{"id":813346,"date":"2026-02-21T00:28:13","date_gmt":"2026-02-21T00:28:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/813346\/"},"modified":"2026-02-21T00:28:13","modified_gmt":"2026-02-21T00:28:13","slug":"leipzig-kaempft-sich-weiter-ran-ans-rettende-ufer-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/813346\/","title":{"rendered":"Leipzig k\u00e4mpft sich weiter ran ans rettende Ufer \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Abstiegskracher war an Spannung kaum zu \u00fcberbieten. Der Tabellenletzte HSG Wetzlar und der Vorletzte SC DHfK Leipzig standen sich am Freitagabend in der Buderus Arena Wetzlar gegen\u00fcber. Beide Teams wollten dieses wegweisende Spiel unter keinen Umst\u00e4nden verlieren. \u00dcber weite Strecken der Begegnung lagen die DHfK-M\u00e4nner in F\u00fchrung und waren etwas n\u00e4her dran am Sieg. <\/p>\n<p>Doch die HSG Wetzlar lie\u00df sich zu keinem Zeitpunkt absch\u00fctteln und hatte einige M\u00f6glichkeiten, das Spiel in der Schlussphase zu drehen. In einer hochspannenden Crunchtime schafften es die Leipziger zwar nicht, beide Punkte zu entf\u00fchren, doch schlussendlich geht das 26:26-Unentschieden vollkommen in Ordnung, denn diese Schlacht hatte keinen Verlierer verdient. Und in der Endabrechnung k\u00f6nnte dieser eine Z\u00e4hler f\u00fcr beide Mannschaften Gold wert sein.<\/p>\n<p>Der SC DHfK musste weiterhin auf Matej Klima verzichten und zudem kurzfristig auch ohne Kreisl\u00e4ufer Luka Rogan in die Partie gehen. Daf\u00fcr r\u00fcckte Tim Hertzfeldt in den Kader der Gr\u00fcn-Wei\u00dfen. Leipzig startete konzentriert in die Auseinandersetzung. Insbesondere Nationalspieler Franz Semper hatte in der Anfangszeit gutes Zielwasser und netzte in den ersten zehn Minuten viermal ein. <\/p>\n<p>Leipzig f\u00fchrte mit 7:9. Das Spiel versprach au\u00dferdem ein unheimliches Tempo. Nach 13 Spielminuten hatten die 4.330 Zuschauer bereits 20 Tore gesehen (10:10). Ein Doppelschlag von Bomba\u010d und Krzikalla innerhalb von 16 Sekunden brachte Leipzig wieder mit 10:12 in F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Nun wurde die Partie jedoch deutlich tor\u00e4rmer. Die Abwehrreihen packten entschlossener zu, die Torh\u00fcter kamen besser ins Spiel und in Anbetracht der Bedeutung dieses Spiels gesellten sich auch Nervosit\u00e4t und der ein oder andere technische Fehler dazu. Dean Bomba\u010d blieb davon unbeirrt und brachte den SC DHfK in der 27. Minute erstmals mit drei Treffern in F\u00fchrung. Alle seine vier W\u00fcrfe hatten bis dato den Weg ins Tor gefunden. Nach zwei Ballverlusten von Ahmed Khairi schmolz der Vorsprung bis zum Seitenwechsel jedoch auf ein Tor.<\/p>\n<p>Zu Beginn der zweiten H\u00e4lfte kassierte Leipzig den Ausgleich und musste eine Zeitstrafe gegen Moritz Preuss verkraften. Doch der SC DHfK \u00fcberstand diese Phase mit Bravour. William Bogojevic und Franz Semper lie\u00dfen es aus dem R\u00fcckraum klingeln und Dean Bomba\u010d stellte per H\u00fcftwurf erneut auf plus drei. Etwas mehr als eine Viertelstunde war noch auf der Uhr.<\/p>\n<p>Ein riesiger Faktor f\u00fcr die Leipziger F\u00fchrung war auch Schlussmann Domenico Ebner. 14 Paraden hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Konto, am Ende sollten es 16 sein \u2013 bei einer Weltklassequote von 47 Prozent. Doch auch sein Gegen\u00fcber, Wetzlars Neuzugang Andreas Palicka, wusste zu \u00fcberzeugen. Er vereitelte viele gute M\u00f6glichkeiten der Leipziger, sodass dieser Krimi in der 51. Minute quasi wieder bei null begann. Die HSG Wetzlar hatte zum 23:23-Ausgleich getroffen.<\/p>\n<p>Die Hausherren aus Wetzlar waren jetzt am Dr\u00fccker und hatten reihenweise gute Gelegenheiten, dieses wichtige Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Doch Leipzigs Abwehr und Torwart Domenico Ebner stemmten sich mit aller Kraft dagegen. So waren es am Ende die Leipziger, die n\u00e4her am Sieg schnupperten. Staffan Peter traf zum 22:23 bzw. 24:25 \u2013 und William Bogojevic markierte 70 Sekunden vor Schluss die 25:26-F\u00fchrung f\u00fcr Leipzig. Wetzlar glich noch einmal aus, sodass dem SC DHfK noch ein Angriff \u00fcbrig blieb, um den Ausw\u00e4rtssieg perfekt zu machen. Der letzte Wurf von Bogojevic landete allerdings im Block der Wetzlarer Abwehr.<\/p>\n<p>Obwohl es sich aus Leipziger Sicht unmittelbar nach der Schlusssirene wie ein verlorener Punkt anf\u00fchlte, kann das Unentschieden am Ende der Saison noch ganz viel wert sein. Denn durch den Punkt k\u00e4mpft sich der SC DHfK weiter heran an die Nichtabstiegszone und hat am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den Bergischen HC die n\u00e4chste Chance auf einen Big Point!<\/p>\n<p>Tickets: <a href=\"https:\/\/tickets.arena-ticket.com\/shop\/114\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">https:\/\/tickets.arena-ticket.com\/shop\/114<\/a><\/p>\n<p>Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig): \u201eNat\u00fcrlich sind wir nicht zufrieden damit, heute nicht gewonnen zu haben. Aber wenn wir sehen, wie wir in einem wirklich sehr umk\u00e4mpften Spiel \u2013 gerade in der Schlussphase, wo es auch in eine andere Richtung kippen kann \u2013 hier in Wetzlar dagegengehalten haben, finde ich, dass wir das gut gemacht haben. Wir hatten auch ein paar Ausf\u00e4lle. Und ein paar Leute hatten heute irgendwie Lederallergie in den H\u00e4nden \u2013 ich wei\u00df es nicht. Da sind ganz viele B\u00e4lle einfach weggeflogen. Aber sowas passiert. Damit m\u00fcssen wir jetzt weiter arbeiten. Wichtig ist, dass die Mannschaft letztlich am Ende mit einem Punkt rausgeht. Und was der wert ist, das wissen wir jetzt noch nicht.\u201c<\/p>\n<p>Domenico Ebner (Torh\u00fcter SC DHfK Leipzig): \u201eDie Gef\u00fchle sind eher gemischt, weil ich gerne heute zwei Punkte mitgenommen h\u00e4tte. Wir haben ein gro\u00dfes Ziel, n\u00e4mlich den Abstieg zu verhindern. Und da w\u00e4ren heute nat\u00fcrlich zwei Punkte riesig gewesen. Hier trafen zwei Mannschaften aufeinander, die irgendwie in Aufbruchsstimmung sind. Auch bei Wetzlar mit ihren Neuverpflichtungen und neuer Ausrichtung. <\/p>\n<p>Deswegen habe ich mich richtig auf das Spiel gefreut, weil schon vor Anpfiff richtig Feuer drin war. Ich glaube, wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht, aber am Ende ungl\u00fccklich nur einen Punkt geholt. Deshalb schaue ich sehr positiv auf die R\u00fcckrunde, denn unser Weg ist noch nicht zu Ende. N\u00e4chste Woche kommt der BHC zu uns. Und da wollen wir dann nat\u00fcrlich unbedingt zwei Punkte holen.\u201c<\/p>\n<p>HSG Wetzlar gegen SC DHfK Leipzig 26:26 (16:17) <\/p>\n<p><strong>Tore HSG Wetzlar<\/strong>: Nafea 6, Cavor 5, Kirschner 4, Mappes 3, Vistotop 2, Simic 2, Spandau 2, Ahouansou 1, Schoch 1 <\/p>\n<p><strong>Tore SC DHfK Leipzig<\/strong>: Semper 6, Krzikalla 5, Bogojevic 5, Bomba\u010d 5, Binder 2, Peter 2, Preuss 1 Paraden: 11 Wetzlar, 18 Leipzig<\/p>\n<p><strong>Siebenmeter<\/strong>: 1\/1 Wetzlar, 1\/1 Leipzig <\/p>\n<p><strong>Zeitstrafen<\/strong>: Wetzlar 4 Min., Leipzig 8 Min.<\/p>\n<p><strong>Technische Fehler<\/strong>: 8 Wetzlar, 15 Leipzig<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dieser Abstiegskracher war an Spannung kaum zu \u00fcberbieten. 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