{"id":823703,"date":"2026-02-25T04:40:46","date_gmt":"2026-02-25T04:40:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/823703\/"},"modified":"2026-02-25T04:40:46","modified_gmt":"2026-02-25T04:40:46","slug":"wuppertaler-rettungssanitaeter-unterstuetzt-vor-ort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/823703\/","title":{"rendered":"Wuppertaler Rettungssanit\u00e4ter unterst\u00fctzt vor Ort"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Rettungssanit\u00e4ter assistiert sonst in einem ukrainischen Krankenhaus deutschen Chirurgen dabei, verletzte Soldaten zu operieren. Organisiert werden diese Eins\u00e4tze vom \u201eMedizinischer Hilfsdienst Nordrhein\u201c (MHD), den Paul N\u00e4ther 2022 gegr\u00fcndet hat.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Damals kontaktierte er ein Krankenhaus s\u00fcdlich von Kiew, das Hilfe brauchte, organisierte Spenden, Hilfsmaterial und gewann eine \u00c4rztin und einen Arzt, die f\u00fcr zehn Tage in der Klinik operierten. Seitdem ist er ein gutes Dutzend Mal dort gewesen, hat in dem Plastischen Chirurgen Christoph M\u00f6bius aus Hamburg einen dauerhaften Partner gefunden, der inzwischen \u00c4rztlicher Leiter des Hilfsdienstes ist. Der Verein bringt medizinische Hilfsg\u00fcter in die Ukraine, betreibt einen Krankenwagen in der Region Cherson, konnte k\u00fcrzlich dank einer gro\u00dfen Spende den Operationssaal der Klinik modernisieren und bringt immer wieder Chirurgen in die Klinik s\u00fcdlich von Kiew.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Aktuell ist Paul N\u00e4ther mit Christoph M\u00f6bius, dem Plastischen Chirurgen Stephan Grzybowksi aus S\u00fcdtirol und dem Studenten Felix Stein als organisatorischem Helfer dort. Sie operieren und bilden die \u00c4rzte vor Ort weiter.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Krankenhaus, dessen Standort Paul N\u00e4ther aus Sicherheitsgr\u00fcnden nicht nennen will, kann weiter arbeiten. Aber: \u201eMan merkt, dass es schwierig ist.\u201c Unter anderem, weil Personal in den Kriegsdienst geht. \u201eHier gibt es viele junge \u00c4rzte, die noch wenig Erfahrung haben.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Stromversorgung der Klinik funktioniere dank Generatoren und weil bei Sch\u00e4den am Netz das Krankenhaus von Abschaltungen verschont bleibt: \u201eKritische Infrastruktur hat Priorit\u00e4t.\u201c F\u00fcr die Bev\u00f6lkerung gebe es nur f\u00fcnf Stunden am Tag Strom, nur in dieser Zeit kann geheizt werden und gibt es warmes Wasser. Die Besucher wohnen im Hotel, haben dort dank Generator warme Zimmer. \u201eBei den Leuten zu Hause ist es kalt\u201c, erz\u00e4hlt Paul N\u00e4ther.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Luftalarm gebe es mehrfach am Tag. \u201eDas ist die ukrainische Normalit\u00e4t.\u201c Er kennt Situationen, wenn etwa die Kartenzahlung im Restaurant nicht m\u00f6glich ist, weil der Strom ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDann muss man kurz warten, bis der Generator anspringt.\u201c Morgens findet regelm\u00e4\u00dfig ein \u201eMoment of Silence\u201c statt, bei dem Menschen auf der Stra\u00dfe stehen bleiben und der Opfer des Krieges gedenken.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Er erlebt die Ukrainer \u201ehaupts\u00e4chlich m\u00fcde, aber offen\u201c. Die Klinikmitarbeiter suchten Kontakt zu ihnen. Er wei\u00df auch: \u201eJeder von ihnen hat mindestens Bekannte verloren.\u201c Er hat gesehen, dass in Lwiw inzwischen ein neuer Friedhof f\u00fcr die Gefallenen er\u00f6ffnet wurde, weil der bisherige voll ist.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Aktuell plant der Verein ein Projekt f\u00fcr die Notfallmedizin an der Front. Wegen des Einsatzes von Drohnen sei es schwierig, verletzte Soldaten in Sicherheit zu holen: \u201eSie m\u00fcssen oft lange auf Rettung warten.\u201c Viele ausgebildete Notfallmediziner seien gefallen oder fielen wegen Verletzungen aus.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Verein will mobile Medizinger\u00e4te wie etwa Notfallbeatmungsger\u00e4te beschaffen. Daf\u00fcr wirbt er aktuell um Spenden auf der Internet-Plattform Betterplace.de. Weitere Informationen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Rettungssanit\u00e4ter assistiert sonst in einem ukrainischen Krankenhaus deutschen Chirurgen dabei, verletzte Soldaten zu operieren. 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