{"id":816927,"date":"2026-02-22T11:18:14","date_gmt":"2026-02-22T11:18:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/816927\/"},"modified":"2026-02-22T11:18:14","modified_gmt":"2026-02-22T11:18:14","slug":"musikalischer-nachwuchs-in-duesseldorf-klassik-trifft-hardrock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/816927\/","title":{"rendered":"Musikalischer Nachwuchs in D\u00fcsseldorf: Klassik trifft Hardrock\u00a0"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Aus dem Johanna Ey- Forum im Stadtmuseum dringen am Samstagvormittag Pianokl\u00e4nge. Bereits zum zweiten Mal ist das Haus Austragungsort f\u00fcr den Auftakt der Kinderkulturtage. Das kleine Festival f\u00fcr junge Talente zwischen sechs und 17 Jahren bietet Wettbewerbe in drei Kategorien: Instrumental, Gesang und Tanz.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWir haben in diesem Jahr \u00fcber 1300 Anmeldungen\u201c, freut sich Mitgr\u00fcnderin Elina Chernova \u00fcber die Rekordnachfrage. Doch damit st\u00f6\u00dft die Veranstaltung auch an ihre Kapazit\u00e4tsgrenze. \u201eWir h\u00e4tten sicher noch zweimal so viele Talente einladen k\u00f6nnen, aber das sprengt einfach unsere M\u00f6glichkeiten\u201c, meint die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin und f\u00fcgt an: \u201eWir mussten leider viele Bewerbungen ablehnen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als die Kinderkulturtage vor 16 Jahren aus der Taufe gehoben wurden, h\u00e4tten sich die Wettbewerbe auf teilnehmende D\u00fcsseldorfer Kinder konzentriert. \u201eDann weiteten wir das Angebot auf NRW und inzwischen auf ganz Deutschland aus\u201c, f\u00e4hrt Elina Chernova fort. Mit der \u00d6ffnung des Festivals auf bundesweite Bewerbungen sei die Zahl der Anmeldungen von einigen Hundert auf mehr als 1000 angestiegen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Viele der Kinder, die sich in den drei Kategorien einer f\u00fcnfk\u00f6pfigen Jury stellen, haben schon Erfahrungen mit vergleichbaren Wettbewerben. So auch Arthur Orlov. Der Elfj\u00e4hrige hat 2025 den ersten Platz bei \u201eJugend musiziert\u201c abger\u00e4umt. F\u00fcr seine Darbietung an der Gitarre hat sich Arthur einen Genremix ausgesucht, der von Klassik \u00fcber spanische Kl\u00e4nge bis hin zu Metallicas \u201eNothing else matters\u201c viel Raum bietet, sein K\u00f6nnen vorzustellen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Nachwuchstalent sitzt im wei\u00dfen Hemd, in schwarzer Hose und mit schwarzer Fliege um den Hals auf einem Stuhl. Den Korpus seiner Akustikgitarre hat er zwischen die Beine geklemmt, ihr Steg ragt schr\u00e4g in die H\u00f6he. Gespannt lauscht das Publikum im neu eingerichteten Johanna Ey-Forum den Kl\u00e4ngen, die er auf den Saiten anschl\u00e4gt. Mal sanft, mal rasant, aber immer virtuos. Scheinbar m\u00fchelos leitet er von einem St\u00fcck ins n\u00e4chste \u00fcber und kr\u00f6nt seinen Auftritt mit dem Metallica-Klassiker, den er so spielt, als s\u00e4\u00dfe er noch mit ein oder zwei weiteren Kollegen an der Gitarre auf der B\u00fchne und nicht als Solist.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eArthur hat einen privaten Lehrer\u201c, erz\u00e4hlt die stolze Mama und betont, dass er ein \u201eNaturtalent\u201c sei. Der so Gelobte l\u00e4chelt bescheiden und verr\u00e4t, dass er ein Hardrock-Fan ist. Den Musikgeschmack teilt er mit Maxim Kotov. Auch er tritt in der Kategorie \u201einstrumental f\u00fcr Neun- bis Elf-j\u00e4hrige\u201c an. Sein Instrument ist das Schlagzeug. Wie Arthur hat Maxim sich f\u00fcr ein Medley entschieden. Klassik ist dabei weniger sein Ding. Er setzt allerdings ebenfalls auf ein Metallica-St\u00fcck. Doch f\u00fcr den Einstieg wird es Nirvanas Kracher \u201eSmells like Teenspirit\u201c, dem er Boney M.\u2018s \u201eRasputin\u201c folgen l\u00e4sst.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Was alle drei St\u00fccke vereint, sind knifflige Drumparts, die Maxim zur Musik aus zwei Lautsprechern spielt. Denn anders als bei Arthur w\u00e4re das Schlagzeug allein nur dann f\u00fcr die Jury zu bewerten gewesen, wenn der Nachwuchsdrummer ein minutenlanges Solo hingelegt h\u00e4tte. Weil er aber, ebenso wie Mitbewerberin Mariia Shatalova, der Jury zeigen soll, dass er nicht nur improvisieren, sondern auch den Takt halten und Akzente setzen kann, d\u00fcrfen die Kids ihre Idole trommelnd begleiten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">So frei sie in der Wahl der St\u00fccke und Genres sind, so k\u00f6nnen sie auch entscheiden, ob sie allein oder als Gruppe antreten m\u00f6chten. Am Samstag muss die Jury 47 Auftritte von insgesamt 60 Kindern bewerten. Erstmals darf auch das Publikum via QR-Code digital mit abstimmen und damit einen eigenen Preis verleihen. <br \/>\u201eWir vergeben Pokale an die ersten drei Pl\u00e4tze und einen weiteren Pokal als Publikumspreis\u201c, erkl\u00e4rt Elina Cherkova und erg\u00e4nzt: \u201eAu\u00dferdem bekommen alle teilnehmenden Kinder eine Medaille und eine Urkunde\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im M\u00e4rz stehen zwei weitere Termine im Kulturhaus S\u00fcd an. Dann messen sich die jungen Talente in den Kategorien Gesang und Tanz. \u201eF\u00fcr manche ist es die erste Gelegenheit, sich live vor Publikum zu pr\u00e4sentieren, f\u00fcr andere sind die Kinderkulturtage das Sprungbrett f\u00fcr eine Karriere\u201c, fasst die Leiterin die Idee hinter dem Festival zusammen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aus dem Johanna Ey- Forum im Stadtmuseum dringen am Samstagvormittag Pianokl\u00e4nge. 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