{"id":810310,"date":"2026-02-19T19:54:15","date_gmt":"2026-02-19T19:54:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/810310\/"},"modified":"2026-02-19T19:54:15","modified_gmt":"2026-02-19T19:54:15","slug":"mainufer-wird-bis-april-gesperrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/810310\/","title":{"rendered":"Mainufer wird bis April gesperrt"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_frankfurt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankfurt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 19.02.2026, 19:28 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/autor\/soeren-kemnade-tnf7nfsuw.html\" title=\"Zur Autorenseite von S&#xF6;ren Kemnade\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" kemnade=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">S\u00f6ren Kemnade<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Zwischen Eisernem Steg und Alter Br\u00fccke wird der Untergrund erkundet. Die Sperrung dauert bis Anfang April.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Frankfurt \u2013 Am s\u00fcdlichen Mainufer r\u00fccken die Bohrger\u00e4te an. Seit Juni 2025 l\u00e4sst die <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/deutsche-bahn-ag-gruendung-organisation-fernverkehr-91035507.html\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Deutsche Bahn&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/deutsche-bahn-ag-gruendung-organisation-fernverkehr-91035507.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:21}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutsche Bahn<\/a> (DB InfraGO) im Frankfurter Stadtgebiet den Untergrund f\u00fcr den geplanten Fernbahntunnel untersuchen. Nun erreichen die Erkundungen des Baugrunds einen neuralgischen Abschnitt zwischen Eisernem Steg und Alter Br\u00fccke. Von Dienstag, 24. Februar, bis Montag, 2. April, ist dieser Teil des Mainufers deshalb gesperrt. Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer m\u00fcssen in dieser Zeit auf den Schaumainkai beziehungsweise das Sachsenh\u00e4user Ufer ausweichen.<\/p>\n<p>Der Fernbahntunnel<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Mindestens 3,6\u2009Milliarden Euro<\/strong> teuer wird der Bau des Fernbahntunnels unter Frankfurt. Den soll die Deutsche Bahn bis Anfang der Vierzigerjahre realisieren.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>In Auftrag gegeben<\/strong> hat die Planung der Bundestag. Der Frankfurter Hauptbahnhof ist \u00fcberlastet, zugleich aber das zentrale Drehkreuz f\u00fcr den Fernverkehr von ICE und Intercity.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Ein Drittel aller Fernz\u00fcge <\/strong>Deutschlands verkehrt via Hauptbahnhof Frankfurt. Weil dort die Kapazit\u00e4t fehlt, ist der Bahnhof f\u00fcr einen Gro\u00dfteil der Versp\u00e4tungen im ICE-Netz verantwortlich. Der Fernbahntunnel soll die Kapazit\u00e4t um wenigstens 20\u2009Prozent erh\u00f6hen: von heute 1200 auf 1700\u2009Z\u00fcge am Tag.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Der Fernbahntunnel<\/strong> soll in rund 30\u2009Metern unter der Stadt und unter dem Main entlangf\u00fchren, vom Gleisfeld westlich des Hauptbahnhofs bis \u00f6stlich des Ostbahnhofs und an den Kaiserlei. Durch die direkte Fahrt w\u00e4re jeder der schon heute bis zu 400\u2009Fernz\u00fcge am Tag acht bis zehn Minuten schneller.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Hinter der Sperrung steht ein ambitioniertes Programm. Bis Ende des Jahres sind insgesamt 150 Erkundungsbohrungen entlang der m\u00f6glichen Trassenvarianten vorgesehen, einzelne davon bis in 135 Meter Tiefe. Spezialfirmen entnehmen dabei Bohrkerne, messen Grundwasserst\u00e4nde und analysieren die Beschaffenheit der Schichten. Die Daten dienen als Grundlage f\u00fcr Statik, Bauverfahren und letztlich f\u00fcr die Entscheidung, welche Tunnel- und Stationsvariante realisiert wird.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Bei den Bohrungen stehen verschiedene Arbeiten und Versuche im Vordergrund: Druckversuche f\u00fcr die Festigkeit, Verschlei\u00dfwerte f\u00fcr die Beanspruchung der Tunnelbohrmaschine, chemische Analysen zur sp\u00e4teren Bodenverwertung. \u201eWir hatten damit gerechnet, dass wir einen gleichm\u00e4\u00dfigen Verlauf von Kalkstein unter der Stadt haben.\u201c Doch das Gegenteil deutet sich an, erkl\u00e4rte ein Sprecher der Bahn bei den ersten Bohrungen 2025 am Hauptbahnhof: \u201eWir rechnen damit, dass der Kalk an gewisser Stelle sprungartig abnimmt.\u201c Genau solche Spr\u00fcnge entscheiden dar\u00fcber, ob die unterirdische Station n\u00e4her am Empfangsgeb\u00e4ude des Hauptbahnhofs liegen kann \u2013 oder besser tiefer, genauer gesagt weiter westlich. Die nun anstehenden Bohrungen am Main werden auch genauere Auskunft dar\u00fcber geben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/41568988-blick-vom-vom-eisernen-steg-auf-das-suedliche-mainufer-die-deutsche-bahn-wird-hier-probeboh.jpeg\" loading=\"lazy\"   height=\"734\" width=\"1100\" alt=\"Blick vom vom Eisernen Steg auf das s&#xFC;dliche Mainufer. Die Deutsche Bahn wird hier Probebohrungen vornehmen, um den Untergrund zu untersuchen.\"\/>Blick vom vom Eisernen Steg auf das s\u00fcdliche Mainufer. Die Deutsche Bahn wird hier Probebohrungen vornehmen, um den Untergrund zu untersuchen. \u00a9\u00a0Enrico Sauda<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Aus Sicherheitsgr\u00fcnden wird der Uferweg w\u00e4hrend der Bohrungen gesperrt. Die Bahn k\u00fcndigt zudem eine umfassende Beschilderung an, damit Betroffene fr\u00fchzeitig auf alternative Routen ausweichen k\u00f6nnen. Sollte die Erkundung fr\u00fcher abgeschlossen sein, soll der Weg auch vorzeitig, also vor dem 2. April, wieder freigegeben werden.<\/p>\n<p>Auswertung bis Herbst 2026<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Technisch folgen die Bohrungen je nach Untergrund unterschiedlichen Verfahren: In weichen Lagen kommt die Rammkernbohrung zum Einsatz, in festeren Schichten die Kernbohrung im Rotationsverfahren. In gr\u00f6\u00dferer Tiefe setzt das Bohrteam auf ein Seilkernverfahren mit Sp\u00fclung. \u201eJeder Kernmeter wird vermessen, fotografiert und im Labor gepr\u00fcft\u201c, erkl\u00e4rt ein Projektverantwortlicher.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dften Bahnh\u00f6fe in Hessen in Bildern \u2013 zwischen \u00dcberraschungen und bekannten Knotenpunkten<img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_interstitialImage\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/37474511-493-bahnhoefe-gibt-es-in-hessen-das-ranking-der-hessischen-bahnhoefe-mit-den-meisten-gleise.jpeg\" loading=\"lazy\"   height=\"3375\" width=\"6000\" alt=\"493 Bahnh&#xF6;fe gibt es in Hessen. Das Ranking der hessischen Bahnh&#xF6;fe mit den meisten Gleisen h&#xE4;lt einige &#xDC;berraschungen parat.\"\/><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/hessen\/die-groessten-bahnhoefe-in-hessen-in-bildern-zwischen-ueberraschungen-und-bekannten-knotenpunkten-zr-93633436.html\" class=\"id-StoryElement-intestitialLink-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" ansehen=\"\" data-k5a-pos=\"west_story_19_photoGalleryLink\" title=\"Zur Fotostrecke: Die gr&#xF6;&#xDF;ten Bahnh&#xF6;fe in Hessen in Bildern &#x2013; zwischen &#xDC;berraschungen und bekannten Knotenpunkten\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fotostrecke ansehen<\/a><\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Ergebnisse sollen bis Herbst 2026 ausgewertet sein. Dann m\u00f6chte die Bahn festlegen, welche der verbliebenen Varianten sie weiterverfolgen wird. F\u00fcr Anwohner, Pendler und Touristen bedeutet das im Verlauf des Jahres noch weitere Einschr\u00e4nkungen, wenn an zus\u00e4tzlichen Standorten bis weit in den Westen und Osten der Stadt zus\u00e4tzliche Bohrungen stattfinden werden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Frankfurt Stand: 19.02.2026, 19:28 Uhr Von: S\u00f6ren Kemnade DruckenTeilen Zwischen Eisernem Steg und Alter Br\u00fccke wird der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":810311,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1829],"tags":[29,2050,2051,30,2052],"class_list":["post-810310","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-frankfurt-am-main","tag-deutschland","tag-frankfurt","tag-frankfurt-am-main","tag-germany","tag-hessen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116099053468328715","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/810310","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=810310"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/810310\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/810311"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=810310"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=810310"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=810310"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}