{"id":810926,"date":"2026-02-20T01:41:18","date_gmt":"2026-02-20T01:41:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/810926\/"},"modified":"2026-02-20T01:41:18","modified_gmt":"2026-02-20T01:41:18","slug":"general-auf-gepackten-koffern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/810926\/","title":{"rendered":"General auf gepackten Koffern"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_politik\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Politik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 19.02.2026, 19:26 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/autor\/stefan-scholl-swqk8bb99.html\" title=\"Zur Autorenseite von Stefan Scholl\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" scholl=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stefan Scholl<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/41579770-24-10-2025-london-united-kingdom-keir-starmer-welcomes-volodymyr-zelenskyy-to-no-10-valerii.jpeg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"792\" width=\"1408\" alt=\". 24\/10\/2025. London, United Kingdom. Keir Starmer Welcomes Volodymyr Zelenskyy to No.10. Valerii Zaluzhnyi, the Ukrainian ambassador to the UK right and Rustem Umerov, Secretary of the National Security and Defence Council, with Ukrainian delegation leaving No 10 and walking to the Foreign, Commonwealth and Development Office FCDO. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY xMartynxWheatleyx\/xi-Imagesx IIM-26323-0036\"\/>Botschafter Waleri Saluschnyj (l.) verl\u00e4sst nach seinem Antrittsbesuch Downing Street 10.   \u00a9\u00a0Imago\/martyn Wheatley \/ I-images\/IMAGO<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Der popul\u00e4re ukrainische Milit\u00e4r Saluschnyj k\u00fcndigt den Einstieg in die Politik an.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Saluschnyj und seine <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/nato-org27480\/\" class=\"id-import-Link\" title=\"NATO\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Nato&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/politik\/nato-org27480\/&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:21}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nato<\/a>-Berater setzten auf \u201eeine Faust\u201c, eine massive Truppenkonzentration und einen taktischen \u00dcberraschungseffekt in der Region Saporischja, um die russische Front zu durchbrechen und zum Asowschen Meer vorzusto\u00dfen. Aber dieser Plan wurde von Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/wolodymyr-selenskyj-ukraine-praesident-konflikt-krieg-tv-star-tanzshow-schauspieler-91382339.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Wolodymyr Selenskyj&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/politik\/wolodymyr-selenskyj-ukraine-praesident-konflikt-krieg-tv-star-tanzshow-schauspieler-91382339.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:21}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> und der politischen F\u00fchrung des Landes \u00fcberstimmt, die Angriffsfront in die Breite gezogen, ein Gro\u00dfteil der ukrainischen Elitetruppen f\u00fcr einen parallelen Prestigekonter bei Bachmut eingesetzt.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Offensive sei gescheitert, weil Selenskyj und andere Verantwortliche die n\u00f6tigen Reserven nicht bereitgestellt h\u00e4tten, sagte Waleri Saluschnyj, der fr\u00fchere Oberkommandierende der ukrainischen Streitkr\u00e4fte, am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP.<\/p>\n<p>Weiterlesen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/wladimir-medinskij-blockiert-die-verhandlungen-mit-geschichtsmonologen-94176789.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;FactBox&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;FactBox InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Medinskij blockiert die Ukraine-Verhandlungen&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/politik\/wladimir-medinskij-blockiert-die-verhandlungen-mit-geschichtsmonologen-94176789.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:11,&quot;storyElementCount&quot;:21}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Medinskij blockiert die Ukraine-Verhandlungen<\/a><\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Er habe h\u00e4ufig mit Selenskyj \u00fcber dessen milit\u00e4rische Strategie gestritten, die auch jetzt auf einer unrealistischen Anzahl von Truppen basiere; der Einsatz neuer Technologien auf dem Schlachtfeld sei schlecht organisiert. Der Kriegsheld Saluschnyj, politisch bisher zur\u00fcckhaltend, kritisiert seinen Staatschef erstmals frontal. Ganz offenbar bereitet er seinen Einstieg in die heimatliche Politik vor. Mit AP spricht er in London, wo er als Botschafter dient, nachdem ihn Selenskyj im Februar 2024 als Oberbefehlshaber entlie\u00df. Bereits damals hie\u00df es, die Umgebung Selenskyjs bef\u00fcrchte, Saluschnyj k\u00f6nne ihm politisch Konkurrenz machen. Zumal der Feldherr, der 2022 aussichtslos scheinende Abwehrschlachten gewann und sp\u00e4ter erfolgreiche Gegenoffensiven f\u00fchrte, schon seit Jahren von Popgruppen als \u201eUnruhestifter\u201c gefeiert wurde.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Jetzt erz\u00e4hlt Saluschnyj, w\u00e4hrend der K\u00e4mpfe bei Charkiw seien Beamte des Staatssicherheitsdienstes SBU in sein Kiewer B\u00fcro eingedrungen und h\u00e4tten eine Durchsuchung gestartet, angeblich unter der Adresse eines Stripklubs. Die Aktion sei ein Einsch\u00fcchterungsversuch gewesen; er habe sich telefonisch bei Andrij Jermak beschwert, dem damaligen Stabschef Selenskyjs: \u201eIch werde diesen Angriff abwehren, ich wei\u00df, wie man k\u00e4mpft.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Saluschnyj geht offenbar zum politischen Gegenangriff \u00fcber. Der Kiewer Politologe Wolodymyr Fessenko sagt, mit dem Interview erkl\u00e4re der Botschafter quasi seinen R\u00fccktritt, weil er darin sein Staatsoberhaupt direkt tadelt. Saluschnyj dr\u00e4nge es zu neuen Aufgaben zur\u00fcck in die Ukraine. \u201eLaut gut informierten Quellen sitzt er seit Monaten auf gepackten Koffern.\u201c<\/p>\n<p>Aus Innenpolitik h\u00e4lt er sich bis jetzt raus<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Schon vor seiner Entlassung erzielte Saluschnyj \u00e4hnlich hohe Popularit\u00e4tsraten wie Selenskyj, danach galt er sofort als aussichtsreichste personelle Alternative zum Pr\u00e4sidenten. Dessen Team soll laut Guardian im November 2024 versucht haben, ihn f\u00fcr Selenskyjs politische Mannschaft bei m\u00f6glichen Neuwahlen anzuwerben. Er lehnte ab, versprach aber, auf \u00f6ffentliche Kritik zu verzichten. Auch jetzt sagte er, er habe sich bei seinen j\u00fcngsten beiden Treffen mit Selenskyj freundlich unterhalten. Und er antworte auf keine politischen Fragen, weil er f\u00fcrchte, die Ukraine damit zu spalten. \u201eSolange der Krieg und das Kriegsrecht nicht beendet sind, werde ich das nicht diskutieren.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Sobald das Kriegsrecht endet, stehen in der Ukraine automatisch Pr\u00e4sidentschaftswahlen an. Viele Beobachter bewerten Saluschnyjs Interview als Vorwahlman\u00f6ver. Seine hohe Popularit\u00e4tsrate schrumpft seit Jahren nur langsam, weil er sich als Botschafter bisher aus zentralen ukrainischen Themen, etwa Korruption oder Friedensverhandlungen, herausgehalten hat. Dabei besitzt er nach einer Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts f\u00fcr Soziologie im Januar noch immer eine Vertrauensrate von 72 Prozent, zehn Prozent h\u00f6her als die Selenskyjs. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Socis vom Dezember w\u00fcrde er bei Pr\u00e4sidentschaftswahlen mit 21 Prozent nur als Zweiter hinter Selenskyj (22 Prozent) in die Stichwahl gelangen, dort aber mit 64 gegen 36 Prozent klar siegen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Wenn Saluschnyj jetzt in die Politik einsteigt, geht er allerdings auch Risiken ein. Neuwahlen sind fr\u00fchestens bei einem vollst\u00e4ndigen Waffenstillstand mit Russland m\u00f6glich. Und auf den muss man vielleicht noch Jahre warten. In der Zwischenzeit k\u00f6nnte sich das milit\u00e4rische Schlitzohr auf dem rutschigen Parkett der ukrainischen Innenpolitik als weniger schlagfertig erweisen als auf dem Schlachtfeld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Politik Stand: 19.02.2026, 19:26 Uhr Von: Stefan Scholl DruckenTeilen Botschafter Waleri Saluschnyj (l.) verl\u00e4sst nach seinem Antrittsbesuch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":810927,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,14,15,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-810926","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-top-news","13":"tag-top-meldungen","14":"tag-topmeldungen","15":"tag-topnews","16":"tag-welt","17":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116100417852437096","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/810926","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=810926"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/810926\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/810927"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=810926"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=810926"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=810926"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}