{"id":81496,"date":"2025-05-03T15:48:08","date_gmt":"2025-05-03T15:48:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/81496\/"},"modified":"2025-05-03T15:48:08","modified_gmt":"2025-05-03T15:48:08","slug":"kloeckner-verteidigt-kritik-an-kirche-sie-darf-keine-partei-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/81496\/","title":{"rendered":"Kl\u00f6ckner verteidigt Kritik an Kirche \u2013 \u201eSie darf keine Partei sein\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Bundestagspr\u00e4sidentin Julia Kl\u00f6ckner hat ihre Kritik an den Kirchen verteidigt. Die \u00c4u\u00dferung, Kirche m\u00fcsse mehr sein als eine Nichtregierungsorganisation, sei relativ harmlos gewesen, sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete am Samstag auf dem \u201eRoten Sofa\u201c der evangelischen Publizistik. Kirche m\u00fcsse ein Tick mehr sein: \u201eUnd das Tick mehr sein, ist der Glaube.\u201c Viele Menschen verlie\u00dfen die Kirchen, weil sie mit ihrer Glaubensbotschaft nicht ankomme. \u201eDer Markenkern ist klasse, den wir als Kirche und als Christentum haben. Es kommt aber anscheinend so nicht mehr an.\u201c<\/p>\n<p>Die CDU-Politikerin hatte zu Ostern mit Kritik an politischen Stellungnahmen eine <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255978420\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255978420&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Debatte<\/a> \u00fcber die Rolle der Kirchen ausgel\u00f6st. Die katholische Theologin Kl\u00f6ckner hatte sich in der \u201eBild am Sonntag\u201c von den Kirchen mehr Sinnstiftung und weniger Stellungnahmen zu tagesaktuellen Themen im Stile einer Nichtregierungsorganisation gew\u00fcnscht. Diese \u00c4u\u00dferungen stie\u00dfen auf teils scharfen Widerspruch. <\/p>\n<p>Kl\u00f6ckner betonte erneut, die Kirche m\u00fcsse sich zu Sinnfragen \u00e4u\u00dfern: \u201eSie darf keine Partei sein.\u201c Sie w\u00fcnsche sich lautere T\u00f6ne, wenn es um Fragen wie den Schutz des ungeborenen Lebens oder die Sterbebegleitung gehe. Ihre fr\u00fcheren \u00c4u\u00dferungen h\u00e4tten sich allerdings nicht auf den Brandbrief bezogen, in dem Kirchenvertreter das Abstimmungsverhalten der Unionsparteien in der Asyldebatte kritisiert hatten.<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich m\u00fcssen sich Christen auch politisch \u00e4u\u00dfern\u201c<\/p>\n<p>Julia Kl\u00f6ckner betonte in Hannover aber, dass sie den <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article256052934\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article256052934&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kirchentag<\/a> nicht kritisiert habe. Kirchen- und Katholikentage seien eine prima Plattform, weil Medien dann \u00fcber Kirche und Glaubensinhalte berichteten. \u201eDas ist eine Riesenchance.\u201c \u201eNat\u00fcrlich m\u00fcssen sich Christen auch politisch \u00e4u\u00dfern\u201c, f\u00fchrte Kl\u00f6ckner weiter aus. Niemand trete aber in die Kirche ein, weil eine Synode einen Kompromiss \u00fcber ein Tempolimit gefunden habe. Andererseits erlebe sie ein Schweigen der Kirchen, wenn \u00fcber den Down-Syndrom-Test als Kassenleistung oder der Umgang mit dem ungeborenen Leben diskutiert werde. Hier w\u00fcnsche sie sich die Kirche etwas lauter.<\/p>\n<p>Die Synodenpr\u00e4ses der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anna-Nicole Heinrich, sagte in der Diskussion mit Kl\u00f6ckner: \u201eWir d\u00fcrfen nicht anfangen, geistiges Leben und christliche Positionierungen gegeneinander aufzurechnen.\u201c Menschen tr\u00e4ten keineswegs aus der Kirche aus, weil sich diese positioniere: \u201eDie Menschen erwarten es, dass wir uns einsetzen, f\u00fcr diejenigen, die sonst keine Stimme haben.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bundestagspr\u00e4sidentin Julia Kl\u00f6ckner hat ihre Kritik an den Kirchen verteidigt. 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