{"id":811791,"date":"2026-02-20T09:57:15","date_gmt":"2026-02-20T09:57:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/811791\/"},"modified":"2026-02-20T09:57:15","modified_gmt":"2026-02-20T09:57:15","slug":"der-boersen-tag-freitag-20-februar-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/811791\/","title":{"rendered":"Der B\u00f6rsen-Tag Freitag, 20. Februar 2026"},"content":{"rendered":"<p>10:49 Uhr&#8220;Volkswagen-Arbeiter haben weiteren Berg versetzt&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Belegschaft des <b class=\"bold\">Volkswagen<\/b>-Werks in Chattanooga\/Tennessee hat mit gro\u00dfer Mehrheit f\u00fcr einen von der Gewerkschaft UAW ausgehandelten Tarifvertrag gestimmt. 96 Prozent der Arbeiter h\u00e4tten dem Abschluss zugestimmt, teilte die Gewerkschaft mit. Der Vierjahresvertrag sieht Lohnerh\u00f6hungen von 20 Prozent sowie Verbesserungen bei der Gesundheitsversorgung und der Arbeitsplatzsicherheit vor. &#8222;Die Volkswagen-Arbeiter haben einen weiteren Berg versetzt&#8220;, erkl\u00e4rte UAW-Pr\u00e4sident Shawn Fain. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Volkswagen begr\u00fc\u00dfte die Einigung. &#8222;Dieser Meilenstein spiegelt unser gemeinsames Engagement f\u00fcr wettbewerbsf\u00e4hige L\u00f6hne, starke Sozialleistungen und den langfristigen Erfolg unserer Mitarbeiter und unseres Betriebs wider&#8220;, teilte der Konzern mit. Die Verhandlungen f\u00fcr das einzige US-Werk des Wolfsburger Autobauers, in dem das Elektro-SUV ID.4 produziert wird, dauerten rund 18 Monate.<\/p>\n<p>10:36 UhrJP\u00a0Morgan muss Strafe zahlen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die <b class=\"bold\">Bankenaufsicht der Europ\u00e4ischen Zentralbank<\/b> verh\u00e4ngt<b class=\"bold\"> zwei Geldstrafen<\/b> von insgesamt rund 12,2 Millionen Euro gegen die US-Bank<b class=\"bold\"> JP Morgan<\/b>. Grund seien falsche Angaben zu Kapitalanforderungen, teilte die EZB in Frankfurt mit. Die Bank habe zwischen 2019 und 2024 niedrigere sogenannte risikogewichtete Aktiva gemeldet, als sie h\u00e4tte an die Bankenaufseher \u00fcbermitteln m\u00fcssen. J.P. Morgan SE habe mit den falsch berechneten Zahlen verhindert, dass die Aufseher einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber ihr Risikoprofil erhielten, kritisierte die EZB, die die gr\u00f6\u00dften Banken im Euroraum \u00fcberwacht.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Risikogewichtete Aktiva sind ein Ma\u00df f\u00fcr die Risiken, die eine Bank in ihren B\u00fcchern hat. Sie dienen Banken als Grundlage f\u00fcr die Berechnung ihrer Kapitalanforderungen. Wegen der zu niedrig angegebenen risikogewichteten Aktiva habe die Bank h\u00f6here Kapitalquoten als angebracht gemeldet, erkl\u00e4rte die EZB. Die Quoten sind Schl\u00fcsselindikatoren f\u00fcr die Kapitalst\u00e4rke von Banken und ihre Widerstandskraft, um Verluste abzufedern.<\/p>\n<p>10:24 UhrDeutsche Wirtschaft gewinnt im Februar an St\u00e4rke<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das <b class=\"bold\">Wachstum in der deutschen Wirtschaft <\/b>hat sich im Februar st\u00e4rker beschleunigt als erwartet. Der von S&amp;P Global erhobene Sammelindex f\u00fcr die<b class=\"bold\"> Produktion in der Privatwirtschaft &#8211; Industrie und Dienstleister zusammen<\/b> &#8211; stieg auf 53,1 von 52,1 Punkten im Vormonat, wie aus den Daten der ersten Ver\u00f6ffentlichung f\u00fcr den Monat hervorgeht. \u00d6konomen hatten nur einen Anstieg auf 52,3 erwartet.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Einkaufsmanagerindex des <b class=\"bold\">verarbeitenden Gewerbes<\/b> stieg auf 50,7 von 49,1 Punkten im Vormonat. Er \u00fcberschritt damit erstmals seit Juni 2022 wieder die Wachstumsmarke von 50 Punkten. Volkswirte hatten einen Stand von 49,5 erwartet. Der Index f\u00fcr den <b class=\"bold\">Servicesektor <\/b>legte zu auf 53,4 von 52,4 Punkten. Hier hatte die Prognose auf 52,5 gelautet.<\/p>\n<p>10:02 UhrDeutsche\u00a0Erzeugerpreise\u00a0mit st\u00e4rkstem R\u00fcckgang seit April 2024<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die <b class=\"bold\">deutschen Erzeugerpreise<\/b> sind zum Jahresauftakt wegen billigerer Energie so kr\u00e4ftig gefallen wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Die Hersteller gewerblicher Produkte &#8211; von Lebensmitteln bis zu Industrieg\u00fctern &#8211; verlangten durchschnittlich 3,0 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das ist der st\u00e4rkste R\u00fcckgang seit April 2024. Im November hatte das Minus bei 2,5 Prozent gelegen. \u00d6konomen hatten diesmal mit einem R\u00fcckgang von 2,1 Prozent gerechnet. Im Jahresdurchschnitt 2025 waren die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte 1,2 Prozent niedriger als 2024.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">F\u00fcr die Endverbraucher sind das potenziell gute Nachrichten: In der Statistik werden die Preise f\u00fcr Produkte von Herstellern gef\u00fchrt, bevor sie etwa in den Gro\u00df- und Einzelhandel kommen. <\/p>\n<p>09:48 UhrBauchemiekonzern erh\u00f6ht Dividende<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Sika<\/b> hat 2025 den starken Franken und die Schw\u00e4che im chinesischen Bausektor zu sp\u00fcren bekommen. Trotz eines Gewinnr\u00fcckgangs um 16,2 Prozent auf 1,05 Milliarden Franken sollen die Aktion\u00e4re eine h\u00f6here Aussch\u00fcttung erhalten. Sika wolle die Dividende um zehn Rappen auf 3,70 Franken je Aktie anheben, teilte der Schweizer Bauchemiekonzern mit. Das Ergebnis wurde auch durch Kosten f\u00fcr das Effizienzprogramm &#8222;Fast Forward&#8220; gedr\u00fcckt, mit dem Sika die Organisation schlanker aufstellen und die Digitalisierung vorantreiben will. F\u00fcr das neue Jahr zeigte sich das Unternehmen verhalten optimistisch: Das Management rechnet mit einer Belebung des Gesch\u00e4fts im Jahresverlauf und peilt ein Umsatzplus in Lokalw\u00e4hrungen von einem bis vier Prozent an. Die operative Ergebnismarge (Ebitda) d\u00fcrfte sich auf 19,5 bis 20,0 Prozent verbessern.<\/p>\n<p>09:31 UhrNovartis st\u00f6\u00dft Indien-Tochter ab &#8211; Aktie schie\u00dft nach oben<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">s) &#8211; <b class=\"bold\">Novartis<\/b> zieht sich aus seiner indischen Tochtergesellschaft zur\u00fcck. Das Unternehmen verkaufe seinen Anteil von 70,68 Prozent f\u00fcr etwa 159 Millionen Dollar an ein Konsortium von Finanzinvestoren, teilte der Schweizer Pharmakonzern mit. Das K\u00e4uferkonsortium, zu dem WaveRise Investments, ChrysCapital und Two Infinity Partners geh\u00f6ren, k\u00fcndigte zudem ein Pflichtangebot f\u00fcr den Erwerb weiterer 26 Prozent der Anteile an. Die Investoren bieten 860,64 Rupien je Aktie. Dies entspricht einem Aufschlag von 3,6 Prozent auf den Schlusskurs vom Donnerstag. An der B\u00f6rse in Mumbai sorgte die Nachricht f\u00fcr ein Kursfeuerwerk: Die Aktien von Novartis India schossen um fast 20 Prozent auf 996,50 Rupien hoch.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Ausstieg ist das Ergebnis einer vor zwei Jahren eingeleiteten strategischen \u00dcberpr\u00fcfung des Indien-Gesch\u00e4fts. Novartis unterh\u00e4lt in dem Land keine eigene Produktion, sondern vertreibt dort vor allem Medikamente wie das Schmerzmittel Voveran. Der Konzern konzentriert sich derzeit stark auf den Ausbau seines Gesch\u00e4fts in den USA. Im April 2025 hatte Novartis angek\u00fcndigt, 23 Milliarden Dollar in den USA zu investieren. Hintergrund waren drohende Importz\u00f6lle auf Pharmazeutika unter der Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump.<\/p>\n<p>09:15 Uhr&#8220;Keiner will so richtig ins Risiko gehen&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der <b class=\"bold\">Dax<\/b> setzt alles daran, die 25.000er-Marke zu halten. Zum Start ins Wochenschlussgesch\u00e4ft notiert der deutsche B\u00f6rsenleitindex weiterhin dar\u00fcber, bewegt sich im Bereich um 25.060 Punkte. Aus dem gestrigen Handel war er mit einem Stand von 25.044 Z\u00e4hler gegangen. &#8222;Vor dem Wochenende will keiner so richtig ins Risiko gehen&#8220;, kommentiert ntv-B\u00f6rsenkorrespondentin Corinna Wohlfeil. Sie verweist auf die Lage im Atomstreit zwischen den USA und dem Iran.<\/p>\n<p>08:58 UhrEskaliert der Atomstreit? \u00d6lpreise reagieren<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Sorge vor einem Konflikt zwischen den USA und dem Iran treibt die \u00d6lpreise an. Die Roh\u00f6l-Sorte Brent aus der Nordsee verteuert sich um 0,3 Prozent auf 71,86 Dollar je <b class=\"bold\">Barrel<\/b> (159 Liter). Das US-\u00d6l <b class=\"bold\">WTI<\/b> notiert 0,5 Prozent fester bei 66,78 Dollar. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Gestern hatten die Preise bereits den h\u00f6chsten Stand seit sechs Monaten erreicht. US-Pr\u00e4sident Trump hatte erkl\u00e4rt, es w\u00fcrden &#8222;schlimme Dinge&#8220; geschehen, wenn der Iran keine Einigung \u00fcber sein Atomprogramm erziele, und eine Frist von zehn bis 15 Tagen gesetzt. Der Iran plant unterdessen einer lokalen Nachrichtenagentur zufolge ein gemeinsames Seeman\u00f6ver mit Russland. Wenige Tage zuvor hatte das Land die Stra\u00dfe von Hormus f\u00fcr Milit\u00e4r\u00fcbungen vor\u00fcbergehend gesperrt.<\/p>\n<p>08:40 UhrIran-Sorgen treiben R\u00fcstungswerte<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zum Wochenschluss dominieren an den B\u00f6rsen in Ostasien und Australien negative Vorzeichen. Die M\u00f6glichkeit eines US-Angriffs auf den Iran l\u00e4sst die Anleger vorsichtig agieren, wie Marktteilnehmer berichten. Der s\u00fcdkoreanische Aktienmarkt zeigt sich davon derweil unbeeindruckt und setzt seinen Rekordkurs fort.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In Tokio gibt der <b class=\"bold\">Nikkei<\/b>-Index um 1,1 Prozent nach auf 56.811 Punkte. Japanische Anleger trennen sich von Chip-, Automobil- und Finanzwerten. Tokyo Electron verbilligen sich um 1,4 Prozent, Toyota Motor um rund 4 Prozent und Sumitomo Mitsui Financial Group um 2,9 Prozent.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In Seoul geht es derweil mit dem <b class=\"bold\">Kospi<\/b> um 2,3 Prozent nach oben auf ein neues Rekordhoch. Gesucht sind mit der Ungewissheit um die Entwicklung im Iran R\u00fcstungsaktien wie Hanwha Systems, deren Kurs um fast 11 Prozent nach oben springt. Hyundai Rotem gewinnen 3,8 Prozent. Die Aktien des Chipherstellers SK Hynix verteuern sich um 6 Prozent.<\/p>\n<p>08:21 Uhr&#8220;Risk Off&#8220; ist das Gebot der Stunde<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die europ\u00e4ischen Aktienm\u00e4rkte werden zum Handelsstart zun\u00e4chst leicht h\u00f6her erwartet. Im Tagesverlauf kann mit Blick auf die Entwicklung im nahen Osten der Verkaufsdruck wieder zunehmen. Denn &#8222;Risk Off&#8220; d\u00fcrfte weiterhin das Gebot der Stunde sein. US-Pr\u00e4sident Donald Trump erw\u00e4gt laut einem Bericht des Wall Street Journal einen ersten, begrenzten Milit\u00e4rschlag gegen den Iran. Ziel sei es, Teheran zur Annahme eines neuen Atomabkommens zu zwingen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die regionale Stationierung von US-Flugzeugen und Kriegsschiffen erh\u00f6ht aktuell das Risiko, dass die USA das iranische Atomprogramm oder das Raketenarsenal angreifen oder versuchen k\u00f6nnten, das dortige Regime zu st\u00fcrzen. Pr\u00e4sident Trump erkl\u00e4rte: &#8222;Wir werden entweder eine Einigung erzielen, oder es wird f\u00fcr sie ungl\u00fccklich enden&#8220;. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ansonsten stehen am Vormittag aus Deutschland und Frankreich die Einkaufsmanager-Indizes auf der Agenda, die Beachtung finden d\u00fcrften. Am Nachmittag gilt dann die volle Aufmerksamkeit dann dem PCE-Preisindex aus den USA, ein bevorzugtes Ma\u00df der US-Notenbank bei der Steuerung ihrer Zinspolitik.<\/p>\n<p>08:05 UhrBiontech verklagt Moderna\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Biontech<\/b> hat den US-Konkurrenten <b class=\"bold\">Moderna<\/b> verklagt. In der bei einem Bundesgericht im US-Bundesstaat Delaware eingereichten Klage wirft das Biotechunternehmen dem US-Konzern vor, mit seinem neuen Corona-Impfstoff mNEXSPIKE Patente zu verletzen. Diese st\u00fcnden im Zusammenhang mit dem Konkurrenzprodukt Comirnaty von Biontech und dessen US-Partner Pfizer.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Klage zufolge verletzt mNEXSPIKE die Rechte von Biontech an einer Technologie f\u00fcr ein optimiertes mRNA-Impfstoffdesign. Dieses erm\u00f6gliche eine geringere Dosierung bei Patienten. Die US-Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA hatte das Moderna-Vakzin der n\u00e4chsten Generation im Jahr 2025 zugelassen. Der Rechtsstreit ist Teil einer gr\u00f6\u00dferen Auseinandersetzung in der Branche. <\/p>\n<p>07:47 UhrTrump prahlt mit Novartis-Deal<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Novartis<\/b>, Schweizer Pharma-Riese, will laut US-Pr\u00e4sident Donald Trump dank seiner Zollpolitik elf neue Fabriken in den USA errichten. Dies habe ihm der Vorstandschef des Unternehmens, Vas Narasimhan, bei einem Treffen im Wei\u00dfen Haus gesagt, erkl\u00e4rte Trump bei einer Rede vor Stahlarbeitern in Rome im US-Bundesstaat Georgia. <\/p>\n<p>07:28 UhrDelivery-Hero-Tochter muss 40.000 Fahrer anstellen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die italienische Tochter des spanischen Lieferdienstes Glovo muss auf Anordnung eines Gerichts die Arbeitsverh\u00e4ltnisse von 40.000 Fahrern regeln. Das geht aus einem Gerichtsbeschluss hervor. Glovo wird von dem deutschen Dax-Konzern <b class=\"bold\">Delivery Hero<\/b> kontrolliert.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Mail\u00e4nder Staatsanwaltschaft hatte die italienische Glovo-Einheit Foodinho bereits Anfang des Monats unter gerichtliche Aufsicht gestellt. Gegen den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer wird wegen des Vorwurfs der Ausbeutung von Arbeitskr\u00e4ften ermittelt. Ein Richter in Mailand best\u00e4tigte nun diese Entscheidung und wies den gerichtlich bestellten Verwalter an, die legale Anstellung der Fahrer sicherzustellen. Dem Verwalter wurde die Befugnis erteilt, notfalls auch gegen den Willen des Managements zu entscheiden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In dem Dekret, das die gerichtliche Aufsicht anordnete, hei\u00dft es, die Fahrer seien unterhalb der Armutsgrenze bezahlt worden. Der Durchschnittsverdienst habe bei 2,50 Euro pro Lieferung gelegen, in einigen F\u00e4llen mehr als 75 Prozent unter der Armutsgrenze. Das Existenzminimum f\u00fcr Arbeitnehmer in Italien liegt bei 1245 Euro im Monat. Der Fall ist beispielhaft f\u00fcr die Auseinandersetzungen um die Arbeitsbedingungen in der sogenannten Gig-Economy, bei der Auftr\u00e4ge \u00fcber Online-Plattformen kurzfristig an oft scheinbar selbstst\u00e4ndige Arbeitskr\u00e4fte vergeben werden.<\/p>\n<p>07:11 Uhr&#8220;Ein guter Tag, um sich aus Schwierigkeiten herauszuhalten&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Aktienm\u00e4rkte in Asien geben zum Wochenschluss nach. Die Anleger verhalten sich angesichts weltpolitischer Entwicklungen vorsichtig. &#8222;Es scheint wenig sinnvoll, angesichts der Unsicherheit im Nahen Osten vor dem Wochenende neue Risiken einzugehen&#8220;, sagt Brent Donnelly, Pr\u00e4sident von Spectra Markets. &#8222;Heute ist ein guter Tag, um sich aus Schwierigkeiten herauszuhalten.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In Tokio gibt der <b class=\"bold\">Nikkei<\/b>-Index 1,3 Prozent auf 56.718,45 Punkte nach. Der breiter gefasste <b class=\"bold\">Topix<\/b> notiert 1,3 Prozent niedriger bei 3.800,40 Z\u00e4hlern. Die B\u00f6rsen in China bleiben wegen Feiertagen geschlossen.<\/p>\n<p>06:52 UhrJapans Kerninflation bereitet Bank of Japan Kopfzerbrechen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die <b class=\"bold\">Kerninflation in Japan<\/b> ist laut Regierungsdaten im Januar um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Dies ist der langsamste Anstieg seit zwei Jahren. Der Anstieg der Verbraucherpreise, bei dem die schwankungsanf\u00e4lligen Preise f\u00fcr frische Lebensmittel herausgerechnet werden, entsprach den Markterwartungen. Er hatte im Dezember noch 2,4 Prozent erreicht.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der nachlassende Kostendruck in Japan k\u00f6nnte die Entscheidung der Notenbank \u00fcber den Zeitpunkt einer weiteren Zinserh\u00f6hung erschweren. Die BOJ hatte 2024 ein jahrzehntelanges, massives Konjunkturprogramm beendet und die Zinsen mehrfach angehoben, zuletzt im Dezember. Sie begr\u00fcndete dies damit, dass Japan stetige Fortschritte bei der dauerhaften Erreichung ihres Inflationsziels von zwei Prozent mache. <\/p>\n<p>06:36 UhrDas ist los im fr\u00fchen Devisengesch\u00e4ft<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im asiatischen Devisenhandel verliert der <b class=\"bold\">Dollar<\/b> geringf\u00fcgig auf 155,13 Yen und gibt leicht auf 6,9080 Yuan nach. Zur Schweizer W\u00e4hrung notiert er 0,1 Prozent h\u00f6her bei 0,7759 Franken. Parallel dazu f\u00e4llt der <b class=\"bold\">Euro<\/b> um 0,1 Prozent auf 1,1756 Dollar und zieht leicht auf 0,9120 Franken an.<\/p>\n<p>06:18 UhrKI-Offensive kommt Meta-Mitarbeiter teuer zu stehen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Meta<\/b> k\u00fcrzt offenbar erneut die j\u00e4hrlichen Aktienoptionen f\u00fcr seine Mitarbeiter, um Milliarden-Investitionen in K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) zu finanzieren. Die Zuteilung sei f\u00fcr die meisten Angestellten um etwa f\u00fcnf Prozent reduziert worden, berichtete die &#8222;Financial Times&#8220; unter Berufung auf Insider. Bereits im vergangenen Jahr habe der Facebook-Mutterkonzern die aktienbasierten Verg\u00fctungen um rund zehn Prozent gek\u00fcrzt. Meta-Chef Mark Zuckerberg richtet den Konzern stark auf KI aus. Meta rechnet f\u00fcr das Jahr 2026 mit Investitionsausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar. <\/p>\n<p>05:59 UhrKippt die Zollpolitik von US-Pr\u00e4sident Trump?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die gute Nachricht: Der <b class=\"bold\">Dax<\/b> hat die 25.000er-Marke gehalten. Die schlechte Nachricht: Der deutsche B\u00f6rsenleitindex musste nach zwei durchaus guten Handelstagen wieder Verluste hinnehmen, gab 0,9 Prozent ab und schloss mit 25.044 Punkten. Vor allem Quartalsberichte hatten f\u00fcr Missstimmung gesorgt: So konnte etwa Airbus nicht vollends \u00fcberzeugen. Zudem wies Renault einen zweistelligen Milliardenverlust f\u00fcr 2025 aus und belastete damit den Autosektor.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Heute brauchen die Anleger etwas Geduld, denn die gro\u00dfen Themen stehen erst ab dem Nachmittag an: Zum einen d\u00fcrfte das <b class=\"bold\">Wirtschaftswachstum in den USA<\/b> sich vor der Jahreswende abgeschw\u00e4cht haben. Fachleute erwarten, dass sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal um auf das Jahr hochgerechnet 3,0 Prozent erh\u00f6ht hat. Im Sommer war die Wirtschaft noch um 4,4 Prozent gewachsen. Auch die Notenbank geht von einer konjunkturellen Abk\u00fchlung aus, wie aus den Protokollen der j\u00fcngsten Zinssitzung hervorgeht. Die verf\u00fcgbaren Indikatoren lassen demnach darauf schlie\u00dfen, dass sich das BIP-Wachstum im vierten Quartal verlangsamt hat &#8211; auch wegen des Shutdowns. Die 43-t\u00e4gige Haushaltssperre der Regierung d\u00fcrfte laut der Fed sch\u00e4tzungsweise einen Prozentpunkt Wachstum gekostet haben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zum anderen k\u00f6nnte der Oberste Gerichtshof der USA \u00fcber die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der von Pr\u00e4sident Donald Trump <b class=\"bold\">verh\u00e4ngten Z\u00f6lle<\/b> entscheiden. Dies gilt als wichtiger Test f\u00fcr die Befugnisse des Pr\u00e4sidenten und d\u00fcrfte Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. Zuvor hatten Gerichte in unteren Instanzen geurteilt, dass Trump mit den Z\u00f6llen seine Kompetenzen als Pr\u00e4sident \u00fcberschritten habe. Die US-Regierung legte daraufhin Berufung ein, weshalb der Fall nun vom Supreme Court entschieden werden muss. Das oberste US-Gericht teilt nicht vorab mit, welche Urteile es ver\u00f6ffentlichen wird.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die komplette Wirtschaftstermin\u00fcbersicht f\u00fcr diese Woche finden Sie <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/termine\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"10:49 Uhr&#8220;Volkswagen-Arbeiter haben weiteren Berg versetzt&#8220; Die Belegschaft des Volkswagen-Werks in Chattanooga\/Tennessee hat mit gro\u00dfer Mehrheit f\u00fcr einen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":811792,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,171,174,173,172],"class_list":{"0":"post-811791","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-markets","14":"tag-maerkte","15":"tag-unternehmen","16":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116102368192416318","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/811791","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=811791"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/811791\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/811792"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=811791"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=811791"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=811791"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}