{"id":822786,"date":"2026-02-24T20:13:14","date_gmt":"2026-02-24T20:13:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/822786\/"},"modified":"2026-02-24T20:13:14","modified_gmt":"2026-02-24T20:13:14","slug":"bericht-geht-viral-dystopische-ki-prognose-schreckt-anleger-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/822786\/","title":{"rendered":"Bericht geht viral: Dystopische KI-Prognose schreckt Anleger auf"},"content":{"rendered":"<p>Bericht geht viralDystopische KI-Prognose schreckt Anleger auf<\/p>\n<p>24.02.2026, 19:24 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(05:30 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/ILLUSTRATION-Eine-Person-arbeitet-am-Rechner-auf-dessen-Bildschirm-ein-durch-Kuenstliche-Intelligenz.webp\" alt=\"ILLUSTRATION-Eine-Person-arbeitet-am-Rechner-auf-dessen-Bildschirm-ein-durch-Kuenstliche-Intelligenz-generiertes-Illustrationsbild-mit-Code-verschiedener-Programmiersprachen-und-einem-neuronalen-Netzwerk-Diagramm-zu-sehen-ist-Der-Nobelpreis-fuer-Physik-geht-in-diesem-Jahr-an-den-US-Amerikaner-John-Hopfield-und-den-kanadischen-Forscher-Geoffrey-Hinton-fuer-grundlegende-Entdeckungen-und-Erfindungen-die-maschinelles-Lernen-mit-kuenstlichen-neuronalen-Netzen-ermoeglichen-Das-teilte-die-Koeniglich-Schwedische-Akademie-der-Wissenschaften-in-Stockholm-mit\"\/>Weil KI-Agenten immer mehr Aufgaben \u00fcbernehmen, steigt in dem darin entworfenen Szenario die Arbeitslosenquote in den USA im Juni 2028 auf 10,2 Prozent. (Foto: picture alliance\/dpa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Ein viraler Blogpost entfacht Panik an den M\u00e4rkten: Citrini Research skizziert ein Szenario, in dem KI Millionen Jobs ersetzt und die Produktivit\u00e4t explodiert. Die entworfenen Negativ-Szenarien treffen bei den ohnehin verunsicherten Anlegern auf fruchtbaren Boden. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Szenario klingt nach d\u00fcsterer Science-Fiction: Massenentlassungen, eine von KI-Agenten angetriebene Rekordproduktivit\u00e4t und das Ende der Konsumwirtschaft. Keine reale Prognose, sondern ein hypothetisches Szenario, das das Analysehaus Citrini Research in einem Bericht entwirft, der viral gegangen ist und Anleger aufgeschreckt hat. An der Wall Street befeuerte der Zukunftsentwurf zum Wochenanfang erneut die Furcht vor massiven Umw\u00e4lzungen durch den Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz &#8211; und lie\u00df Software-Aktien abst\u00fcrzen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.citriniresearch.com\/p\/2028gic\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">&#8222;The 2028 Global Intelligence Crisis&#8220; hei\u00dft der Bericht. Citrini nennt es &#8222;ein Gedankenexperiment zur Finanzgeschichte aus der Zukunft&#8220;.<\/a> Weil KI-Agenten immer mehr Aufgaben \u00fcbernehmen, steigt in dem darin entworfenen Szenario die Arbeitslosenquote in den USA im Juni 2028 auf 10,2 Prozent. Was heute noch 10.000 B\u00fcroangestellte in Manhattan erledigen, schaffen dann die Recheneinheiten eines GPU-Clusters in North Dakota. Die Produktivit\u00e4t steigt, der Margendruck auch, Firmen investieren nicht mehr in Angestellte, sondern in noch mehr KI-Leistung.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Die Angst vor einer KI-Disruption hat an den US-B\u00f6rsen gestern eine neue, fast schon surreale Eskalationsstufe erreicht&#8220;, beschreibt Stephan Kemper, Investmentstratege bei BNP Paribas, die Entwicklung. Als Ausl\u00f6ser nennt er den Blogpost von Citrini mit mehreren Millionen Aufrufen auf der Plattform X. Die Dynamik an den M\u00e4rkten habe sich drastisch verschoben, soziale Medien dominierten die Kursverl\u00e4ufe. &#8222;Wenn ein einzelner Blogpost ausreicht, um branchen\u00fcbergreifend zweistellige Milliardenbetr\u00e4ge an Marktwert zu vernichten, zeigt das, wie fragil das Vertrauen in traditionelle Gesch\u00e4ftsmodelle geworden ist.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Citrini-Bericht hat bei Kleinanlegern offenbar einen Nerv getroffen und ist viral gegangen. &#8222;Der Hinweis war mir bereits Ende letzter Woche rund zehnmal weitergeleitet worden und war in meinen sozialen Medien allgegenw\u00e4rtig&#8220;, erz\u00e4hlt Deutsche Bank-\u00d6konom Jim Reid. &#8222;Wie bei Matt Shumers viralem Beitrag &#8218;<a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/fortune.com\/2026\/02\/11\/something-big-is-happening-ai-february-2020-moment-matt-shumer\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Something big is happening<\/a>&#8218; vor einigen Wochen, der ebenfalls mit erheblichen Aktienverlusten in Verbindung gebracht wurde, st\u00fctzt sich das Argument stark auf Narrative und Emotionen statt auf harte Belege.&#8220; In beiden F\u00e4llen sei es mehr um Stimmung als um Substanz gegangen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die entworfenen Negativ-Szenarien treffen bei den ohnehin verunsicherten Anlegern auf fruchtbaren Boden. Der US-Software-Index brach am Montag um mehr als vier Prozent ein. Seit Jahresbeginn hat er fast ein Viertel seines Werts verloren. Anleger werfen nicht nur Aktien von Softwarefirmen aus ihren Depots, sondern trennen sich auch von Unternehmen aus Branchen, die anf\u00e4llig f\u00fcr Automatisierung sind. Die Auswirkungen der KI k\u00f6nnten dem US-Unternehmer Shumer zufolge viel gr\u00f6\u00dfer sein als die Covid-Krise von 2020, die alles auf den Kopf stellte, von den globalen Lieferketten bis hin zum Schulsystem.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zwar liegen die globalen Aktienm\u00e4rkte weiterhin in Reichweite ihrer Rekordst\u00e4nde, doch das verdeckt eine massive Rotation weg von vielen KI-lastigen Unternehmen hin zu defensiven Aktien oder den profitablen Bereichen der Lieferkette. &#8222;KI ist real &#8230; die Divergenz ist real, und der Ausverkauf im Software-Bereich ist sinnvoll, da KI dazu f\u00fchren wird, dass das Programmieren an Bedeutung verliert&#8220;, sagt Christopher Forbes, Leiter f\u00fcr Asien und den Nahen Osten beim Finanzdienstleister CMC Markets. Zu den Gewinnern z\u00e4hlt er Chiphersteller, Rechenzentren und die Energiebranche.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach dem Ausverkauf zum Wochenstart beruhigte sich die Stimmung an der Wall Street. Die positiven Auswirkungen der KI auf die Weltwirtschaft w\u00fcrden \u00fcbersehen, monierten B\u00f6rsianer. Kritiker werfen dem Citrini-Bericht vor, die Anpassungsf\u00e4higkeit der Wirtschaft zu untersch\u00e4tzen. &#8222;Ich w\u00fcrde es ernst nehmen, aber nicht w\u00f6rtlich&#8220;, sagte Nick Ferres, Gr\u00fcnder der Investmentfirma Vantage Point Asset Management.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die n\u00e4chste Bew\u00e4hrungsprobe f\u00fcr die M\u00e4rkte steht bereits vor der T\u00fcr: Die Ergebnisse des KI-Vorreiters Nvidia am Mittwoch nach US-B\u00f6rsenschluss. &#8222;Bislang hat der Aktienmarkt in diesem Jahr ein Szenario eingepreist, in dem KI unser Frankenstein-Monster ist&#8220;, beschreibt Ed Yardeni von der Beratungsfirma Yardeni Research die Stimmung. &#8222;Wir glauben weiter, dass KI die Produktivit\u00e4t der Arbeitnehmer steigert, anstatt sie zu verdr\u00e4ngen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de,  Tom Westbrook und Stefanie Geiger, rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bericht geht viralDystopische KI-Prognose schreckt Anleger auf 24.02.2026, 19:24 Uhr Artikel anh\u00f6ren(05:30 min) Weil KI-Agenten immer mehr Aufgaben&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":822787,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[5401,175,170,169,29,30,184508,1256,171,174,2310,173,172,6888,55],"class_list":["post-822786","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-arbeitslosigkeit","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-deutschland","tag-germany","tag-konsumgesellschaft","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-markets","tag-maerkte","tag-nvidia","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-wall-street","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116127439913131333","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/822786","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=822786"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/822786\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/822787"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=822786"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=822786"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=822786"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}