{"id":813309,"date":"2026-02-21T00:04:20","date_gmt":"2026-02-21T00:04:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/813309\/"},"modified":"2026-02-21T00:04:20","modified_gmt":"2026-02-21T00:04:20","slug":"kommission-plant-entlastung-fuer-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/813309\/","title":{"rendered":"Kommission plant Entlastung f\u00fcr Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p>Die EU-Kommission plant Erleichterungen f\u00fcr die umstrittene Entwaldungsverordnung, um besonders kleine Unternehmen zu entlasten. Ein angek\u00fcndigtes Vereinfachungspaket soll den Spagat zwischen Umweltschutz und Umsetzbarkeit meistern.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission will die umstrittenen Regeln zum Stopp der Entwaldung noch vor dem Start im Dezember 2026 entschlacken. Ein angek\u00fcndigtes \u201eVereinfachungspaket\u201c soll besonders kleine Firmen entlasten.<\/p>\n<p>Die Frist r\u00fcckt n\u00e4her, doch die Unsicherheit bleibt gro\u00df. W\u00e4hrend sich die Branche auf die neuen Sorgfaltspflichten der <strong>EU-Verordnung \u00fcber entwaldungsfreie Produkte (EUDR)<\/strong> vorbereitet, wartet sie auf versprochene Erleichterungen. Nach einer zweiten Verschiebung auf Ende 2026 f\u00fcr gro\u00dfe und Mitte 2027 f\u00fcr kleine Unternehmen soll die Kommission nun bis April nachbessern. Das Ziel: Den Spagat zwischen ambitioniertem Umweltschutz und praktischer Umsetzbarkeit f\u00fcr den Handel zu meistern.<\/p>\n<p>Kern der Verordnung: Harte Pflichten f\u00fcr Importeure<\/p>\n<p>Das Gesetz trifft Unternehmen, die bestimmte Rohstoffe und daraus gewonnene Produkte in der EU auf den Markt bringen. Es betrifft <strong>Rinder, Kakao, Kaffee, \u00d6lpalmen, Kautschuk, Soja und Holz<\/strong>. Der Nachweis muss erbracht werden: Diese Waren d\u00fcrfen nicht mit Entwaldung oder Waldsch\u00e4digung nach dem 31. Dezember 2020 in Verbindung stehen.<\/p>\n<p>Die Compliance verlangt einen dreistufigen Prozess. Zuerst m\u00fcssen Unternehmen detaillierte Informationen sammeln, einschlie\u00dflich genauer <strong>Geokoordinaten<\/strong> f\u00fcr jedes Anbaugebiet. Anschlie\u00dfend folgt eine Risikobewertung der Lieferkette und des Ursprungslandes. Wird ein Risiko festgestellt, sind vor dem Verkauf Ma\u00dfnahmen zur Risikominderung erforderlich. Den Abschluss bildet eine <strong>Sorgfaltserkl\u00e4rung<\/strong> in einem zentralen EU-Informationssystem.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Die neuen EU-Regeln bringen umfangreiche Pr\u00fcf- und Sorgfaltspflichten f\u00fcr Importeure von Kakao, Kaffee, Soja, Palm\u00f6l &amp; Co. \u2013 besonders f\u00fcr KMU sind die Anforderungen an Nachweise und Risikobewertung eine Herausforderung. Ein kostenloses E\u2011Book erkl\u00e4rt verst\u00e4ndlich, welche Pflichten auf Ihr Unternehmen zukommen, liefert eine praktische Checkliste zur Pr\u00fcfung der eigenen Lieferkette und zeigt, wie Sie Sanktionen vermeiden k\u00f6nnen. <strong><a href=\"https:\/\/www.zoll-und-export-aktuell.de\/ebooks\/entwaldungsverordnung-eu\/?af=KOOP_MFW_LOG_DNV_YES_ENTWALDUNGSVERORDNUNG-EU_X-CWAHN-BGPID_758268\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlosen Leitfaden &amp; Checkliste herunterladen<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Letzte \u00c4nderungen und offene Fragen<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens seit den \u00c4nderungen Ende 2025 ist klar: Die Kommission h\u00f6rt auf die Kritik aus der Wirtschaft. Ein zentraler Punkt: Nur noch das erste Unternehmen, das ein Produkt in die EU einf\u00fchrt, muss die vollst\u00e4ndige Sorgfaltserkl\u00e4rung abgeben. H\u00e4ndler in der weiteren Lieferkette sind davon befreit.<\/p>\n<p>Doch viele Fragen sind noch ungekl\u00e4rt. Welche Pflichten haben nachgelagerte Unternehmen genau? Funktioniert das IT-System der Kommission reibungslos, das seit Mitte Februar f\u00fcr Updates vor\u00fcbergehend gesperrt ist? Die Branche fordert hier mehr Klarheit, um rechtssichere Prozesse aufzubauen und wettbewerbsverzerrende Vollzugsl\u00fccken in den Mitgliedstaaten zu vermeiden.<\/p>\n<p>Produktliste im Fokus: Was kommt, was geht?<\/p>\n<p>Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind enorm und betreuben Sektoren von der Lebensmittelindustrie bis zur M\u00f6belherstellung. Besonders f\u00fcr <strong>KMU<\/strong> und komplexe Lieferketten \u2013 wie bei Kaffee und Kakao mit Millionen Kleinbauern \u2013 ist die Pflicht zu plotgenauen Geolokationsdaten eine enorme Herausforderung.<\/p>\n<p>Das f\u00fcr April angek\u00fcndigte Vereinfachungspaket soll nun den Anhang der Verordnung anpassen, in dem die betroffenen Produkte gelistet sind. Diskutiert wird die Aufnahme bisher nicht erfasster Waren wie <strong>Palm\u00f6l-Seife und Instantkaffee<\/strong>. Gleichzeitig k\u00f6nnte Leder von der Liste gestrichen werden. F\u00fcr Unternehmen bedeutet das: Wachsam bleiben und anpassungsf\u00e4hig sein.<\/p>\n<p>Countdown bis Dezember 2026: Vorbereitung ist alles<\/p>\n<p>Die Botschaft aus Br\u00fcssel ist eindeutig. Die Verschiebung ist kein Aufschub, sondern eine letzte Chance zur Vorbereitung. Die Zeit bis zum Start Ende 2026 muss genutzt werden, um R\u00fcckverfolgbarkeitssysteme aufzubauen und Lieferketten l\u00fcckenlos zu kartieren.<\/p>\n<p>Auf eine weitere gro\u00dfe Gesetzesrevision sollten sich Firmen nicht verlassen. Die Kommission setzt auf Feinjustierung durch delegierte Rechtsakte und bessere IT-Tools. Wer jetzt abwartet, riskiert viel. Proaktive Compliance ist der einzige Weg, um den Zugang zum EU-Binnenmarkt zu sichern und hohe Strafen zu vermeiden.<\/p>\n<p>\t\t\t\tAnzeige<br \/>\n\t\t\t\tWenn du diese Nachrichten liest, haben die Profis l\u00e4ngst gehandelt. Wie gro\u00df ist dein Informationsr\u00fc<\/p>\n<p>An der B\u00f6rse entscheidet das Timing \u00fcber Rendite. Wer sich nur auf allgemeine News verl\u00e4sst, kauft oft dann, wenn die gr\u00f6\u00dften Gewinne bereits gemacht sind. 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