{"id":820636,"date":"2026-02-23T22:48:57","date_gmt":"2026-02-23T22:48:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/820636\/"},"modified":"2026-02-23T22:48:57","modified_gmt":"2026-02-23T22:48:57","slug":"pistorius-in-sorge-um-die-unterstuetzung-aus-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/820636\/","title":{"rendered":"Pistorius &#8222;in Sorge um die Unterst\u00fctzung aus Europa&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    <a href=\"#\" rel=\"nofollow\" onclick=\"window.print(); return false;\" title=\"Printer Friendly, PDF &amp; Email\"><br \/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/print_button.jpg\" alt=\"Print Friendly, PDF &amp; Email\" class=\"pf-button-img\" style=\"\"\/><br \/>\n                    <\/a><\/p>\n<p><strong>Vier Jahre sind seit dem Beginn des offenen russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine vergangen. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) zeigt sich besorgt \u00fcber die Unterst\u00fctzung aus Europa.<\/strong>\n<\/p>\n<p>Vor dem vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine sieht Verteidigungsminister Boris Pistorius die europ\u00e4ischen NATO-Staaten in einer \u00e4u\u00dferst kritischen Situation. \u201eIch bin heute in Sorge\u201c, sagte Pistorius w\u00e4hrend eines Pressegespr\u00e4chs am Montag (23. Februar) in Koblenz. \u201eIch bin in Sorge um die Unterst\u00fctzung aus Europa.\u201c<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-68313 size-full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/260223_Pistorius_BAAINBw_Bannert-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\"  \/>\u201eIn Koblenz wird Gro\u00dfartiges geleistet\u201c: Verteidigungsminister Boris Pistorius lobt die Chefeink\u00e4uferin f\u00fcr die Bundeswehr, Annette Lehnigk-Emden. Foto: Dirk Bannert \/ Bundeswehr\n<\/p>\n<p>Aus Sicht des SPD-Politikers ist die Allianz mit ihren gewohnten Werten und Anspr\u00fcchen <a href=\"https:\/\/esut.de\/2026\/02\/fachbeitraege\/68127\/muenchner-sicherheitskonferenz-europa-msc\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">vorerst an ihr Ende gekommen<\/a>. \u201eIch bedauere, dass die Vereinigten Staaten von Amerika sich aus der eigenen Unterst\u00fctzung komplett zur\u00fcckgezogen haben, was es f\u00fcr die Europ\u00e4er noch schwieriger macht.\u201c<\/p>\n<p>Pistorius sprach in Koblenz mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bundesamtes f\u00fcr Ausr\u00fcstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Er w\u00fcrdigte die \u201estarke Leistung\u201c des Beschaffungsamtes in den vergangenen drei Jahren. Das BAAINBw, eine der gr\u00f6\u00dften Beh\u00f6rden des Bundesverteidigungsministeriums, werde angesichts der Bedrohung in Europa immer wichtiger.\n<\/p>\n<p><strong>Ungarn blockiert Ukraine-Unterst\u00fctzung<\/strong><\/p>\n<p>Zur gleichen Zeit hat Ungarn bei einem EU-Au\u00dfenministertreffen in Br\u00fcssel die geplante Versch\u00e4rfung von Russland-Sanktionen abgelehnt. Zudem bekr\u00e4ftigte das Land sein Veto gegen ein milliardenschweres EU-Darlehen f\u00fcr die Ukraine. Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas sagte nach dem Treffen: \u201eDas ist ein R\u00fcckschlag und eine Botschaft, die wir heute nicht senden wollten.\u201c\n<\/p>\n<p>Verteidigungsminister Pistorius erinnere sich noch genau an jenen 24. Februar 2022, sagte er in Koblenz: \u201eIch war Innenminister in Niedersachsen und h\u00f6rte in den Fr\u00fchnachrichten, was passiert war.\u201c Er habe am Tag des Kriegsbeginns die Fernsehansprache von Wladimir Putin gesehen, in der der russische Pr\u00e4sident den Angriff rechtfertigen wollte. Pistorius sei an jenem Morgen \u201ezutiefst geschockt\u201c gewesen, sagte der Minister.\n<\/p>\n<p><strong>\u201eAuf die Zusagen von Putin sollte sich niemand verlassen\u201c<\/strong><\/p>\n<p>In den vergangenen Monaten haben die russischen Streitkr\u00e4fte verst\u00e4rkt zivile Ziele in der Ukraine angegriffen. Im zur\u00fcckliegenden Jahr verzeichnete die Ukraine die bislang h\u00f6chste Zahl get\u00f6teter Zivilistinnen und Zivilisten.\n<\/p>\n<p>\u201eWenn der Krieg zu Ende geht, was wir uns alle sehr w\u00fcnschen, kann das nur mit Einverst\u00e4ndnis der Ukrainer passieren\u201c, betonte Pistorius. \u201eEs muss ein fairer Frieden, ein gerechter Frieden sein \u2013 einer, der h\u00e4lt. Und das braucht Sicherheitsgarantien, und diese Sicherheitsgarantien m\u00fcssen nachhaltiger und stabiler sein als beispielsweise die von 1994.\u201c Das m\u00fcsse klar sein, \u201edenn wir lernen, dass auf die <a href=\"https:\/\/esut.de\/2026\/02\/fachbeitraege\/67248\/wladimir-kaminer-russlandbild\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zusagen von Wladimir Putin<\/a> sich niemand verlassen sollte\u201c.\n<\/p>\n<p>fpf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vier Jahre sind seit dem Beginn des offenen russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine vergangen. 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