{"id":814984,"date":"2026-02-21T16:06:10","date_gmt":"2026-02-21T16:06:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/814984\/"},"modified":"2026-02-21T16:06:10","modified_gmt":"2026-02-21T16:06:10","slug":"cdu-beschluss-social-media-verbot-fuer-jugendliche-soll-kommen-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/814984\/","title":{"rendered":"CDU-Beschluss: Social-Media-Verbot f\u00fcr Jugendliche soll kommen | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Stuttgart \u2013<b>\u00a0Der CDU-Bundesparteitag hat sich mit breiter Mehrheit f\u00fcr eine Social-Media-Regulierung f\u00fcr Kinder und Jugendliche ausgesprochen. \u201eWir fordern die Bundesregierung auf, eine gesetzliche Altersgrenze von 14 Jahren f\u00fcr die Nutzung sozialer Netzwerke einzuf\u00fchren und das besondere Schutzbed\u00fcrfnis bis zum 16. Lebensjahr im digitalen Raum auszugestalten\u201c, hei\u00dft es in dem am Samstag in Stuttgart beschlossenen Antrag. Die CDU Schleswig-Holstein von Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (52) hatte diesen eingebracht.<\/b><\/p>\n<p>Die Forderung nach einer Digitalabgabe und einer Klarnamenpflicht wurde an die Bundestagsfraktion \u00fcberwiesen. Der Antrag ist ein Kompromiss zwischen Bef\u00fcrwortern und Gegnern einer weitergehenden Regelung in der CDU. <\/p>\n<p>Altersverifizierung per digitalem Ausweis<\/p>\n<p>Nach BILD-Informationen hatten sich f\u00fchrende Politiker um Familienministerin Karin Prien (60), Th\u00fcringens Ministerpr\u00e4sident Mario Voigt (49) und Ronja Kemmer, die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion (36), am Vorabend dazu entschlossen, den Ursprungsantrag zu splitten. Statt wie geplant Unter-16-J\u00e4hrigen den Zugang zu Netzwerken wie Instagram zu verbieten, soll es nun die Unter-14-J\u00e4hrigen betreffen. Bis 14 soll ein Zugang zu Social Media ausgeschlossen sein, zwischen 14 und 16 soll es ihn nur mit bestimmten Voreinstellungen geben. F\u00fcr alle ab 16 sollen Algorithmen, die Videos oder andere Inhalte vorschlagen, ausgeschaltet sein und m\u00fcssten aktiviert werden.<\/p>\n<p>Prien zu BILD: \u201eIn der Praxis soll das Alter \u00fcber die ID-Wallet verifiziert werden.\u201c Sprich: Wer ein Instagram- oder TikTok-Konto einrichtet, soll \u00fcber die Wallet sein Alter nachweisen m\u00fcssen. <\/p>\n<p>Eine ID-Wallet (identit\u00e4tsbezogene digitale Brieftasche) ist eine App auf dem Smartphone, mit der du deine offiziellen Identit\u00e4tsnachweise und Dokumente digital speichern und verwalten kannst.<\/p>\n<p>Auch SPD f\u00fcr Verbot<\/p>\n<p>Der CDU-Beschluss geht noch weiter: \u201eBei systematischer oder fahrl\u00e4ssiger Umgehung der Alterspr\u00fcfung\u201c sollen \u201eempfindliche Bu\u00dfgelder f\u00fcr die Plattformbetreiber\u201c verh\u00e4ngt werden. Wiederholte Verst\u00f6\u00dfe m\u00fcssten \u201ebis hin zu tempor\u00e4ren Nutzungsbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Anbieter\u201c geahndet werden. Die CDU setzt bei den Regelungen auch auf eine EU-weite Harmonisierung, damit eine Umgehung \u00fcber andere Mitgliedstaaten verhindert werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Damit sind in der schwarz-roten Regierung schon zwei Parteien f\u00fcr ein Social-Media-Verbot. Auch die SPD bef\u00fcrwortet das. Dass aus einem CDU-Parteitagsbeschluss auch ein Gesetz wird, ist also sehr wahrscheinlich. Dirk Wiese (42), Erster Parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der SPD-Bundestagsfraktion, zu BILD: \u201eDass die Union nun auf unsere Linie eines Social-Media-Verbots ab 14 Jahren einbiegt und damit auch den Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum verbessern m\u00f6chte, begr\u00fc\u00dfe ich ausdr\u00fccklich. Nun sollten wir sehr zeitnah im Deutschen Bundestag gemeinsam ein konkretes Gesetz verabschieden.\u201c<\/p>\n<p>Kubicki: L\u00e4uft auf \u201emaximale Kontrolle aller B\u00fcrger\u201c hinaus<\/p>\n<p>Scharfe Kritik kommt von FDP-Vize Wolfgang Kubicki (73). \u201eDiese Forderung ist reiner Populismus\u201c, sagt er. \u201eEs kann nicht darum gehen, junge Menschen in maximaler Unm\u00fcndigkeit zu halten, sondern sie zu einer angemessenen Mediennutzung zu bef\u00e4higen.\u201c Pl\u00e4ne wie die der CDU w\u00fcrden letztlich \u201eauf maximale Kontrolle aller B\u00fcrger hinauslaufen\u201c. Politiker seien \u201eweder unsere Erziehungsberechtigten noch die unserer Kinder\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Stuttgart \u2013\u00a0Der CDU-Bundesparteitag hat sich mit breiter Mehrheit f\u00fcr eine Social-Media-Regulierung f\u00fcr Kinder und Jugendliche&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":814985,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[150,31,29,1152,30,13,32,14,15,12,184,138370,45,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-814984","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-alternative-fuer-deutschland","9":"tag-cdu","10":"tag-deutschland","11":"tag-die-gruenen","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-merz-friedrich","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-spd","19":"tag-team-first","20":"tag-texttospeech","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116109481383217265","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/814984","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=814984"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/814984\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/814985"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=814984"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=814984"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=814984"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}