{"id":82007,"date":"2025-05-03T20:31:15","date_gmt":"2025-05-03T20:31:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/82007\/"},"modified":"2025-05-03T20:31:15","modified_gmt":"2025-05-03T20:31:15","slug":"wie-geht-es-mit-dem-geplanten-freilichtmuseum-in-wilsdruff-voran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/82007\/","title":{"rendered":"Wie geht es mit dem geplanten Freilichtmuseum in Wilsdruff voran?"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nJedes einzelne dieser Holzteile geh\u00f6rte einst zum Altenberger Bergarbeiterhaus. &#8222;Die Fenster sind bei mir in der Scheune. Der Kachelofen liegt bei mir in der Scheune. Und wartet, dass es wieder eingebaut werden kann.&#8220; Das denkmalgesch\u00fctzte Geb\u00e4ude stand einst mitten im Zentrum von Altenberg. Teile des Holzes lassen sich bis ins 17. Jahrhundert zur\u00fcckdatieren, die Grundmauern waren vermutlich noch \u00e4lter. Doch starke Sch\u00e4den an der Bausubstanz f\u00fchrten dazu, dass der Abriss drohte \u2013 bis der Verein eingriff.\n<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"text\">Die Fenster sind bei mir in der Scheune. Der Kachelofen liegt bei mir in der Scheune. Und wartet, dass es wieder eingebaut werden kann.<\/p>\n<p>Lothar Ristau<br \/>\nVerein L\u00e4ndliche Baukultur in Sachsens Mitte<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Wiederaufbau stockt &#8211; Geld fehlt<\/p>\n<p class=\"text\">\nIm Jahr 2022 wurde das Haus in m\u00fchevoller Eigenleistung zerlegt. Zwei Monate lang arbeiteten Mitglieder ehrenamtlich daran und beschrifteten jedes Teil mit kleinen Blechschildern. &#8222;Und wir haben das ordentlich aufgenommen. Das ist skizziert worden und da sind die Pl\u00e4ttchen mit Nummern versehen, sodass alles an die Stelle kommt, wie es mal war.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDoch der Wiederaufbau stockt aktuell. Denn der Kostenvoranschlag bel\u00e4uft sich auf mehrere hunderttausend Euro. Und das Geb\u00e4ude im Ehrenamt zu errichten, sei kaum m\u00f6glich, meint Vereinsvorstand Kay Arnswald. &#8222;Der Wiederaufbau w\u00fcrde so lange dauern, das kann man nicht im Ehrenamt schaffen. Wir haben Aussicht auf F\u00f6rdermittel, aber nicht mal den Eigenanteil.&#8220;\n<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"text\">Wir haben Aussicht auf F\u00f6rdermittel, aber nicht mal den Eigenanteil.<\/p>\n<p>Kay Arnswald<br \/>\nVorstand des Vereins L\u00e4ndliche Baukultur in Sachsens Mitte<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Zwei Standorte in Wilsdruff kommen infrage<\/p>\n<p class=\"text\">\nEin weiteres Hindernis: Der k\u00fcnftige Standort des Freilichtmuseums steht noch nicht endg\u00fcltig fest. Zwei Orte in Limbach sind im Gespr\u00e4ch. Einer davon ist das Gel\u00e4nde rund um die Scheune des Rittergutes, der andere liegt in der N\u00e4he der Freiwilligen Feuerwehr. Doch komplizierte Besitzverh\u00e4ltnisse bremsen das Projekt aus. Die Vision des Vereins reicht weit \u00fcber das Bergarbeiterhaus hinaus.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nAuch eine Scheune aus B\u00e4renstein und ein Wohnhaus aus Hilbersdorf k\u00f6nnten k\u00fcnftig Teil des geplanten Museumsensembles sein. Zusammen mit Kutschen, Schlitten und zahlreichen historischen Einrichtungsgegenst\u00e4nden. &#8222;Wenn uns es aber gelingt, das erste Haus aufzubauen und zu zeigen: Wie hat man gewohnt, gelebt und gearbeitet. Dann ist es leichter Unterst\u00fctzung zu bekommen f\u00fcr das Museum und den Aufbau weiterer H\u00e4user.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Jedes einzelne dieser Holzteile geh\u00f6rte einst zum Altenberger Bergarbeiterhaus. &#8222;Die Fenster sind bei mir in der Scheune. 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