{"id":816821,"date":"2026-02-22T10:17:17","date_gmt":"2026-02-22T10:17:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/816821\/"},"modified":"2026-02-22T10:17:17","modified_gmt":"2026-02-22T10:17:17","slug":"laut-schwedischer-studie-sahne-koennte-das-demenz-risiko-senken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/816821\/","title":{"rendered":"Laut schwedischer Studie: Sahne k\u00f6nnte das Demenz-Risiko senken"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" data-hk=\"00942120a10040101002010\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1771755437_204_4c493771-1f0f-45cc-b8c2-945bbb9eb2ce.534013cb-ac55-4a3f-ac07-396bf9cee9e7.jpg\" alt=\"CHIP\" width=\"48\" height=\"48\"\/>Judith Braun22.02.202610:05<\/p>\n<p>Sie schmeckt zwar vielen, gilt gemeinhin jedoch als ungesund: Sahne. Der Verzehr des Lebensmittels k\u00f6nnte \u00fcberraschenderweise f\u00fcr das menschliche Gehirn durchaus positive Folgen haben. Lesen Sie, was schwedische Forscher in einer Studie beobachteten.<\/p>\n<p>Ern\u00e4hrungswissenschaftler raten derzeit zu einem ma\u00dfvollen Konsum von Sahne und K\u00e4se. Aufgrund ihres hohen Gehalts an ges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren gelten beide Lebensmittel als potenziell gesundheitlich belastend. Gleichzeitig deuten jedoch Studien darauf hin, dass insbesondere der Verzehr von K\u00e4se langfristig positive Effekte auf die kognitiven F\u00e4higkeiten haben k\u00f6nnte, wie das <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/news\/kase-mit-hohem-fettgehalt-und-sahne-moglicherweise-protektive-wirkung-auf-demenzrisiko-27498642-2e19-49ae-bd9c-59775aa21b82\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutsche \u00c4rzteblatt <\/a>berichtet. So zeigte eine finnische <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00394-022-02834-x\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Studie<\/a> entsprechende Zusammenh\u00e4nge.<\/p>\n<p>\u00dcberraschenderweise scheint \u00c4hnliches auch f\u00fcr Sahne zu gelten: Schwedische Forscher stellten fest, dass ein regelm\u00e4\u00dfiger Sahnekonsum mit einem <strong>geringeren Demenzrisiko<\/strong> assoziiert war. Die Ergebnisse legen nahe, dass einzelne Milchprodukte differenzierter betrachtet werden sollten.\u00a0<\/p>\n<p>ANZEIGEForscher best\u00e4tigen Zusammenhang zwischen K\u00e4se-Konsum und geringerem Demenz-Risiko<\/p>\n<p>F\u00fcr ihre im Fachjournal <a href=\"https:\/\/www.neurology.org\/doi\/10.1212\/WNL.0000000000214343\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Neurology<\/a> ver\u00f6ffentlichte Untersuchung analysierte ein Forschungsteam der Universit\u00e4t Lund Daten der <a href=\"https:\/\/www.malmo-cohorts.lu.se\/malmo-diet-and-cancer-mdc\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Langzeitstudie \u201eMalm\u00f6 Diet and Cancer<\/a>\u201c. Darin hatten die Teilnehmenden detaillierte Angaben zu ihren Ern\u00e4hrungsgewohnheiten gemacht. Insgesamt wurden 27.670 Erwachsene ausgewertet, die zum Zeitpunkt der Befragungen zwischen 1991 und 1996 im Durchschnitt 58,1 Jahre alt waren und keine Anzeichen einer Demenz aufwiesen. Im Verlauf der folgenden 25 Jahre traten 3.208 Demenzerkrankungen auf.<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>Die Analyse zeigte, dass rund zehn Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die angaben, t\u00e4glich mehr als 50 Gramm K\u00e4se mit einem Fettgehalt von \u00fcber 20 Prozent zu verzehren, im Beobachtungszeitraum an Demenz erkrankten. Diese Menge entspricht etwa zwei Br\u00f6tchen mit Brie. Demgegen\u00fcber lag der Anteil bei denjenigen, die weniger als 15 Gramm K\u00e4se pro Tag konsumierten, bei 13 Prozent. Als der fettreiche K\u00e4se bei einer weiteren Analyse allerdings durch fettreiches rotes Flesich ersetzt werden, stieg das Demenzrisiko wieder an. Daraus l\u00e4sst sich schlie\u00dfen, dass nicht unbedingt der h\u00f6here Fettgehalt f\u00fcr die sch\u00fctzende Wirkung verantwortlich ist. Die Forschenden vermuten, dass andere Inhaltsstoffe in Brie, Gouda oder Cheddar eine Rolle spielen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>ANZEIGEStudie zeigt: Auch Sahne kann wohl Demenz-Risiko reduzieren<\/p>\n<p>Neben dem Einfluss von K\u00e4se auf die kognitiven F\u00e4higkeiten untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch die Auswirkungen des Sahnekonsums auf das Demenzrisiko. Dabei zeigte sich, dass der t\u00e4gliche Verzehr von 20 Gramm fettreicher Sahne \u2013 entsprechend etwa 1,4 Essl\u00f6ffeln bei einem Fettgehalt von \u00fcber 30 Prozent \u2013 mit einem um 16 Prozent geringeren Demenzrisiko assoziiert war. F\u00fcr Butter mit einem Fettgehalt von \u00fcber 80 Prozent lie\u00df sich hingegen kein vergleichbarer sch\u00fctzender Effekt feststellen.<\/p>\n<p>Allerdings handelt es sich bei der Untersuchung um eine Beobachtungsstudie. Ein urs\u00e4chlicher Zusammenhang zwischen dem Verzehr von K\u00e4se oder Sahne und einem geringeren Demenzrisiko l\u00e4sst sich daher nicht belegen. M\u00f6glich ist vielmehr, dass andere Lebensstilfaktoren der Teilnehmenden \u2013 etwa Ern\u00e4hrungsgewohnheiten insgesamt oder soziale Faktoren \u2013 zu dem beobachteten Effekt beigetragen haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Judith Braun22.02.202610:05 Sie schmeckt zwar vielen, gilt gemeinhin jedoch als ungesund: Sahne. Der Verzehr des Lebensmittels k\u00f6nnte \u00fcberraschenderweise&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":816822,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[29,30,141,232],"class_list":{"0":"post-816821","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-gesundheit","11":"tag-health"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116113771547740833","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/816821","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=816821"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/816821\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/816822"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=816821"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=816821"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=816821"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}