{"id":81604,"date":"2025-05-03T16:48:08","date_gmt":"2025-05-03T16:48:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/81604\/"},"modified":"2025-05-03T16:48:08","modified_gmt":"2025-05-03T16:48:08","slug":"tausende-beim-marsch-fuer-das-leben-in-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/81604\/","title":{"rendered":"Tausende beim &#8222;Marsch f\u00fcr das Leben&#8220; in M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p>Rund 2.200 Abtreibungsgegner sind am Samstagnachmittag in M\u00fcnchen laut Polizeiangaben auf die Stra\u00dfe gegangen. Zum f\u00fcnften Mal fand dort der &#8222;Marsch f\u00fcrs Leben&#8220; statt, an dem auch der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer teilnahm. <\/p>\n<p>Der K\u00f6lner Kardinal Rainer Maria Woelki hatte in einem Gru\u00dfwort seine Unterst\u00fctzung der Teilnehmenden mit den Worten bekundet: &#8222;Sie bezeugen beim &#8218;Marsch f\u00fcr das Leben&#8216; eine Kultur des Lebens, die auf Respekt, Liebe und Solidarit\u00e4t basiert.&#8220; <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/bischof-oster-unterstuetzt-umstrittene-lebensrechtsbewegung,UI1rzcA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weitere Solidarit\u00e4tsbekundungen<\/a> kamen von den Bisch\u00f6fen von Passau und Eichst\u00e4tt, Stefan Oster und Gregor Maria Hanke.<\/p>\n<p>Gegendemo: Rund 800 Menschen f\u00fcr Recht auf Selbstbestimmung<\/p>\n<p>Zu dem Marsch kamen weniger Teilnehmer als gedacht. Die Organisatoren, der Verein &#8222;Stimme der Stillen&#8220;, hatte 8.000 Personen erwartet. <\/p>\n<p>An einer parallel stattfindenden Gegendemonstration f\u00fcr das Recht auf Selbstbestimmung beteiligten sich rund 800 Menschen. Diese machten unter anderem mit lila Rauchschwaden auf sich aufmerksam. Die Farbe Lila &#8211; beziehungsweise &#8222;purple&#8220; im Englischen &#8211; ist eine weit verbreitete Symbolfarbe f\u00fcr Gleichberechtigung und Selbstbestimmung.<\/p>\n<p>Zwischenzeitlich sei es aus dem Feld der Teilnehmer zu St\u00f6rungen gekommen, sagte eine Polizeisprecherin. Die Polizei habe im Zuge einer Blockadeaktion auch Zwang anwenden m\u00fcssen. \u00dcber Verletzte sei allerdings nichts bekannt. <\/p>\n<p>&#8222;Marsch f\u00fcr das Leben&#8220; fordert mehr Hilfe f\u00fcr schwangere Frauen <\/p>\n<p>Beim &#8222;Marsch f\u00fcrs Leben&#8220;, an dem junge und \u00e4ltere Menschen, Familien sowie Priester und Ordensleute teilnahmen, wurden Plakate mit Aufschriften wie &#8222;Abtreibung? &#8211; Nein Danke&#8220;, &#8222;Sterbehilfe &#8211; Nein Danke&#8220;, &#8222;V\u00e4ter werden durch Liebe zu Helden&#8220; oder &#8222;Mutter werden &#8211; mehr Frau sein geht nicht&#8220; hochgehalten, sowie gelbe und blaue Luftballons.<\/p>\n<p>Hauptredner Kristijan Aufiero, Gr\u00fcnder einer digitalen &#8222;Pro Life Beratungsorganisation&#8220; erkl\u00e4rte, es m\u00fcsse sich in Deutschland und ganz Europa etwas \u00e4ndern. Seit 50 Jahren k\u00e4mpfe man f\u00fcr einen besseren Lebensschutz und daf\u00fcr, dass <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/ausweg-fuer-schwangere-in-not-die-vertrauliche-geburt,Uic5xIJ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schwangere in Not<\/a> mehr Hilfe bek\u00e4men. Doch stattdessen werde das Recht auf Leben zunehmend ausgeh\u00f6hlt. Wichtiger als aller Aktivismus in Politik, Medien und Politik sei aber: &#8222;Wir m\u00fcssen diesen Frauen mit unseren Worten und mit unseren Taten zur Seite stehen.&#8220; Diese br\u00e4uchten konkrete Hilfen, wenn sie sich f\u00fcr ihre ungeborenen Kinder und ihre Familie entschieden, so Aufiero.<\/p>\n<p>Pater nimmt Gro\u00dfeltern in die Pflicht<\/p>\n<p>Der aus Sachsen stammende Franziskaner Paulus-Maria Tautz sagte, es gelte, wegzukommen von der L\u00fcge, dass Leben eine Belastung sei. Familien mit Kindern br\u00e4uchten mehr Hilfen. Gro\u00dfeltern sollten nicht mit dem Wohnwagen durch die Welt fahren, sondern beim Aufziehen ihrer Enkel mithelfen. Familien sollten seiner Ansicht nach wieder mehr Kinder haben. Auf dem sich anschlie\u00dfenden Marsch skandierten die Teilnehmenden Rufe wie &#8222;Lebensrecht f\u00fcr jedermann &#8211; Lebensschutz von Anfang an&#8220;.<\/p>\n<p>Kritik an der Veranstaltung &#8211; auch innerhalb der Kirche<\/p>\n<p>Die &#8222;Fachinformationsstelle Rechtsextremismus M\u00fcnchen&#8220; sprach vorab von einer der <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/warum-der-ewige-streit-um-abtreibung-fuer-rechte-interessant-ist,UP7Y1Dt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gr\u00f6\u00dften rechten Demonstrationen<\/a> in S\u00fcddeutschland. Man beobachte die Veranstaltung kritisch, &#8222;da unter dem Deckmantel eines &#8218;Pro Life&#8216;-Narrativs antidemokratische, antifeministische und menschenfeindliche Positionen transportiert&#8220; w\u00fcrden. Die Informationsstelle ist Kooperationspartner der Landeshauptstadt M\u00fcnchen, versteht sich aber als unabh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Der &#8222;Marsch f\u00fcrs Leben&#8220; wird auch innerkirchlich unterschiedlich bewertet. In gro\u00dfen Organisationen wie dem Landeskomitee der Katholiken in Bayern hat die Veranstaltung keinen R\u00fcckhalt. Gleichwohl wird auch dort die Grundposition geteilt, dass menschliches Leben von Anfang bis zum Ende gesch\u00fctzt werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Mit Informationen von dpa, epd und KNA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rund 2.200 Abtreibungsgegner sind am Samstagnachmittag in M\u00fcnchen laut Polizeiangaben auf die Stra\u00dfe gegangen. 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