entscheidende Rolle in der ISF erwartet; das Land hatte sich bereit erkl\u00e4rt, bis zu 8.000 Soldaten in den Gazastreifen zu entsenden.\n<\/p>\n<p>        Viktor Orb\u00e1n und Javier Milei unter den Teilnehmern        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">An dem Treffen nehmen mehr als 20 Staats- und Regierungsvertreter teil \u2013 darunter viele Verb\u00fcndete Trumps wie der ungarische Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n oder Argentiniens Pr\u00e4sident Javier Milei. Auch Saudi-Arabien und die T\u00fcrkei sind Mitglieder. Israel trat im Februar bei und wird in Washington durch Au\u00dfenminister Gideon Sa&#8217;ar vertreten. Pal\u00e4stinensischen Angaben zufolge nimmt zudem der Vorsitzende der neuen \u00dcbergangsverwaltung f\u00fcr den Gazastreifen, Ali Schaath, an dem Treffen teil.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Trump hatte <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/friedensrat-donald-trump-mitglieder-kritik-faq\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">den sogenannten Friedensrat im Januar auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gegr\u00fcndet<\/a>. Er sieht darin eine Alternative zu den <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/un\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vereinten Nationen<\/a>. Urspr\u00fcnglich sollte das Gremium den 20-Punkte-Plan der USA zur Beendigung des Krieges zwischen Israel und der islamistischen Hamas im Gazastreifen \u00fcberwachen. In der Gr\u00fcndungscharta wurde das Pal\u00e4stinensergebiet jedoch nicht erw\u00e4hnt. Nach Willen Trumps soll der Rat Konflikte auf der ganzen Welt l\u00f6sen. Als Vorsitzender des Friedensrats hat Trump umfassende Befugnisse und den Vorsitz auch nach dem Ende seiner Pr\u00e4sidentschaft inne.\n<\/p>\n<p>        Bundesentwicklungsministerin fordert &#8222;konkrete Hilfen&#8220;        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Deutschland ist kein Mitglied des Friedensrats, nimmt laut dem Ausw\u00e4rtigen Amt jedoch auf Beamtenebene als Beobachter teil. Vor Beginn der ersten Sitzung sagte Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD), es sei wichtig, dass das Treffen &#8222;tatkr\u00e4ftiges Handeln und konkrete Hilfen in den Fokus stellt, die den Menschen in Gaza schnell zugutekommen&#8220;. Zwar sei Deutschland nicht Teil dieses Friedensrats, man stehe jedoch in intensivem Austausch mit seinen Mitgliedern, sagte die Ministerin der\u00a0Frankfurter Rundschau. Deutschland stehe weiterhin bereit, den Wiederaufbau im Gazastreifen zu unterst\u00fctzen und dazu beizutragen, dass sich die Situation in der Region nachhaltig verbessert.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte verfassungsrechtliche Bedenken gegen eine Mitgliedschaft in dem Gremium ge\u00e4u\u00dfert. Auch andere europ\u00e4ische L\u00e4nder \u00e4u\u00dferten starke Vorbehalte gegen das Gremium. Einer der Kritikpunkte war dabei, dass Trump auch Russlands Staatschef Wladimir Putin zur Teilnahme am sogenannten Friedensrat eingeladen hatte.\n<\/p>\n<p>        Frankreich kritisiert Entsendung von EU-Kommissarin        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im Vorfeld der ersten Sitzung in der US-Hauptstadt kritisierte die franz\u00f6sische Regierung die Entsendung eines Vertreters der EU-Kommission zu dem Treffen. F\u00fcr die Europ\u00e4ische Union nimmt Mittelmeer-Kommissarin Dubravka \u0160uica als Beobachterin teil. Laut dem Au\u00dfenministerium in Paris hat die Kommission f\u00fcr diesen Schritt jedoch keinen Auftrag \u2060von den EU-Mitgliedstaaten erhalten. &#8222;Was \u200bdie Europ\u00e4ische Kommission und ihre Teilnahme betrifft, so sind wir in der \u200cTat \u2060\u00fcberrascht, da sie \u200bkein Mandat des Rates hat, um dort teilzunehmen&#8220;, sagte Ministeriumssprecher Pascal Confavreux. Somit vertrete die Beh\u00f6rde vor Ort nicht die Position der EU-Mitgliedstaaten.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags das digitale Magazin ZEIT am Wochenende. 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Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Frankreichs Regierung forderte eine R\u00fcckbesinnung des Gremiums auf seinen urspr\u00fcnglichen Zweck: Der Friedensrat m\u00fcsse sich wieder auf den Gazastreifen konzentrieren \u2013 im Einklang mit einer Resolution des UN-Sicherheitsrates, sagte der Sprecher.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Transparenzhinweis:\u00a0In einer fr\u00fcheren Version dieses Artikels hie\u00df es in der \u00dcberschrift, Donald Trump habe<br \/>\nHilfen in H\u00f6he von 17 Milliarden Dollar f\u00fcr den Gazastreifen<br \/>\nangek\u00fcndigt. Da die j\u00fcngsten Angaben dazu aus US-Regierungskreisen jedoch widerspr\u00fcchlich sind, haben wir die \u00dcberschrift angepasst und die entsprechenden Informationen im Artikel erg\u00e4nzt.\n<\/p>\n<p>Mehr zum &#8222;Friedensrat&#8220;<\/p>\n<p>            Donald Trumps &#8222;Board of Peace&#8220;        <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/friedensrat-donald-trump-mitglieder-kritik-faq\" data-ct-label=\"&quot;Friedensrat&quot; von Donald Trump: Was ist Donald Trumps &quot;Friedensrat&quot;, und warum ist er so umstritten?\" data-uuid=\"6ea491c6-cadd-432b-aae6-780e1d8d0ace\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        &#8222;Friedensrat&#8220; von Donald Trump:<br \/>\n                        Was ist Donald Trumps &#8222;Friedensrat&#8220;, und warum ist er so umstritten?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-01\/friedensrat-donald-trump-mitglieder-un-alternative\" data-ct-label=\"Geplanter Friedensrat: Donald Trumps Schurken-UN \" data-uuid=\"2f632dff-d0f0-4a67-87e8-94a4f8f3bd29\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Geplanter Friedensrat:<br \/>\n                        Donald Trumps Schurken-UN <\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2026-01\/trump-friedensrat-iran-nachrichtenpodcast\" data-ct-label=\"Nachrichtenpodcast: Ein Friedensrat voller Kriegstreiber?\" data-uuid=\"be517d03-a18e-4d2b-afe1-e5e839840b95\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Nachrichtenpodcast:<br \/>\n                        Ein Friedensrat voller Kriegstreiber?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Washington, D. 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