{"id":816594,"date":"2026-02-22T07:58:12","date_gmt":"2026-02-22T07:58:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/816594\/"},"modified":"2026-02-22T07:58:12","modified_gmt":"2026-02-22T07:58:12","slug":"jahrestag-des-kriegsbeginns-hamburgs-cdu-partnerschaft-mit-st-petersburg-beenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/816594\/","title":{"rendered":"Jahrestag des Kriegsbeginns: Hamburgs CDU: Partnerschaft mit St. Petersburg beenden"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine kommen Vertreter von Senat und B\u00fcrgerschaft am Dienstag (14.00 Uhr) zu einer Gedenkveranstaltung am Rathaus zusammen. Innensenator Andy Grote (SPD) will eine Rede halten. <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hamburg<\/a> hat in den vergangenen vier Jahren vor allem die ukrainische Hauptstadt unterst\u00fctzt. Zwei Monate nach Kriegsbeginn hatten B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) und sein Kiewer Amtskollege Vitali Klitschko einen \u00abPakt f\u00fcr Solidarit\u00e4t und Zukunft\u00bb geschlossen.\u00a0\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-01\/ukraine-krieg-luftangriffe-kyjiw-charkiw\" data-ct-label=\"Krieg gegen die Ukraine: Ukraine meldet schwere Luftangriffe auf Gro\u00dfst\u00e4dte\" data-uuid=\"0f757a36-42b3-4f89-b2b5-7025008cfe63\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Krieg gegen die Ukraine:<br \/>\n                        Ukraine meldet schwere Luftangriffe auf Gro\u00dfst\u00e4dte<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/russland-starlink-ukraine-spacex-blockierung-5vor8\" data-ct-label=\"Russische Nutzung von Starlink: Sie h\u00e4tten Menschenleben retten k\u00f6nnen\" data-uuid=\"0872c664-515a-45b1-aa6a-edf564383e80\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Russische Nutzung von Starlink:<br \/>\n                        Sie h\u00e4tten Menschenleben retten k\u00f6nnen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/ukraine-krieg-russland-usa-gespraeche-genf\" data-ct-label=\"Krieg gegen die Ukraine: Russland k\u00fcndigt Gespr\u00e4che mit USA und Ukraine in Genf an\" data-uuid=\"5b3e4ebb-b204-4ccf-8e84-206604f65c7b\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Krieg gegen die Ukraine:<br \/>\n                        Russland k\u00fcndigt Gespr\u00e4che mit USA und Ukraine in Genf an<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im Rahmen dieser Vereinbarung hat die Hansestadt medizinische und andere Hilfsg\u00fcter nach Kiew geschickt. Nach Angaben des Senats wurden unter anderem mehr als zehn Rettungswagen und 21 Nahverkehrsbusse sowie Helme, Lungenautomaten und Schutzwesten geliefert. Nach den j\u00fcngsten russischen Luftangriffen auf die Energieinfrastruktur half Hamburg mit zwei Generatoren f\u00fcr ein Hilfszentrum in der Region Kiew, wie ein Senatssprecher mitteilte. In dem Zentrum werden traumatisierte Kinder und Familien betreut, die zum Teil aus Kriegsgebieten evakuiert wurden.\u00a0\n<\/p>\n<p>                Kriegsverletzte werden in Hamburg behandelt        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In Hamburger Krankenh\u00e4usern werden Kriegsverletzte aus der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/krieg-in-ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> behandelt. Seit Beginn des Angriffskrieges habe Hamburg eine zweistellige Anzahl an Patienten \u00fcber das sogenannte Kleeblatt-System \u00fcbernommen, davon fast ausschlie\u00dflich Soldaten, erkl\u00e4rte eine Sprecherin der Sozialbeh\u00f6rde. Das Verteilungssystem war urspr\u00fcnglich f\u00fcr Corona-Patienten entwickelt worden, um eine \u00dcberlastung der Intensivstationen in Deutschland zu vermeiden.\u00a0\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Pia Bublies f\u00fcr die ZEIT\/\u200bDIE ZEIT<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! 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Die Partnerschaft mit der russischen Metropole sei bislang nur ausgesetzt worden. \u00abAber eine eingefrorene oder ausgesetzte Partnerschaft im bald f\u00fcnften Kriegsjahr sendet ein falsches Signal: n\u00e4mlich als Bereitschaft zur R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t, ohne dass Russland den Angriffskrieg beendet oder Verantwortung \u00fcbernommen h\u00e4tte\u00bb, hei\u00dft es in einem Antrag der CDU-Fraktion. Andere europ\u00e4ische St\u00e4dte \u2013 darunter Kaunas (Litauen), Tallinn (Estland) und Turku (Finnland) \u2013 h\u00e4tten ihre Partnerschaft mit St. Petersburg bereits beendet.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Hamburg und Leningrad, wie St. Petersburg damals hie\u00df, hatten 1957 die bundesweit erste deutsch-russische St\u00e4dtepartnerschaft geschlossen. Vor dem Angriff auf die Ukraine hatte der Senat noch Vorbereitungen f\u00fcr eine Teilnahme an einer f\u00fcr April 2022 geplanten Deutschen Woche in der russischen Stadt getroffen. Doch dann sagte B\u00fcrgermeister <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/peter-tschentscher\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tschentscher<\/a> eine geplante Reise in die Partnerstadt ab. Seitdem bestehen keine Kontakte mehr zu offiziellen Stellen. Hamburg unterh\u00e4lt aber noch eine Repr\u00e4sentanz in St. Petersburg, die nach Senatsangaben in den vergangenen beiden Jahren jeweils 52.000 Euro kostete.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Anfang Februar 2022 war B\u00fcrgerschaftspr\u00e4sidentin Carola Veit (<a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/spd\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SPD<\/a>) noch zu einer Ausstellungser\u00f6ffnung in die Stadt an der Newa gereist. Kritik eines zu freundlichen Umgangs mit Russland hatte sie damals zur\u00fcckgewiesen: \u00abWenn man sagt, man muss auch der russischen Seite zuh\u00f6ren und versuchen sie zumindest zu verstehen, dann hei\u00dft das ja nicht, dass sie dann automatisch recht hat\u00bb. Kurz nach Beginn des Krieges nahm Veit an einer Solidarit\u00e4tsdemonstration f\u00fcr die Ukraine in Hamburg teil.\n<\/p>\n<p>                        Zuletzt kamen weniger Schutzsuchende nach Hamburg        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In der Hansestadt leben zurzeit mehr als 42.000 Menschen mit ukrainischer Staatsangeh\u00f6rigkeit, nicht alle von ihnen sind Fl\u00fcchtlinge. Nach einer starken Zunahme im vergangenen Herbst sind in den Wintermonaten deutlich weniger Schutzsuchende aus der Ukraine nach Hamburg gekommen. Im September hatte die Hansestadt 748 Menschen aufgenommen, im Januar waren es nur noch 333. Das ist der niedrigste Stand seit Juni vergangenen Jahres, wie aus einem Lagebild der Innen- und Sozialbeh\u00f6rde hervorgeht.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im gesamten Jahr 2025 wurden knapp 4.900 Fl\u00fcchtlinge aus der Ukraine aufgenommen. 2024 waren 5.600 gekommen, im Jahr 2023 hatten 6.000 Ukrainer Schutz in Hamburg gesucht. Im Jahr des umfassenden russischen Angriffs waren 37.500 Menschen vor dem Krieg an die Elbe gefl\u00fcchtet. Ob sie alle in Hamburg geblieben sind, kann der Senat nicht sagen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">9.370 Ukrainer lebten Ende vergangenen Jahres in st\u00e4dtischen Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnften, wie es k\u00fcrzlich in einer Antwort auf eine Gro\u00dfe Anfrage der AfD-B\u00fcrgerschaftsfraktion hie\u00df. Der Senat geht davon aus, dass sehr viel mehr Fl\u00fcchtlinge privat untergekommen sind. Seit Kriegsbeginn bis Ende 2025 h\u00e4tten knapp 23.900 Ukrainer bei der Registrierung im Ankunftszentrum angegeben, sie h\u00e4tten ein privates Dach \u00fcber dem Kopf gefunden. Allerdings zogen sp\u00e4ter gut 4.800 von ihnen doch in eine st\u00e4dtische Fl\u00fcchtlingsunterkunft.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260222-930-719088\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine kommen Vertreter von Senat und B\u00fcrgerschaft am Dienstag (14.00&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":816595,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[4012],"tags":[331,332,42004,31,692,13,183297,22876,1437,14,15,10501,307,12,184,8645,317,8329],"class_list":["post-816594","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-ukraine","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-andy-grote","tag-cdu","tag-hamburg","tag-headlines","tag-jahrestag-des-kriegsbeginns","tag-kriegsbeginn","tag-kyjiw","tag-nachrichten","tag-news","tag-peter-tschentscher","tag-russland","tag-schlagzeilen","tag-spd","tag-st-petersburg","tag-ukraine","tag-vitali-klitschko"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116113224900602499","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/816594","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=816594"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/816594\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/816595"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=816594"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=816594"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=816594"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}