{"id":823123,"date":"2026-02-24T23:22:25","date_gmt":"2026-02-24T23:22:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/823123\/"},"modified":"2026-02-24T23:22:25","modified_gmt":"2026-02-24T23:22:25","slug":"ukraine-news-kreml-raeumt-ein-kriegsziele-in-der-ukraine-bisher-nicht-erreicht-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/823123\/","title":{"rendered":"Ukraine News: Kreml r\u00e4umt ein: Kriegsziele in der Ukraine \u201ebisher nicht erreicht\u201c &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p><strong>EU scheitert mit Ukraine-Paket<\/strong>Der EU ist es nicht gelungen, vor dem vierten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine den Weg f\u00fcr neue Sanktionen gegen Moskau und milliardenschwere Finanzhilfen f\u00fcr Kiew freizumachen. Wie die Deutsche Presse-Agentur von EU-Diplomaten erfuhr, blockiert insbesondere Ungarn weiter die notwendigen Beschl\u00fcsse daf\u00fcr. Alle Versuche, Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n zu einem Umdenken zu bewegen, seien bislang erfolglos geblieben, hie\u00df es.<\/p>\n<p>F\u00fcr die EU ist die Blockade ein bitterer R\u00fcckschlag. Sie hatte zum heutigen Jahrestag eigentlich ein starkes Signal der Unterst\u00fctzung an die Menschen in der Ukraine senden wollen. Diesen sollte gezeigt werden, dass sie sich im Abwehrkampf gegen Russland auf die Hilfe der EU verlassen k\u00f6nnen. Zugleich war es das Ziel, Russlands Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin vor Augen zu f\u00fchren, dass er nicht auf das Nachlassen der europ\u00e4ischen Solidarit\u00e4t setzen und stattdessen an den Verhandlungstisch kommen sollte.<\/p>\n<p>Vermutlich wird nun nur ein 100 Millionen Euro schweres Nothilfe-Paket f\u00fcr die Energie-Infrastruktur der Ukraine angek\u00fcndigt werden k\u00f6nnen. Dies ist nach EU-Angaben auch ohne Einwilligung Ungarns m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die Entwicklungen d\u00fcrften auch die geplanten Gedenkveranstaltungen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew \u00fcberschatten. Zu ihnen werden neben mehreren Staats- und Regierungschefs aus EU-Staaten auch Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa erwartet. Costa hatte seinen Unmut \u00fcber die ungarische Blockade bereits am Montag in einem Brief an Orb\u00e1n ge\u00e4u\u00dfert und diesem einen Versto\u00df gegen den Grundsatz der loyalen Zusammenarbeit in der EU vorgeworfen. &#8222;Keinem Mitgliedstaat darf gestattet werden, die Glaubw\u00fcrdigkeit der vom Europ\u00e4ischen Rat kollektiv getroffenen Entscheidungen zu untergraben&#8220;, schrieb der fr\u00fchere portugiesische Ministerpr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Konkret verwies er dabei auf die Grundsatzvereinbarung f\u00fcr die neuen Ukraine-Hilfen, die bereits bei einem EU-Gipfel am 18. Dezember getroffen worden war. Die Unterst\u00fctzung in Form von Darlehen soll sich bis Ende 2027 auf bis zu 90 Milliarden Euro belaufen und der Ukraine eine Fortsetzung des Abwehrkampfes gegen die russischen Angreifer erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlich begr\u00fcndet wird die Blockade von Ungarn damit, dass es \u00fcber die durch die Ukraine f\u00fchrende Druschba-Pipeline derzeit kein russisches \u00d6l mehr bekommt. Die Regierung in Budapest wirft der F\u00fchrung in Kiew dabei vor, die Nutzung der Leitung absichtlich und aus politischen Gr\u00fcnden zu blockieren. <\/p>\n<p>Mehr dazu, wie Orb\u00e1n die Ukraine-Hilfen der EU behindert, lesen Sie hier: \u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"EU scheitert mit Ukraine-PaketDer EU ist es nicht gelungen, vor dem vierten Jahrestag der russischen Invasion in die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":823124,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,147,31,106,775,13,6471,1435,148,14,1159,15,16,6472,307,12,6473,149,317,6474,306,6475,107],"class_list":{"0":"post-823123","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-ausland","11":"tag-cdu","12":"tag-donald-trump","13":"tag-friedrich-merz","14":"tag-headlines","15":"tag-hilfe-fuer-die-ukraine","16":"tag-krieg-in-der-ukraine","17":"tag-leserdiskussion","18":"tag-nachrichten","19":"tag-nato","20":"tag-news","21":"tag-politik","22":"tag-politik-russland","23":"tag-russland","24":"tag-schlagzeilen","25":"tag-sicherheitspolitik","26":"tag-sueddeutsche-zeitung","27":"tag-ukraine","28":"tag-waffenlieferungen","29":"tag-wladimir-putin","30":"tag-wolodimir-selenskij","31":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116128182885872651","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/823123","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=823123"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/823123\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/823124"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=823123"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=823123"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=823123"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}