{"id":819554,"date":"2026-02-23T12:30:14","date_gmt":"2026-02-23T12:30:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/819554\/"},"modified":"2026-02-23T12:30:14","modified_gmt":"2026-02-23T12:30:14","slug":"gefahr-fuer-angriffe-auf-us-standorte-in-europa-steigt-offenbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/819554\/","title":{"rendered":"Gefahr f\u00fcr Angriffe auf US-Standorte in Europa steigt offenbar"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Als m\u00f6gliche Ziele gelten demnach das Hauptquartier der Revolutionsgarden, Atomanlagen im Land und das iranische Raketenprogramm. Sollten solche Angriffe nicht zum gew\u00fcnschten Ergebnis f\u00fchren, habe Trump laut eingeweihten Personen offen gelassen, sp\u00e4ter in diesem Jahr auch eine umfassendere Milit\u00e4raktion zu erw\u00e4gen \u2013 mit dem Ziel, Ajatollah Ali Chamenei aus dem Amt zu dr\u00e4ngen. Zweifel gebe es selbst innerhalb der US-Regierung, ob sich ein solcher Machtwechsel allein durch Luftangriffe erreichen lasse.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Parallel dazu werde hinter den Kulissen ein Kompromiss diskutiert: Iran k\u00f6nnte ein stark begrenztes Atomprogramm zur medizinischen Forschung behalten. Ob beide Seiten dem zustimmen, ist offen. W\u00e4hrend Trumps Sondergesandter Steve Witkoff als einzig akzeptables Ziel eine &#8222;zero enrichment&#8220;-L\u00f6sung ausgab, also null Urananreicherung, beharrt der Au\u00dfenminister des Iran auf dem &#8222;Recht&#8220; seines Landes zur Brennstoffproduktion. Zugleich ziehen die USA zwei Flugzeugtr\u00e4gergruppen und Dutzende Kampfjets in der Region zusammen \u2013 so viele Streitkr\u00e4fte wie seit Jahren nicht mehr.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Irans Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi geht nach eigenen Worten von einer weiteren Gespr\u00e4chsrunde mit der US-Delegation \u00fcber das iranische Atomprogramm aus, die &#8222;wahrscheinlich&#8220; am Donnerstag in Genf stattfinden werde. In einem Interview mit dem US-Sender CBS News sagte Araghtschi am Sonntag, derzeit werde an Elementen f\u00fcr ein Abkommen gearbeitet. &#8222;Ich glaube, dass wir, wenn wir uns treffen, wahrscheinlich diesen Donnerstag wieder in Genf, an diesen Punkten arbeiten, einen guten Text vorbereiten und zu einem schnellen Deal kommen k\u00f6nnen&#8220;, sagte der iranische Chefdiplomat.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Es gebe &#8222;gute Chancen&#8220;, den Konflikt \u00fcber das iranische Atomprogramm auf diplomatischem Wege zu l\u00f6sen, sagte Araghtschi. &#8222;Wir setzen unsere Verhandlungen fort, arbeiten an den Elementen eines Abkommens und an einer ersten Textversion.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Im Augenblick werde nur \u00fcber Atomfragen verhandelt, &#8222;kein anderes Thema wird angesprochen&#8220;, f\u00fcgte Araghtschi hinzu und bekr\u00e4ftigte, als souver\u00e4nes Land habe der Iran &#8222;das volle Recht&#8220;, \u00fcber die Anreicherung von Uran f\u00fcr zivile Zwecke zu entscheiden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">In der iranischen Stadt Parand, etwa 50 Kilometer von Teheran entfernt, soll es am Mittag mehrere Explosionen gegeben haben. Auf Videos, die \u00fcber soziale Medien geteilt wurden, sind mehrere Rauchs\u00e4ulen zu sehen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Augenzeugenberichte in lokalen Telegramkan\u00e4len geben keine eindeutigen Hinweise auf den Ursprung der Rauchs\u00e4ulen. Einige Nutzer schreiben, sie h\u00e4tten mehrere Explosionen in kurzer Abfolge geh\u00f6rt, anschlie\u00dfend seien Feuer in unterirdischen Anlagen vor den Toren der Stadt ausgebrochen. Andere Nutzer erkl\u00e4ren, die Rauchs\u00e4ulen h\u00e4tten einen nat\u00fcrlichen Ursprung: B\u00f6schungen am Stra\u00dfenrand h\u00e4tten Feuer gefangen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Diese Argumentation deckt sich mit der Darstellung, die das islamische Regime \u00fcber die staatlichen Nachrichtenkan\u00e4le verbreiten l\u00e4sst. Auff\u00e4llig ist dabei jedoch, dass auf Bildern der entsprechenden Region nur \u00e4u\u00dferst sp\u00e4rlicher Bewuchs am Stra\u00dfenrand sichtbar ist. So wirkt es unwahrscheinlich, dass ein paar Grasb\u00fcschel Rauchs\u00e4ulen in dieser Gr\u00f6\u00dfe ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Welchen Grund es f\u00fcr die mutma\u00dflichen Explosionen und darauffolgenden Br\u00e4nde geben k\u00f6nnte, kann nicht unabh\u00e4ngig verifiziert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Als m\u00f6gliche Ziele gelten demnach das Hauptquartier der Revolutionsgarden, Atomanlagen im Land und das iranische Raketenprogramm. 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